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<<< Spielberichte der 1. Hockeyherren :: Fotos

Feld 2009/10 Herren 2. Bundesliga Nord :: Rückrunde

1. Hockeyherren 2. Bundesliga – erneuter Klassenerhalt

Mit letzten Kräften in die Sommerpause – Zwei Handbrüche, ein Meniskusschaden und diverse andere Wehwehchen. Tatsächlich war es höchste Zeit für das Saisonende. Viele weitere Verletzungen hätte das Lazarett unserer 1. Hockeyherren nicht verkraftet. Und doch ging man glücklich in die Pause.

Denn nach schwachem Rückrundenauftakt hatte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert und am Ende sehr verdient und als sechster von zehn die Klasse gehalten.

Mit Stolz kann diese Mannschaft nun behaupten, zu den etablierten Teams der 2. Bundesliga zu gehören. Denn im kommenden September wird diese Liga nun bereits zum vierten Mal in Angriff genommen. Fahrstuhlmannschaft? - das sind Andere.

 

Viel Aufwand doch kaum Ertrag für unsere 1. Hockeyherren beim Besuch im Westen

Blau-Weiß Köln – RSV 3:2 (2:2)

Sonntag, 25. April 2010

Gegen Blau-Weiß Köln sah es anfangs sogar nach einem Kantersieg aus. Unsere 1. Herren spielten den Gastgeber anfangs regelrecht an die Wand. Bei einer 2:0 Führung gab es gute Chancen noch zu erhöhen. Doch dann kam der Bruch im Spiel der Rissener und die Mannschaft aus der Domstadt fand den Glauben an sich selbst wieder. Im nächsten Spiel am Samstag, 08. Mai 2010 um 16:00 Uhr geht es nun gegen den HTHC, einen der Favoriten auf den Aufstieg, für den nach der Niederlage gegen Neuss am vergangenen Wochenende nur noch Siege zählen. Keine leichte Aufgabe, zumal mit dem rotgesperrten Jan Hebestreit und dem verletzten Christoph Duckstein zwei der drei etatmäßigen Innenverteidiger auszufallen drohen und auch Stürmer Hannes Wolff nach einer Muskelverletzung erst zum Saisonende wieder in das Spielgeschehen eingreifen können wird.

Pechschwarzes Heimwochenende mit rotem Einschlag für unsere Hockeyherren

RTHC Leverkusen – RSV 2:2 (0:1) P. 2:1

Samstag, 24. April 2010

In beeindruckender Manier führten unsere 1. Hockeyherren bei ihrem Doppelwochenende im Westen vor, wie man als bessere Mannschaft noch alles verspielen kann. In beiden Partien war die Rissener Mannschaft zu Beginn das klar bessere Team und zeigte fast über die gesamte Spielzeit eine ansprechende Leistung mit gefälligen Kombinationen. Neben diese positiven Faktoren traten aber leider auch negative, wie die eklatante Abschlussschwäche und immer wieder zu beobachtende Unkonzentriertheiten im Abwehrverhalten. Zudem fällt es der Mannschaft derzeit schwer in schwächeren Phasen die Ruhe zu bewahren, was wie gegen Blau-Weiß Köln immer wieder zu kartenreichen Partien führt. So reichte es gegen schwache Leverkusener nur zu einem Unentschieden, obwohl man die Führung zweimal inne hatte. Und auch das Penaltyschießen wurde verloren. Ein Novum in doppelter Hinsicht: Noch nie hat Leverkusen ein Penaltyschießen gewonnen; noch nie haben unsere 1. Herren ein Penaltyschießen verloren.

RSV – Gladbacher HTC 0:4 (0:1)

Samstag, 17. April 2010

Ein verdienter 4:0-Sieg für den favorisierten Gladbacher HTC im Hamburger Westen. Der RSV spielte allerdings gut mit und beschäftigte die Abwehr der Gäste in der ersten Halbzeit nahezu permanent. Trotzdem gelang kein Tor, und dieses Versäumnis nutzte der Gegner, um nach einer Ecke per Nachschuss durch Florian Adrians in Führung zu gehen. Die Gastgeber ließen sich nicht entmutigen und waren ein Gegner auf Augenhöhe. Doch die Harmlosigkeit vor dem Tor, auch bei den Eckenvarianten, war bei den Rissenern an diesem Tag nicht zu überbieten.

In der zweiten Halbzeit spielte Gladbach zwar nicht deutlich überlegen, aber dennoch cleverer und konterte klassisch, wodurch der GHTC zu weiteren Ecken und einem Siebenmeter kam, welche ohne langes Bitten durch Vizeweltmeister Christoph Menke genutzt wurden.

RSV – Schwarz-Weiß Köln 1:2   (0:1)

Sonntag, 18. April 2010

Bei Sonnenbrandwetter (wie am Vortag) setzten sich die Gäste aus Köln mit einem knappen 2:1-Sieg gegen einen gleichwertigen Gastgeber Rissen durch.

Bereits im ersten Drittel der ersten Halbzeit gingen die Kölner in Führung und gaben diese auch bis kurz nach der Pause nicht wieder her. Rissen spielte bereits nach etwa einer Viertelstunde in Unterzahl, da Jan Hebestreit wegen eines vom Schiedsrichter als Tätlichkeit gewerteten harten Körpereinsatzes des Platzes verwiesen wurde. Diese Schwächung der Rissener nutzten die Gäste nicht wirklich konsequent. Sie mussten in der Folge sogar den Ausgleich hinnehmen, als Philip Weber eine Ecke durch die Hosenträger des Kölner Keepers im Tor platzierte.

Der Ausgleich hielt allerdings nur einige Minuten, bis Thorsten Hillmann ebenfalls eine Ecke verwandelte. In der Schlussphase drängte Rissen auf den erneuten Ausgleich, scheiterte letztlich aber an einer wackeligen Kölner Abwehr.

1. Hockeyherren scheitern im Nachholspiel an sich selbst

Samstag, 10. April 2010 :: Rissener SV – Großflottbeker THGC 0:1   (0:1)

Das Nachholspiel aus der Hinrunde zwischen dem RSV und GTHGC endete mit einem glücklichen Sieg für die Gäste.

Bei schönstem Hockeywetter startete das Hamburger Lokalderby in Rissen relativ ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Flottbek mehr Spielanteile hatte und eine Minute vor der Halbzeit durch Craig Haley das erste und einzige Tor der Partie erzielte. Nach dem Seitenwechsel war Rissen die spielbestimmende Mannschaft und stürmte gegen das Flottbeker Abwehrbollwerk an, kam immer wieder zu Großchancen, doch der verdiente Lohn des Tüchtigen blieb aus.

Einen Mangel an Chancen gab es am Samstag nicht zu beklagen

Flottbek konnte nur durch Konter gefährlich werden, war aber vor dem Tor ebenfalls erfolglos. Dessen ungeachtet sicherte Flottbek sich also die drei Punkte und bleibt auf fünf Zähler  hinter dem punktgleichen Spitzenduo Harvestehude/Neuss auf Position drei in Lauerstellung.

1. Bundesliga in der Küche – Kochlöffel statt Krummstock…

…war angesagt, als unsere 1.Hockeyherren am 29.3.2010 zu Tisch baten!

Vorausgegangen war eine Wette, in der sich eine beachtliche Zahl unserer Hockey-Schlachtenbummler des vergangenen Winters verpflichtet hatte, der Mannschaft im Fall des Klassenerhalts (immerhin oberste Liga!) einen individuell unterschiedlich hohen Geldbetrag pro Rissener Tor zu spenden. Der persönlichen Risikobereitschaft waren dabei keine Grenzen gesetzt und über das Zustandekommen der individuellen Tor-Sätze sind interessante Berichte zu vernehmen … Einzelheiten sollten hier unerwähnt bleiben. Fest steht immerhin, dass nicht alle Teilnehmer der Aktion sich vorab über die Zahl der noch ausstehenden Spiele informiert hatten. Dem finanziellen Erfolg der Aktion war dies denn auch durchaus zuträglich!

Über 3000 Euro sind dem Vernehmen nach durch die Spendenaktion in die Kasse gespült worden – wer wollte da nicht von einer guten Idee sprechen!

Waren das Team und die Sponsoren schon mit diesem Ergebnis und natürlich auch mit dem Klassenerhalt überaus zufrieden, so setzte die erfolgreiche Mannschaft am Abend des 29.3. „noch einen drauf“! Unter der Führung von „Ducki“ Duckstein bat sie die Sponsoren an diesem Abend zu einem selbst gekochten und selbst servierten Dankeschön-Menü an liebevoll dekorierten Tischen in unserem Clubhaus!

Die 1. Küchen-Bundesliga mit Chefcoach im Einsatz

Und was für ein Menü: Schon beim Verzehr der Tom Ka Ghai-Suppe machte sich ungläubiges Staunen breit … kam diese Köstlichkeit wirklich aus dem Suppentopf von Amateuren?

Festlich dekorierte Tische und toller Rundum-Service

Was folgte, war nicht minder eindrucksvoll, und wenn das Dessert wirklich ein Schoko-“Malheur“ war….na, mit so einem Missgeschick lässt sich gut leben! Auch der Service klappte exzellent, und kein Glas blieb lange leer. Manchen Profis möchte man zuweilen so viel Aufmerksamkeit für Ihre Gäste empfehlen.

Am Ende des nahrhaften Abends gab es dann bei Gästen und Gastgebern auch nur eine übereinstimmende Meinung: Dies war eine Aktion, die nur Gewinner kannte und die sich für ALLE gelohnt hat (win-win-Situation heißt so was wohl auf Neudeutsch!).

Nicht nur auf dem Feld und in der Halle ein starkes Team

Kein Wunder, dass insgeheim die Frage auftauchte „Kann man Euch eigentlich buchen?“. Oder wie wär‘s als Nächstes mit einer Versteigerung des Rezepts der Tom Ka Ghai-Suppe zum Wohl der Hockeykasse?

Vielen Dank sagt Ekki Bechler

und auch viele Andere. Denn die neue Wette zur nächsten Hallensaison wird sicher schon mit Spannung erwartet.

Halle 2009/10 Herren 1. Bundesliga Nord

Die 1. Hockeyherren 1. BL Halle

Nach nur wenigen Wochen ist die erste 1. Bundesligasaison der ersten Herren bereits vorbei. Und damit einhergehend leider auch die spannenden Spiele auf Spitzenniveau in einer von Zuschauern und Fans sehr gut besuchten Halle am Marschweg. Was ist ein Fazit dieser Saison? Das Saisonziel, der Klassenerhalt, ist erreicht dank des hohen Engagements der Trainer und der Mannschaft. Die Trainer. Sicherlich eine für alle Beteiligten tolle Erfahrung, mit welchem Einsatz, mit welchen Trainingsmethoden, mit welchen taktischen Maßnahmen und mit welch hoher Motivation das Trainergespann, Michi Behrmann und Heiko Lehmann, die Mannschaft geführt hat. So gab es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Statistiken u.a. über Trainingsbeteiligungen, die aufzeigten, wer die ewigen Talente, wer die fleißigen Arbeiter sind – womit wir bei der Mannschaft und den Spielern sind. Zum Niveau eines Spitzenteams der Liga, wie HTHC, ist es ein gutes Stück, aber es ist ein großer Erfolg für den RSV das der Klassenerhalt geschafft wurde. Die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Es stehen an der Klassenerhalt in der Feldsaison und in der Hallensaison 2010/2011 ist mit dem Rückkehrer Flottbek ein starker Gegner dazu gekommen. Damit sind aber auch spannende Lokalderbys zu erwarten. Bemerkenswert ist die Tatsache der hohen Anzahl an Jugendlichen und Kindern, die die Spiele besucht haben. Es zeigt, welche Anziehungskraft von Spitzensport ausgeht.

Leider müssen wir uns schon wieder von Michi Behrmann trennen, denn sein Engagement war auf die abgelaufene Hallensaison begrenzt. Er wird sich wieder seinen Aufgaben als Bundestrainer widmen, für die wir ihm viel Erfolg wünschen.

Vielen Dank an all die Helfer, die bei der Ausrichtung der Heimspiele geholfen haben. Sei es bei den Ansagen und der Musik, an der Kasse und bei der Wiederherstellung des Hallenbodens!

Insgesamt ist die Hallensaison noch nicht zu Ende. Freuen wir uns über die verbleibenden Spiele der weiteren Damen-, Herren- und jugendlichen Mannschaften und die ausstehenden Erfolge!

Mit freundlichen Grüßen
Sven-Erik Krüger

Sonntag, 20. Dezember 2009 :: Rissener SV – UHC 6:11 (3:4)

UHC verabschiedet sich mit sechs Punkten aus der Saison – Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende hat sich der UHC Hamburg aus der hockeyliga-Saison verabschiedet. Nachdem die „Uhlen“ bereits am Sonnabend Hannover 78 besiegt hatten, gewann der Deutsche Meister von 2002 am Sonntagmittag mit 11:6 beim Rissener SV. Dass der UHC trotz des Sieges nicht mehr auf Platz zwei und somit in das Viertelfinale vorstoßen konnte, lag am Sieg des Harvestehuder THC gegen Absteiger DTV Hannover.

Alles andere als ein „Auslaufen“ der Saison verfolgten die Zuschauer am winterlichen Vierten Advent in der RSV-Sporthalle. Die Gastgeber gingen höchst motiviert in das letzte Saisonspiel und bewegten sich nach Ansicht des UHC „in diversen Zweikämpfen am Rande der Legalität und darüber hinaus“, was UHC-Trainer Schultze nach dem Schlusspfiff zu dem Fazit brachte „froh zu sein, dass alle meine Spieler die Partie unverletzt beendet haben“.

Spielerische Defizite machten die Rissener durch Kampfgeist wett und lagen zur Pause lediglich mit 3:4 im Hintertreffen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ganz eng. Dann jedoch sorgte UHC-Torjäger Philip Sunkel mit einem Doppelschlag zum 7:5 (43.) und 8:5 (45.) für die Gäste für eine Vorentscheidung. Zwei verwandelte Siebenmeter der „Uhlen“ und schließlich der dritte Treffer von Ricardo Nevado sorgten schließlich für den 11:6-Sieg des UHC Hamburg beim Lokalrivalen, der die Saison auf Platz fünf abschließt, und damit neben dem Mannheimer HC einer von zwei Aufsteigern dieser Saison ist, der die Erstklassigkeit halten konnte.

UHC-Trainer Martin Schultze analysierte die Spielzeit ganz sachlich: „Dass wir die Saison mit zwei Siegen abschließen konnten, freut mich. Nach oben ging aufgrund unserer drei Niederlagen aber nichts und dass wir jetzt auf Platz drei und somit nicht im Viertelfinale stehen, entspricht auch meinen Erwartungen. Wir werden uns jetzt ganz gemäß unseren Saisonzielen auf die Feldsaison konzentrieren, um dann absolut Vollgas zu geben!“

Tore: 0:1 Philip Sunkel (2.), 0:2 Philip Sunkel (3., KE), 1:2 Markus Pingel (14.), 2:2 Malte Pingel (14.), 2:3 Ricardo Nevado (19.), 3:3 Tilmann Laatzen (29.), 3:4 Ricardo Nevado (30., KE), 3:5 Maximilian Neumann (32.), 4:5 Marc Hausch (34.), 4:6 Philip Sunkel (36.), 5:6 Jan Hebestreit (37.), 5:7 Philip Sunkel (43., KE), 5:8 Philip Sunkel (45., KE), 6:8 Marc Hausch (50.), 6:9 Patrick Breitenstein (55., 7m), 6:10 Hannes Seese (56., 7m), 6:11 Ricardo Nevado (57.), Ecken:2 (0 Tore) / 11 (4 Tore), Zuschauer:150, Schiedsrichter: Gruss / Behrens

Sonntag, 13. Dezember 2009 :: Hannover 78 – Rissener SV   9:7   (5:3)

78er sind endgültig durch: Mit nun schon 12 Punkten auf dem Konto hat sich Hannover 78 endgültig den Klassenerhalt gesichert. Dazu besiegte man den mutig mitspielenden Aufsteiger Rissener SV in einem sehr interessanten Spiel letztlich verdient mit 9:7 (5:3).

Die 78er waren darauf bedacht, gleich zu Beginn Druck zu machen. Mit Erfolg: Reihs und Nesselmann sorgten für eine 2:0-Führung. Doch Rissen ließ sich nicht so einfach beeindrucken, glich per Doppelschlag umgehend wieder aus. In der Folge wogte die Partie hin und her – mit leichten Vorteilen für den Gastgeber, der dann zur Pause auch knapp vorn lag.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete erneut Nils Nesselmann den Torreigen mit dem 6:3, doch die Hannoveraner verpassten es, das 7:3 oder sogar das 8:3 nachzulegen. Stattdessen bekom Rissen jetzt Oberwasser und schaffte durch drei verwandelte Ecken in Folge den Ausgleich. Gerade noch rechtzeitig fing sich H78 wieder und brachte wieder drei Treffer zwischen sich und den Gegner, was bis zum Abpfiff ausreichte.

Tore: 1:0 Philipp Reihs (1.), 2:0 Nils Nesselmann (14.), 2:1 Malte Pingel (15.), 2:2 Benjamin Laatzen (16.), 3:2 Mark Reinhardt (18.), 4:2 Philipp Reihs (21.), 4:3 Tilmann Laatzen (22.), 5:3 Yannick Jendryczko (24.), 6:3 Nils Nesselmann (36.), 6:4 Malte Pingel (42., KE), 6:5 Benjamin Laatzen (44., KE), 6:6 Benjamin Laatzen (50., KE), 7:6 Christian Bartz (53.), 8:6 Mark Reinhardt (55., KE), 9:6 Nils Nesselmann (57.), 9:7 Benjamin Laatzen (58., KE), Ecken: 7 (1 Tor) / 8 (4 Tore), Zuschauer: 200, Schiedsrichter: Albrecht / Großmann-Brandis

Samstag, 12. Dezember 2009 :: Rissener SV – Harvestehuder THC   2:8   (1:4)

HTHC bleibt gut im Rennen um die Playoffs: Der Harvestehuder THC wurde im Samstagsspiel im Hamburger Westen seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den Aufsteiger Rissener SV klar mit 8:2. Beide Halbzeiten entschied der HTHC mit 4:1 für sich.

Gegen den zu Beginn defensiv gut stehenden und kampfstarken Gastgeber tat sich der Tabellenzweite der hockeyliga Gruppe Nord lange Zeit schwer und geriet sogar durch eine erfolgreiche Strafecke der Gastgeber von Philip Weber in der 14. Minute in Rückstand. Bis zu dem Tor leistete sich der HTHC zu viele Abspiel- und Stoppfehler. Erst mit dem Gegentor schien der Gast aufzuwachen und drehte die Partie dank zweier Tore von Benjamin Stanzl und Tobias Lietz noch vor der Halbzeitpause.

Jetzt kontrollierte der HTHC Ball und Gegner und spielte souverän. Im zweiten Spielabschnitt sahen die 140 Zuschauer, wie der HTHC sofort wie die Feuerwehr loslegte und innerhalb von sieben Minuten auf 7:1 davon zog. Danach schonte Harvestehude etwas seine Kräfte und ließ die Partie locker ausklingen. Benjamin Stanzl erzielte in der 47. Minute mit einer Strafecke noch das 8:1. Die Strafeckenquote des HTHC mit drei Toren bei vier Versuchen war in Ordnung.

Der Rissener SV konnte nach einer Strafecke von Benjamin Laatzen (KE, 54.) ebenfalls noch einmal jubeln, doch danach war auch wegen einer Gelben Karte gegen Jan Hebestreit in der 57. Minute wegen Foulspiels die Partie gelaufen. HTHC-Betreuerin Daisy Pongs war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden: „Zu Beginn haben wir uns noch zu sehr von der Hektik stören lassen und zu viele Fehler gemacht, doch danach haben wir das Spiel souverän und locker gewonnen.“

Tore: 1:0 Philip Weber (14., KE), 1:1 Benjamin Stanzl (18., KE), 1:2 Benjamin Stanzl (21.), 1:3 Tobias Lietz (27.), 1:4 Tobias Lietz (29., KE), 1:5 Sebastian Feller (31.), 1:6 Philipp Woydt (35.), 1:7 Christopher Eggert (37.), 1:8 Benjamin Stanzl (47., KE), 2:8 Benjamin Laatzen (54., KE), Ecken: 5 (2 Tore) / 4 (3 Tore), Zuschauer: 140, Gelbe Karten: Jan Hebestreit, RSV (57., Foulspiel), Schiedsrichter: Deckenbrock / Ipsen

Samstag, 5. Dezember 2009 :: Club an der Alster – Rissener SV   20:8   (9:3)

Der Club an der Alster marschiert in der Gruppe Nord weiter allen davon. Gegen den Vorletzten Rissen warf das Team von Joachim Mahn die Tormaschine an und machte die Zwanzig voll. Es war der sechste Sieg in Folge für Alster.

Einen regelrechten “Sahnetag” sah Alster-Trainer Joachim Mahn bei seinen Spielern Christian Reimann und Oliver Hentschel, die zusammen mehr als die Hälfte der Alster-Treffer erzielten. Reimann eröffnete die Torejagd nach wenigen Sekunden und ließ diesem Treffer fünf weitere folgen. Alster war von Beginn an drückend überlegen und ließ keinen Zweifel am Kräfteverhältnis aufkommen. Innerhalb von 15 Minuten schraubte die Alster-Offensive das Ergebnis auf 5:0 nach oben. Für den ersatzgeschwächten RSV trafen Schirren, Weber und Rollinger in Halbzeit eins.

Nach der Pause folgte die wohl stärkste Alster-Phase mit Traumtoren im Minutentakt. Die knapp 180 Zuschauer erlebten ab der 25. Minute keine 180 Sekunden, in denen kein Tor fiel. Fünf Hentschel-Treffer vertrieben den kleinsten Zweifel an der Alster-Übermacht, ehe Markus und Malte Pingel fünf Minuten vor Ende eine kleine Schwäche-Phase des Gastgebers zu einem Hattrick für Rissen nutzen konnten. “Wir hatten nach dem guten Start keine Mühe mehr”, sagte Mahn, der sich trotz des deutlichen Sieges über den Rissen-Hattrick ärgerte. “Das war nicht so toll. Aber beim nächsten Spiel gegen den UHC wissen wir, wo der Hammer hängt.”

Text: Club an der Alster

Sonntag, 29. November 2009 :: Rissener SV – Hannover 78   7:8   (4:2)

78er kämpfen Rissen nieder und ziehen vorbei

Aufsteiger Rissener SV hat den zweiten Sieg an diesem Wochenende gegen ein hannoveraner Team knapp verpasst und damit auch, sich einen bruhigenden Vorsprung vor dem Abstiegsplatz zu verschaffen. Beim 8:7 (2:4) agierte Hannover 78 letztlich cleverer und drehte die Partie in der zweiten Hälfte nicht unverdient.

Vor knapp 100 Zuschauern kam Rissen zunächst nicht aus den Startlöchern, währen Hannover seine ersten Chancen konsequent nutzte und schnell mit 2:0 in Führung ging. Nach 20 Minuten übernahm der Aufsteiger jedoch die Initiative, drängte die 78er zurück und lagen bis zur Pause auch verdient in Führung, auch wenn in der 28. Minute noch ein Siebenmeter ungenutzt blieb.

Die Gäste stellten im zweiten Durchgang auf Manndeckung um und brachten Rissen damit aus dem Konzept. Zwar erhöhte Jonathan Reheis noch auf 5:2 für den RSV, danach gingen jedoch viele Bälle ins Leere. Hannover steckte nicht auf, spielte geduldig und couragiert weiter nach vorn und kam durch einen Doppelpack von Nils Nesselmann zum Ausgleich. Felix Jasch tanzte in der 55. Minute gleich drei Gegner aus und belohnte sich mit der 7:6-Führung. Rissen nahm den Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler raus (58.), verkürzte noch einmal auf 7:8 und hatte den Ausgleich auf der Kelle. Doch Philip Weber vergab die letzte Chance per Strafecke.

Tore: 0:1 Felix Jasch (6.), 0:2 Philipp Reihs (9., KE), 1:2 Benjamin Laatzen (21., KE), 2:2 Philip Weber (22.), 3:2 Marc Hausch (23.), 4:2 Benjamin Laatzen (27., KE), 5:2 Jonathan Reheis (33.), 5:3 Philipp Reihs (42.), 5:4 Christian Bartz (48., KE), 6:4 Philip Weber (49.), 6:5 Nils Nesselmann (50.), 6:6 Nils Nesselmann (51.), 6:7 Felix Jasch (55.), 6:8 Philipp Reihs (58.), 7:8 Malte Pingel (58.), Ecken: 6 (2 Tore) / 8 (2 Tore), Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Großmann-Brandis / Ipsen

 

Historischer erster Rissener Sieg in einer 1. Bundesliga

Samstag, 28. November 2009 :: Rissener SV – DTV Hannover   5:1   (3:0)

Der Aufsteiger aus Rissen mit dem erstem Schritt zum Klassenerhalt 

Im Duell der bisher punktlosen Mannschaften hat der Rissener SV einen im Abstiegskampf überlebenswichtigen 5:1-Efolg über den DTV Hannover eingefahren. Am Samstagnachmittag überzeugte auf Seiten des Rissener SV vor allem Youngster Philip Weber, der drei der fünf Rissener Treffer erzielte.

Der Aufsteiger aus Rissen ging gleich nach zwei Minuten durch den Ex-Alsteraner Benjamin Laatzen in Führung, ehe zweimal Philip Weber den 3:0-Halbzeitstand besorgte. Die Rissener waren den Niedersachsen in allen Belangen überlegen und hätten schon zur Pause höher führen müssen. Doch mehrere gute Chancen blieben ungenutzt. Bastian Okroys Treffer zum 3:1 für den DTV ließ Hannover noch einmal hoffen, doch die durchlässigste Defensive der Liga (jetzt 55 Gegentore in vier Spielen!) ließ dem DTV auch in diesem Spiel keine Chance auf den ersten Punktgewinn. Vor 200 Zuschauern trafen für Rissen noch Markus Pingel zum 4:1 und schließlich Philip Weber zum Endstand von 5:1. Der Sieg der Rissener hätte höher noch höher ausfallen müssen, doch gerade gegen Ende der Partei wurden klarste Chancen, darunter ein Siebenmeter von Weber, nicht zu Toren genutzt.

Tore: 1:0 Benjamin Laatzen (2.), 2:0 Philip Weber (12.), 3:0 Philip Weber (29.), 3:1 Bastian Okroy (36.), 4:1 Markus Pingel (39.), 5:1 Philip Weber (42., KE) Ecken: 5 (1 Tor) / 2 (0 Tore), Zuschauer: 200, Schiedsrichter: Zysk / Behrens

Samstag, 21. November 2009 :: UHC Hamburg – Rissener SV   11:6   (6:3)

Mit einem 11:6-Erfolg hat der Uhlenhorster HC am Samstagabend den Rissener SV besiegt. Mehr als die Hälfte der UHC-Tore ging dabei auf das Konto von Oldie Philip Sunkel, der mit sechs Treffern herausragte. Der 35-jährige hat seine Karriere im Feld in diesem Sommer für beendet erklärt.

Tore: 1:0 Philip Sunkel (2.), 2:0 Philip Sunkel (5.), 2:1 Malte Pingel (8.), 2:2 Malte Pingel (9.), 3:2 Patrick Breitenstein (10., KE), 4:2 Philip Sunkel (23., KE), 5:2 Patrick Breitenstein (24., KE), 6:2 Ricardo Nevado (30.), 6:3 Benjamin Laatzen (30., KE), 6:4 Benjamin Laatzen (49., KE), 7:4 Ricardo Nevado (50.), 8:4 Philip Sunkel (55., KE), 8:5 Markus Pingel (56.), 8:6 Markus Pingel (57.), 9:6 Philip Sunkel (58., KE), 10:6 Philip Sunkel (59.), 11:6 Ricardo Nevado (60.), Ecken:9 (5 Tore) / 3 (2 Tore), Zuschauer: 250, Gelbe Karten:Philip Sunkel, UHC (42., Meckern), Benjamin Laatzen, RSV (58., Ball Wegschlagen), Schiedsrichter: Großmann-Brandis / Zysk

Sonntag, 15.11.2009 :: Harvestehuder THC – Rissener SV   8:2   (3:0)

Der Harvestehuder THC feierte in einem einseitigen Spiel einen nie gefährdeten 8:2 (3:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger Rissen. Gegen eine sehr tief stehende Rissener Mannschaft dauerte es eine Weile, bis der HTHC das richtige Mittel fand. Doch nach dem ersten Tor war der Widerstand gebrochen. „Wir standen heute viel besser als gestern. Sicher kam uns auch der Gegner entgegen“, so der dreifache Torschütze Tobias Lietz.

Rissen begann mit einem kompakten Fünferwürfel, welcher dem HTHC durchaus Probleme bereitete. Es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe Lietz per Strafecke das 1:0 erzielen konnte. In der Folge spielte Harvestehude seine Angriffe konsequent zu Ende und ging mit einer beruhigenden 3:0-Führung durch Treffer von Jan-Phillip Heuer und abermals Lietz in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte der RSV auf und spielte nun etwas offensiver. In der 42. Minute musste Benjamin Laatzen nach einem Foulspiel für fünf Minuten vom Feld. Dies nutze der HTHC und erzielte bis zur 50. Minute drei weitere Treffer. Erst acht Minuten vor dem Ende verbuchte Laatzen den ersten Treffer für Rissen. Die Mannschaft von HTHC-Coach Christian Blunck, der letztes Jahr noch Rissen in die Bundesliga führte, hatte auch in den letzen Minuten wenig Mühe mit dem Aufsteiger und fuhr somit drei ungefährdete Punkte ein.

Fotos von einigen Spieltagen der 1. Hockeyherren finden Sie unter www.alles-wasser.de/rsv

Samstag, 14. November 2009 :: 1. Hockeyherren – Club an der Alster   4:5    (1:2)

Der Club an der Alster startete mit einem knappen 5:4 Sieg gegen Aufsteiger Rissener SV in die Hallensaison. Dabei tat sich der Favorit gegen den defensiv gut stehenden Gastgeber lange Zeit schwer. Erst das Tor vom Youngster Christian Reimann in der 58. Minute sicherte den Auftaktsieg.

Alster begann offensiv, geriet aber durch eine erfolgreiche Strafecke des zu seinem Heimatverein Rissen zurückgekehrten ehemaligen Alster-Kapitäns Benjamin Laatzen in der 11. Minute in Rückstand. Bis zur Halbzeit drehte der Club an der Alster die Partie durch Treffer von Jonathan Fröschle (19.) und Tobias Hentschel (KE, 25.) und legte direkt nach Wideranpfiff durch Alessio Ress nach.

Doch anstatt die zahlreichen Chancen zum 4:1 zu nutzen, kämpfte sich der Rissener SV zweimal zum erneuten Ausgleich. Nach einem traumhaften Pass von Konstantin Rentrop entschied dann der Treffer vom erst 19-jährigen Christian Reimann in der 58. Minute das Spiel zu Gunsten der Gäste. Der Rissener SV nahm danach seinen Torwart vom Parkett und erhielt auch noch eine Strafecke, doch der heute starke Jonny Jaeckh im Alster-Tor ließ sich nicht noch einmal überwinden.

Alster-Trainer Jo Mahn war erleichtert nach dem Abpfiff: „Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Der Rissener SV hat es uns heute extrem schwer gemacht, wir hatten zwar 80 Prozent Ballbesitz, aber mussten bis zum Schluss um die drei Punkte kämpfen.“

Tore: 1:0 Benjamin Laatzen (11., KE), 1:1 Jonathan Fröschle (19.), 1:2 Tobias Hentschel (25., KE), 1:3 Alessio Ress (36., KE), 2:3 Marc Hausch (37., KE), 3:3 Markus Pingel (47.), 3:4 Tobias Hentschel (51.), 4:4 Philip Weber (54.), 4:5 Christian Reimann (58.), Ecken: 3 (2 Tore) / 8 (2 Tore), Zuschauer: 240, Gelbe Karten: Benjamin Laatzen, RSV (59., Foulspiel)

Der Rissener SV debütiert in der 1. Bundesliga

1. Herren

Nach dem Ende der starken Feldhinrunde, die mit Platz fünf in der 2. Bundesliga Nord abgeschlossen wurde, blieb den Rissener Herren nur eine Woche Pause, bevor es in die Hallenvorbereitung ging.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte dürfen sich die Hockeyherren des Rissener SV mit den besten Hallenmannschaften Deutschlands messen. Den Auftakt macht das Team, das von Damenbundestrainer Michael Behrmann als sportlichem Berater betreut wird, am 14. November um 16.00 Uhr auf eigener Anlage am Marschweg gegen den Club an der Alster.

In mehrfacher Hinsicht wird das Spiel ein ganz besonderes werden. So bedeutet die Partie nicht nur für die meisten RSV-Spieler das Debüt im Hockeyoberhaus. Ganz nebenbei treffen mit Benjamin Laatzen und Hendrik Sievers zwei Spieler auf ihren alten Verein, mit dem sie in der Vergangenheit zahlreiche Erfolge feiern konnten.

Große Freude werden auch Rissens ehemalige Jugendtrainer Hermann und Clarita Laatzen verspüren, die ihre drei Söhne, Benjamin, Kai und Tilman erstmalig vereint in der 1. Bundesliga anfeuern dürfen. Die Hockeyherren des Rissener SV können es kaum erwarten, ihr erklärtes Ziel, den Klassenerhalt anzugehen und hoffen dabei, wie schon in den letzten Jahren, auf zahlreiche und laute Unterstützung ihrer Fans setzen zu können.

Bundestrainer Michael Behrmann

Hamburg, 12 Oktober 2009

Hockey-Bundesligist Rissener SV ist bei der Suche nach einem neuen Coach für sein Herren-Team ein überraschender Coup gelungen. Der Erstliga-Aufsteiger aus dem Hamburger Westen konnte für die kommende Hallensaison Damen-Bundestrainer Michael Behrmann (43) verpflichten. Behrmann tritt die Nachfolge von Christian „Büdi“ Blunck als sportlicher Berater an, der nach fünf erfolgreichen Jahren beim RSV im Sommer zurück zu seinem Stammverein Harvestehuder THC gewechselt war.

Bundestrainer Michael Behrmann

Behrmann hat vom Deutschen Hockey-Bund für die kommende Hallen-Bundesliga-Saison eine Sondergenehmigung für Nebentätigkeiten erhalten. Selbstverständlich bleibt der in Hamburg wohnhafte Coach als Damen-Bundestrainer im Amt. Zuletzt feierte er mit dem DHB-Team die Vize-Europameisterschaft.

RSV-Verantwortlicher Ulf Holländer: „Wir danken dem DHB für sein kooperatives Verhalten und freuen uns schon auf die neuen Impulse für unseren Verein durch Herrn Behrmann.“ Ziel der Rissener ist es, mit dem Bundestrainer auf der Bank den Klassenerhalt in der Hallen-Bundesliga zu schaffen. Behrmann: „Ich freue mich auf die zeitlich begrenzte, neue Aufgabe. Die Herausforderung, ein Herren-Team zu begleiten, betrachte ich auch als eine Art Weiterbildung für meine kommenden Aufgaben als Damen-Bundestrainer.“

Die Abteilungsleitung

Feld 2009/10 Herren 2. Bundesliga Nord :: Hinrunde

Sonntag, 4. Oktober 2009 :: 1. Hockeyherren – SW Neuss   +2:2    (1:0)   Penalty 1:0

Auf Hamburgs westlichster Wiese ließ Neuss heute die ersten Punkte der Saison. Nachdem Rissen zweimal in Führung gegangen war, reichte es für den Tabellenführer aber immerhin für ein Unentschieden. Den zweiten Punkt sicherten sich die Hausherren dank ihres starken Keepers Florian Westfalen verdient. Dem Sieg des Underdogs kamen neben einer starken kämpferischen Leistung sicherlich auch die schwierigen Platzverhältnisse entgegen, mit denen Neuss gerade bei den Ecken große Probleme hatte. So hatte Neuss in der siebten Minute eine Serie von fünf Ecken, von denen keine einzige verwandelt werden konnte. In der zweiten Halbzeit besserten sich die Verhältnisse etwas, so dass das Spiel ein wenig ansehnlicher wurde. Große spielerische Akzente konnte allerdings keines der Teams mehr setzen. Am Ende ganz wichtige Punkte für Rissen und ein herber Rückschlag für Neuss, das sich mit einem weiteren Dreier an der Spitze hätte etwas absetzen können.

Tore: 1:0 Cord Rollinger (33.), 1:1 Sebastian Draguhn (E, 50.), 2:1 Philip Weber (E, 62.), 2:2 Sebastian Draguhn (64.), Penalty Shoot Out: 1:0 Malte Pingel, Ecken: 6 (1) / 9 (1), Gelb: Benjamin Laatzen (RSV; 63), Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Morla/Neideck

Samstag, 3. Oktober 2009 :: Rissener SV – Raffelberg 8:2

Der höchste Zweitligasieg in der Vereinsgeschichte und ganz wichtige Punkte für den Rissener SV waren an diesem Samstag vor allen Dingen der hervorragenden Chancenauswertung des Teams aus dem Hamburger Westen geschuldet. Nach dem Spiel bestand weitgehend Einigkeit, dass der Zwischenstand nach der ersten Halbzeit auch ganz anders hätte aussehen können. Über weite Teile gerade der ersten Hälfte machte Raffelberg das Spiel und kam auch gefährlich vor das Rissener Tor. Die Gastgeber setzten allerdings immer wieder gefährliche und konsequente Konter und konnten mit einer guten Eckenquote und einem bestens aufgelegten Philip Weber glänzen. Ein ganz ähnliches Bild bot sich den Zuschauern zunächst auch nach dem Seitenwechsel. Raffelberg drückte, Rissen machte dann aber wieder das erste Tor. Danach wurde die Nummer vom Heimteam clever heruntergespielt, teilweise noch schöne Angriffe vorgetragen. Der Sieg war verdient, in der Höhe aber wohl etwas zu heftig.

Tore: 1:0 Cord Rollinger (5.), 1:1 Martin Marquardt (E, 9.), 2:1 Philip Weber (E, 11.), 3:1 Philip Weber (E, 22.), 4:1 Philip Weber (E, 30.), 5:1 Philip Weber (47.), 6:1 Benjamin Laatzen (60.), 7:1 Philip Weber (61.), 8:1 Benjamin Schlichting (64.), 8:2 Marwin Füten (69.), Ecken: 3 (3) / 5 (1), Gelb: Moritz Engelhard (RSV; 65.); Ivo Otto (CR; 61.), Zuschauer 80, Schiedsrichter: Morla/Neideck

Samstag, 26. September 2009 :: Harvestehuder THC – Rissener SV 5:2 (2:1)

Ein äußerst faires und sauberes Hamburger Derby sah einen verdienten Sieger. Die Überlegenheit des Erstligaabsteigers war augenfällig, obwohl auch Rissen seinen Part zu einem runden Nachmittag beitrug und sich nicht versteckte. „Wir waren ein verdienter Sieger und hätten noch mehr Tore schießen können“, meinte Christian Blunck. Der HTHC-Trainer saß die letzten fünf Jahre auf der Rissener Bank. Emotional glüht der Draht noch. „Der RSV liegt mir am Herzen. Aber darauf konnte ich heute keine Rücksicht nehmen. Ich will schließlich mit meiner Mannschaft gewinnen“, so der Alt-Olympiasieger von 1992. Da beide Mannschaften am Sonntag spielfrei waren, konnte man sich nach dem Derby noch ein paar entspannende Mineralgetränke bei einem gemeinsamen Abend gönnen.

Tore: 1:0 Philipp Woydt (E, 12.), 2:0 Benjamin Stanzl (20.), 2:1 Philip Weber (E, 35.), 3:1 Philipp Woydt (E, 42.), 3:2 Benjamin Laatzen (E, 47.), 4:2 André von Melle (40.), 5:2 Moritz Fuhrmann (E, 60.), Ecken: 7 (3) / 4 (1), Gelb: Tilmann Laatzen (RSV), Schiedsrichter: Siep/Göntgen

Sonntag, 20. September 2009 :: Rissener SV – Blau-Weiß Köln 5:4 (1:2)

Die Sonntagspartie beim Rissener SV war spannend und leider auch von Verletzungen geprägt. Zwei Platzwunden auf Rissener Seite und ein Fingerbruch bei Köln waren die traurige Bilanz. Gute Besserung an Stéphane Brömse an dieser Stelle vom Rissener SV! Zum Glück gab es aber auch ein bisschen Hockey zu sehen an diesem Tag. In der umkämpften ersten Hälfte waren die Gastgeber weitgehend das tonangebende Team und konnten auch eine Führung herausspielen. Mehrere Unachtsamkeiten in der RSV-Abwehr wurden von den Kölnern allerdings gnadenlos ausgenutzt, so dass das Team von Blau-Weiss eine Führung mit in die Halbzeit nahm, die es gleich nach Wiederanpfiff gut hätte erhöhen können. Stattdessen konnten die Hausherren ausgleichen und auf 5:2 davonziehen. Danach spielte das Team aus dem Westen befreiter auf, machte mehr Druck und Rissen Fehler. Hätte das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert, Blau-Weiss hätte vermutlich gute Chancen auf den Ausgleich gehabt. So waren es die Nordlichter, die sich nach verpatztem Saisonstart über ein Sechs-Punkte Wochenende freuen durften.

Tore: 1:0 Philip Weber (E, 8.), 1:1 Michel Benger (29.), 1:2 Daniel Montag (32.), 2:2 Benjamin Laatzen (42.), 3:2 Marc-Christopher Hausch (47.), 4:2 Jonathan Reheis (50.), 5:2 Tilmann Laatzen (56.), 5:3 Daniel Montag (66.), 5:4 Axel Schmitz (68.), Ecken: 4 (1) / 3 (0), Gelb: Jörn Henkel, Daniel Montag (BWK), Zuschauer: 140, Schiedsrichter: Müller N./Brieschke

Samstag, 19. September 2009 :: Rissener SV – RTHC Leverkusen 7:2 (2:2)

Nachdem sowohl Rissen als auch Leverkusen am Wochenende zuvor einen grandiosen Fehlstart hingelegt hatten, ging es für beide Teams um Wiedergutmachung. Vor eigenem Publikum legte das Hamburger Team druckvoller los und konnte schon früh in Führung gehen. 20 Minuten lang sahen die Zuschauer ein einseitiges Spiel, in dem den Leverkusenern im Spiel nach vorne nur wenig einfiel. Nach der ersten Auszeit für den RTHC konnten die Gäste, die jetzt mutiger mitspielten, nochmal aufschließen. Damit war es nach der Halbzeitpause allerdings schon wieder vorbei. Rissen machte weiter das Spiel und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient. Rückkehrer Benny Laatzen stand nicht nur das erste Mal in seiner Hockeykarriere mit beiden Brüdern zugleich auf dem Rissener Geläuf, er konnte auch seinen ersten Treffer vor heimischer Kulisse bejubeln.

Tore: 1:0 Philip Weber (E, 4.), 2:0 Benjamin Laatzen (17.), 2:1 Benedikt von Lengerich (E, 29.), 2:2 Andre Sawaryn (E, 32.), 3:2 Philip Weber (7m, 48.), 4:2 Philip Weber (50.), 5:2 Malte Pingel (53.), 6:2 Malte Pingel (69.), 7:2 Malte Pingel (70.), Ecken: 4 (1) / 6 (2), 7m: 1 (1) / - , Zuschauer: 120, Schiedsrichter: Müller N./Bülow

Saisonstart der 1. Hockeyherren

RSV 1. HerrenmannschaftWie bekannt, begann die Feldsaison 2009/2010 der ersten Hockeyherren ohne Trainer, da Christian Büdi Blunk zurück zu seinem Heimatverein HTHC zurückgegangen ist. Was nun folgte, ist ein Beispiel für die Moral und das Engagement, die den Rissener SV so auszeichnet. Unser Cheftrainer Rainer Michahelles übernahm wie selbstverständlich zusätzlich die Aufgabe des 1. Herrentrainers um dem Verein und den 1. Herren zu helfen. Dies trotz der hohen zeitlichen Belastung die diese zusätzliche Tätigkeit für ihn bedeutet. Dazu kommt das hohe Engagement des Ahtletiktrainers der Mannschaft, Heiko Lehmann, und die Selbstorganisation der Mannschaft selber. In Summe gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison! Vielen Dank dafür von der Abteilungsleitung.

Natürlich ist auch die Rückkehr von Benjamin Laatzen nach seiner erfolgreichen Hockeykarriere beim Club an der Alster ein toller Gewinn für die Mannschaft. Wir freuen uns sehr darüber, dass er der Mannschaft mit seiner Erfahrung im Training und auf dem Platz helfen kann und jetzt alle drei Laatzen-Brüder zusammen für Rissen auf dem Feld stehen. Wir begrüßen Benjamin Laatzen auf das Herzlichste!

Da das Engagement als Trainer der 1. Herren von Rainer Michahelles zeitlich begrenzt ist, ist die Abteilungsleitung weiterhin intensiv auf der Suche nach einer Lösung, die mittelfristig Bestand hat, der Aufgabe der kommenden Hallensaison in der 1. Bundesliga Rechung trägt und die positive Entwicklung der Mannschaft fortführt. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten.

Sven-Erik Krüger

Samstag, 12. September 2009 :: GHTC – Rissener SV 6:0 (4:0)

Einen beeindruckenden Startsieg feierte der Gladbacher HTC und setzte gegenüber der Konkurrenz gleich mal ein Ausrufezeichen. Die Hamburger Gäste waren in allen Belangen mehr oder weniger deutlich unterlegen und meist damit beschäftigt, noch mehr Unheil abzuwenden. Außer ihren zwei Strafecken konnten die Rissener für wenig Offensivgefahr sorgen. Für den Start- und Schlusspunkt in Sachen Toren sorgte Nationalspieler Christoph Menke mit den verwandelten Strafecken Nr. 1 (1:0) und 5 (6:0). Nach dem Führungstreffer (17.) brachte Mats Grambusch mit einem lupenreinen Hattrick die Gladbacher bis zur Halbzeitpause vorentscheidend mit 4:0 in Front. In der zweiten Hälfte erhöhte Stefan Menke mit Eckennachschuss zum 5:0 (43.). Rückkehrer Stefan Menke gab nicht nur wegen seines Treffers ein überzeugendes Comeback im Mittelfeld, auch der zweite GHTC-Neuzugang, Alistair Wilson, lieferte in der Abwehr ein starkes Debüt. Auf den dritten angekündigten Neuling im GHTC-Trikot, Aaron Kleinschmidt, mussten die Anhänger verzichten. Der Australier zog sich in der Heimat im letzten Punktspiel für eine schlimme Knieverletzung (Riss des vorderen Kreuzbandes) zu und wird frühestens zur Saisonfortsetzung 2010 in Deutschland erwartet. Allerdings plant der GHTC mit Kleinschmidt für die Saison 2010/11. „Der Sieg ging auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, meinte Gladbachs Teammanager Axel Grambusch zufrieden. GHTC-Trainer Andrew Meredith hatte höchstens zu bemängeln, dass seine Truppe ihr Niveau nicht konstant über die vollen 70 Minuten halten konnte. Am heutigen Tag spielte das keine Rolle.

Schiedsrichter: Busse/Sohns, Tore: 1:0 Christoph Menke (E, 17.), 2:0 Mats Grambusch (19.), 3:0 Mats Grambusch (21.), 4:0 Mats Grambusch (33.), 5:0 Stefan Menke (E, 43.), 6:0 Christoph Menke (E, 62.), Ecken: 5 (3) / 2 (0), Zuschauer: 200

Sonntag, 13. September 2009 :: SW Köln – Rissener SV 5:2 (3:0)

Großer Jubel beim Aufsteiger über die ersten Tore und die ersten Punkte. Das Vortags-0:3 gegen den Favoriten Flottbek gut weggesteckt, gingen die Schwarz-Weißen mit viel Kampfesmut in das „richtungsweisende Spiel“ (Betreuer Tim Aichinger) gegen einen wahrscheinlichen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. Früh wurden die Kölner belohnt: Nach vier Minuten staubte Lars Hillmann erfolgreich ab, Youngster Ulf Bach und Neuzugang Markus Freise konnten das Resultat bis zur Pause gar auf 3:0 hochschrauben. „Wir waren viel zweikampfstärker als gestern, außerdem wurden die Vorgaben von Trainer Robert Willig gut umgesetzt“, sah Aichinger zwei wesentliche Garanten des klaren Vorsprungs. Erst nach dem 4:0 ließ die Konzentration der Rheinländer etwas nach, doch trotz zweier Gegentore brannte nichts mehr an.

Schiedsrichter: Wimmer/Göntgen, Tore: 1:0 Lars Hillmann (4.), 2:0 Ulf Bach (17.), 3:0 Markus Freise (26.), 4:0 David Lerch (Ecke, 48.), 4:1 Thomas Pottle (55.), 5:1 David Lerch (7m, 60.), 5:2 Benjamin Laatzen (Ecke, 63.), Ecken: 4 (1) / 5 (1), 7m: 1 (1) / 0, Gelb: Hillmann (BWK); Stumme, Weber, Hausch (RSV)

Eine schöne und erfolgreiche Zeit geht zu Ende

Christian "Büdi" Blunck

Seit 2003 war Christian „Büdi“ Blunck Trainer unserer 1. Hockeyherren. Nach mehr als fünf Jahren wird er den Verein in Richtung HTHC verlassen. Nachdem sein alter Verein, mit dem Büdi als aktiver Spieler seine größten Erfolge feierte, in diesem Jahr erstmals seit 23 Jahren in die 2. Bundesliga abstieg, wird er dort als Trainer versuchen, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Die Rissener Herren verlässt er mit einer starken Bilanz von drei Aufstiegen und keinem Abstieg. Von der Regionalliga in der Halle und auf dem Feld schaffte es das Rissener Team in dieser Zeit in die 1. Liga Halle und die 2. Liga auf dem Feld, wo man sich mittlerweile etabliert hat. Damit wird Büdi, dessen neues Team in genau dieser Ligakonstellation spielt, zukünftig sogar zum direkten Konkurrenten. Erledigt hat sich damit auch Büdis Aussage auf seinem Steckbrief, dass er sich in 10 Jahren immer noch bei den 1. Herren Rissen sieht. Rissen verabschiedet sich von Büdi und insbesondere die 1. Herren bedanken sich für eine geile Zeit. Eine Mannschaftsinterne Abschiedsfeier wird es auch noch geben. Trotz dieser Entwicklung und der Tatsache, dass die Suche nach einem neuen Trainer bislang ergebnislos blieb, können unsere Herren selbstbewusst in die nächste Saison blicken. Und sie sind heiß auf den Trainingsstart, der am 14. August mit einem Leistungsstest bei Athletiktrainer Heiko Lehmann beginnt.

Feld 2008/09 Herren 2. Bundesliga Nord :: Rückrunde

Sonntag, 5. Juli 2009 :: Rissener SV – Club Raffelberg  6:2  (2:2)

Großen Jubel gab es in Rissen nach dem Spiel. Anders als am Tag zuvor gegen den Kahlenberger HTC waren die Gastgeber heute von Anfang an hellwach und gingen mit zwei Toren in Führung. Gegen ein Raffelberger Team, dass sich trotz der Tatsache, dass es für sie um nichts mehr ging, um den Sieg bemühte, nahm sich Rissen heute später in der ersten Hälfte seine Pause, was die Raffelberger gut ausnutzten, um auszugleichen. Nach Halbzeit eins merkte man allerdings, für wen es um wirklich etwas ging. Rissen war konzentrierter, hatte mehr Biss und zeigte mehr Laufbereitschaft. Mit dem Glück des Tüchtigen wurde dies beim umstrittenen 3:2 belohnt. Danach konnte Rissen davonziehen und machte den Klassenerhalt klar. Nach dem 5:2 durch Marc Hausch (erstes Feldtor seit dem Zweitligaaufstieg) war Trainer „Büdi“ Blunck klar: „Wenn der ein Tor macht, dann verlieren wir auch nicht mehr“. Und so war es. Rissen gewann am Ende, wie schon am Vortag, mit 6:2 und feierte mit den Raffelbergern bei ein paar zünftigen Bierchen, dass man sich im nächsten Jahr wieder trifft. Ein Glückwunsch aus Rissen geht an den verdienten Aufsteiger Rheydter SV.

Tore: 1:0 Philip Weber (4.), 2:0 Kai Laatzen (15.), 2:1 Martin Marquardt (21.), 2:2 Sebastian Barth (35.), 3:2 Jonathan Reheis (41.), 4:2 Felix Schröder (43.), 5:2 Marc-Christopher Hausch (62.), 6:2 Philip Weber (67.), Ecken: 4 (2) / 5 (1), Gelb: 1/1, Zuschauer: 250, Schiedsrichter: Großmann-Brandis/Schurig

Samstag, 4. Juli 2009 :: Rissener SV – Kahlenberger HTC  6:2  (0:1)

Mehr Abstiegskampf als bei der heutigen Begegnung zwischen Rissen und Kahlenberg geht nicht. Vor einer bunten Mischung aus Rissener Fans und den zahlreichen mitgereisten Kahlenberger Schlachtenbummlern erwischten die Gäste den besseren Start. Über die komplette erste Halbzeit kämpften die Rissener mit Defiziten in der eigenen Organisation und mit den gut aufspielenden Kahlenbergern, So gingen die Gäste verdient mit einer knappen Führung in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte drehte sich das Bild komplett. Rissen spielte mehr über die rechte Achse, kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor und glich früh aus. Von da an lief beim Gastgeber alles. Der Höhepunkt war das wichtige 4:2 durch Außenstürmer Cord Rollinger, der sich knapp hinter der Mittellinie ein Herz fasste, durchlief und das Ding machte. Nach diesem Endergebnis und der derzeitigen Konstellation in der 1. Bundesliga zählen für beide Teams in den morgigen Begegnungen nur noch Siege. Es bleibt spannend.

Tore: 0:1 Stefan Drewitz (27.), 1:1 Philip Weber (42.), 2:1 Philip Weber (48.), 3:1 Felix Schröder (50.), 3:2 Philip Hüsgen (55.), 4:2 Cord Rollinger (59.), 5:2 Philip Weber (65.), 6:2 Philip Weber (67.) Ecken: 3 (1) / 7 (1), Gelb: RSV: Tilman Laatzen (30.), Jonathan Reheis (35.); KHTC: Thorben Pegel (32.), Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Schurig/Großmann-Brandis

Samstag, 23. Mai 2009 :: Rissener SV – Hannover 78    4:3   (3:1)

Das Team des Rissener SV blieb seiner Angewohnheit vom letzten Doppelwochenende treu und legte einen klaren Fehlstart hin, musste wie schon in den letzten beiden Spielen einem Rückstand hinterherlaufen. Auch die Hannoveraner spielten allerdings alles andere als souverän, ließen die Gastgeber immer besser ins Spiel kommen. Die Folge war eine 3:1-Führung der Rissener zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff passierte 25 Minuten lang gar nichts. Die Gäste kamen gegen tief stehende Rissener nicht gefährlich vor das Tor, der RSV vergab Konter über Konter und fühlte sich mit einem Polster von zwei Toren im Rücken zunehmend sicher. Das änderte sich schlagartig, als Nils Nesselmann und Mark Reinhardt mit einem Doppelschlag innerhalb von nur drei Minuten den Ausgleich besorgten. Rissen aber zeigte den unbedingten Willen, doch noch in der Liga zu bleiben, bekam noch eine Chance und nutzte diese. Malte Pingel, dreifacher Torschütze auf Seiten der Rissener, war nach dem Spiel der gefeierte Held. Hannover 78 hat eine gute Chance vergeben, sich aus dem Abstiegskampf zu befreien.

Tore: 0:1 Gordon Wellermann (E, 2.), 1:1 Malte Pingel (13.), 2:1 Philip Weber (E, 17.), 3:1 Malte Pingel (33.), 3:2 Nils Nesselmann (61.), 3:3 Mark Reinhardt (E, 64.), 4:3 Malte Pingel (66.), Ecken: 1 (1) / 5 (2), Schiedsrichter: Hippler, P. | Busse

Sonntag, 17. Mai 2009 :: Gladbacher HTC – Rissener SV   5:1   (1:1)

Einen ganz wichtigen Sieg in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Abstieg feierten die Gladbacher. Die Platzherren waren fast durchweg die überlegene Mannschaft, doch mit ihren Kontern blieben die Hamburger Gäste bis zum Schluss gefährlich. Vor der Pause hatten Mats Grambusch (8.) und nach dem Ausgleich durch Philip Weber (14.) dann Julian Altenrath per Eckennachschuss (23.) und Florian Adrians (35.) für einen 3:1-Vorsprung der Gladbacher gesorgt. Im zweiten Durchgang herrschte erst einmal Torflaute, obwohl es Chancen in Hülle und Fülle gab. „Da war zwischen einem 9:1 und einem 3:2 oder sogar dem Ausgleich alles drin“, sah GHTC-Teammanager Axel Grambusch ein Festival der ausgelassenen Möglichkeiten. Erlöst wurde das Team von Trainer Andrew Meredith erst in den letzten beiden Minuten, als erneut Altenrath und Patrick Voullie zum 5:1-Endstand trafen.

Tore: 1:0 Mats Grambusch (8.), 1:1 Philip Weber (14.), 2:1 Julian Altenrath (E, 23.), 3:1 Florian Adrians (35.), 4:1 Julian Altenrath (69.), 5:1 Patrick Voullie (70.), Ecken: 6 (2) / 2 (0), Gelb: Weber (RSV/45.), Schiedsrichter: Bütschek | Schulze, M.

Samstag, 16. Mai 2009 :: Rheydter SV – Rissener SV   3:2   (3:1)

Am Ende bibberte sich der Tabellenführer zum fest eingeplanten Sieg. „Noch fünf Minuten länger, und wir hätten auch noch das 3:3 kassiert“, sehnte Rheydts Trainer André Schiefer dem Schlusspfiff entgegen. Seine Truppe hatte immer mehr abgebaut und Rissen dadurch zusätzlich stark gemacht. Die abstiegsbedrohten Hamburger sahen am Ende ihre Chance und wollten mit aller Macht zumindest ins Penaltyschießen. Dabei deutete am Anfang nichts darauf hin, dass Rheydt Probleme bekommen sollte. „Wir haben sehr gut angefangen und bald verdient geführt“, sah Schiefer zunächst alles in die gewünschte Richtung laufen. „Aber schon vor dem 3:0 hat meine Mannschaft angefangen, nachlässig zu werden, hat fast arrogant beste Chancen ausgelassen.“ Die Quittung folgte auf dem Fuße. Das 1:3 praktisch mit dem Pausenpfiff sorgte für hängende Köpfe im Lager der Gastgeber, die dann eine ganz schwache zweite Halbzeit boten.

Tore: 1:0 Matthias Gräber (E, 5.), 2:0 Thomas Krauß (18.), 3:0 Sebastian Meister (30.), 1:3 Philip Weber (35.), 2:3 Malte Pingel (55.), Ecken: 4 (1) / 2 (0), Gelb: U. Klaus (Rh.SV); Laatzen, Hebestreit (Ri.SV), Zuschauer: 235, Schiedsrichter: Aull/Lohrisch

Samstag, 2. Mai 2009 :: Rissener SV – GTHGC  1:3 (0:1)

Bei den letzten Aufeinandertreffen der Kontrahenten aus dem Hamburger Westen hatte immer Flottbek die Nase vorn. Daran konnten die Herren des Rissener SV auch an diesem Wochenende nichts ändern. In einer sehr fairen Begegnung hatten die Gastgeber zwar fast durchgehend die höheren Spielanteile, die Mannschaft des GTHGC konterte allerdings immer wieder äußerst gefährlich und war im Gegensatz zu den Rissenern im Abschluss sehr viel konsequenter. Insbesondere bei den Ecken zeigte sich die Torgefährlichkeit des Aufstiegsanwärters. Die Entscheidung fiel in diesem Spiel allerdings erst sehr spät, nachdem auf Rissener Seite beste Möglichkeiten zum Ausgleich ausgelassen worden waren. Am Ende dieses hanseatischen Westderbys auf Augenhöhe stand ein nicht unverdienter Sieg der Gäste, die sich allerdings auch über ein Unentschieden nicht hätten beschweren dürfen.

Schiedsrichter: Bachmann/Brust, Tore: 0:1 Patrick Schmidt (E, 6.), 0:2 Philipp Otte (E, 50.), 0:3 Tobias Kalischer (59.), 1:3 Markus Pingel (E, 65.), Ecken: 5 (1) / 4 (2), Zuschauer: 200

Samstag 25. April 2009 :: Rissener SV – BTHC 4:2 (1:0)

Der Start in die Rückrunde begann für die Gäste aus Braunschweig und den Rissener SV bei feinstem Hockeywetter dank eines Staus vor dem Elbtunnel leicht verspätet. Interessiert haben dürfte das abgesehen von den Zuschauern allerdings keinen. Denn vor allen Dingen ging es in diesem Spiel um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Als Favorit in das Spiel gegangen, übte der Gastgeber von Anfang an Druck auf die Abwehr des BTHC aus und ging nach der ersten guten Chance auch gleich in Führung. In der Folge häuften sich die Gelegenheiten der Rissener, zu Toren zu kommen, das eigene Unvermögen stand einem neuerlichen Torerfolg allerdings immer wieder im Weg. Erst nach der Halbzeit durften die guten Schiedsrichter wieder ein Tor pfeifen. Nach ihrer ersten und einzigen Ecke hatten die Gäste mit dem Nachschuss zum Ausgleich getroffen. Damit wurde auch das gesamte Spiel ausgeglichener. Das Selbstvertrauen der Braunschweiger wuchs, und endlich konnte der Ball auch mal über mehrere Stationen gehalten werden. Erst nach erneuter Rissener Führung und dem Ausgleich nahm der Gastgeber das Heft wieder in die Hand und zeigte den Willen, die wichtigen Punkte nicht mehr abzuschenken. Zweimal konnte der am heutigen Tage beste Rissener, Mathis Freundl, noch erfolgreich für seine Stürmerkollegen auflegen, so dass am Ende doch noch der verdiente Sieg der Rissener stand. MCH

Tore: 1:0 Malte Pingel (9.), 1:1 Stefan Vos (E, 45.), 2:1 Philip Weber (47.), 2:2 Robert Crotogino (55.), 3:2 Tilman Laatzen (61.), 4:2 Philip Weber (68.), Ecken: 0 / 1 (1), Zuschauer: 80, Schiedsrichter: Brust/Ipsen

Sonntag, 19. April 2009 :: Club Raffelberg – Rissener SV 2:1 (1:1)

Die Standardsituationen entschieden diese Partie zugunsten der Gastgeber. Während Raffelberg immerhin zwei seiner fünf Strafecken in Tore umwandeln konnte, machte Rissen aus der gleichen Anzahl Ecken nichts Zählbares, und auch bei zwei Siebenmetern war die RSV-Ausbeute nicht optimal. Es war in der 45. Minute die wahrscheinlich entscheidende Szene: CR-Torwart Martin Schröder wählte beim zweiten Gäste-Siebenmeter eine andere Taktik, tauchte frühzeitig ab und hatte damit Erfolg. Philip Weber, der nach 25 Minuten noch erfolgreich vom Punkt abgeschlossen hatte, scheiterte bei seinem zweiten Versuch. „Damit hat uns unser Keeper im Spiel gehalten“, wusste auch CR-Trainer Mark Spieker um die Wichtigkeit des parierten Siebenmeters. Statt 1:2 blieb es beim Remis, und in der Schlussphase konnte Martin Marquardt den wichtigen Dreier für die Gastgeber sichern. „Wir haben schwächer gespielt als gestern gegen Flottbek. Letztlich war es ein sehr glücklicher Arbeitssieg für uns. Über ein Unentschieden oder sogar einen knappen Rissener Sieg hätten wir uns heute nicht beschweren dürfen“, so Mark Spieker.

Tore: 1:0 Sebastian Barth (E, 15.) 1:1 Philip Weber (7m, 25.) 2:1 Martin Marquardt (E, 65.) Ecken: 5 (2) / 5 (0), 7m: 0 / 2 (1) Gelb: Hauke Kließ (CR) Schiedsrichter: Finger/v. Ameln

Samstag, 18. April 2009 :: Kahlenberger HTC – Rissener SV 2:3 (0:3)

Für verschlafene Auftaktminuten musste der Kahlenberger HTC am Ende bitter bezahlen. „Unsere Mannschaft war in den ersten zehn Minuten überhaupt nicht präsent“, versuchte KHTC-Betreuer Ulrich Grüneboom das Unheil zu erklären. Noch ehe sich die Mülheimer versahen, lagen sie mit 0:3 in Rückstand. Die Hamburger Gäste nutzten den Tiefschlaf des Gastgebers durch einen Doppelschlag von Philip Weber (2./4.) und Malte Pingel (10.) zum klaren Vorsprung. Die Gegentore wirkten wie ein Weckruf für den KHTC. Schon in der Folgezeit gestaltete sich die Partie ausgeglichen, und spätestens in der zweiten Hälfte war Rissen fast nur noch mit Abwehraufgaben beschäftigt. Der von Kahlenberg erzeugte Druck schlug sich in den Anschlusstreffern von Kevin Kleine-Klopries (40.) und Philip Hüsgen (50.) zum 2:3 nieder. Danach lag der Ausgleich mehrfach in der Luft, aber die KHTC-Stürmer konnten ihre zahlreiche Chancen nicht nutzen. Selbst zwei Unterzahlphasen überstand die Truppe von RSV-Trainer Christian Blunck unbeschadet. „Ein starker Torwart, das Unvermögen unserer Offensivleute – es kam halt alles zusammen“, ärgerte sich Ulrich Grüneboom, der nach 70 Minuten zur Auffassung gekommen war, „dass wir das Spiel trotz des kapitalen Fehlstarts eigentlich noch hätten gewinnen müssen.“

Tore: 0:1 Philip Weber (2.) 0:2 Philip Weber (4.) 0:3 Malte Pingel (10.) 1:3 Kevin Kleine-Klopries (40.) 2:3 Philip Hüsgen (50.) Ecken: 4 (0) / 0 Gelb: Hannes Wolff, Jan Hebestreit (RSV) Schiedsrichter: Papiest/Prill Zuschauer: 180

Hockey 1. Herren – Wer kam, wer ging, Saisonziel und Aufsteiger?

Zugänge: Eike Schilling (Zehlendorfer Wespen, beruflich nach Hamburg), Benedikt Hummel (2. Herren).

Abgänge: Gregor von Cieminski (beruflich aus Hamburg weggezogen, bis dato kein neuer Verein), Mark Crennan (Bournville HC Birmingham/England).

Fazit Herbst: „In Rissen wurde nach dem letzten Feldspiel im Jahr 2008 sehr mit der Punktausbeute gehardert. Viele Spiele, auch gegen die Teams, die jetzt oben stehen, wurden knapp verloren. Teils obwohl man die bessere Mannschaft war. Etwas mehr Punkte hatte man sich doch erhofft.“

Saisonziel: „Sportliches Ziel ist für die 1. Herren des Rissener SV ganz klar der Verbleib in der 2. Bundesliga, ohne dabei auf die Resultate in der 1. Bundesliga angewiesen zu sein. Mindestens der siebte Tabellenplatz sollte am Ende der Saison insofern herausspringen.“

Aufsteiger-Tipp: „Auch wenn die Ausgangsposition nicht optimal ist, wird nach unserer Meinung der Großflottbeker THGC das Rennen machen. Das Team wurde gut verstärkt und hatte auch zuvor schon das Potenzial, um oben mitzuspielen.“

Halle 2008/09 Herren 2. Bundesliga Nord

RSV Ehrenmitgliedschaft und Hamburgs Sportler des Jahres

Sebastian Biederlack mit RSV Kids

Am Sonntag, den 28.09.2008 gab es den Olympiasieger Sebastian Biederlack und seine olympische Goldmedaille im Rissener Club hautnah zum Anfassen. Viele Kinder und Jugendliche hatten sichtlich Spass beim Sondertraining und anschliessendem Kleinfeldspiel. Auch beim Schreiben bis zur allerletzten Autogrammkarte musste er eine Extraschicht einlegen und die Goldmedaille wanderte von einer stolzen Kinderbrust zur nächsten.

Die Ehrenmitgliedschaft im Rissener Sportverein wurde vom stellvertretenden Abteilungsleiter Sven-Erik Krüger in Form eines symbolischen Schlüsselbundes und einem goldenen handgefertigten Hockeyschläger-Schlüsselbrett überreicht.

Sebastian Biederlack mit Sven Erik-KrügerInteressantes von der Olympiade 2008, den Spielen, der Mannschaft, Trainingstipps für die Kleinen und den Zukunftsplänen von Sebastian Biederlack lockte im anschließenden Interview der Olympiasieger von 1992 Christian "Büdi" Blunck hervor.

Der RSV gratuliert Sebastian Biederlack ganz herzlich zu olympischem Gold und freut sich ihn als Ehrenmitglied im Club begrüßen zu dürfen.

 

 

Abendblatt-Leser wählen Sebastian Biederlack zu Hamburgs Sportler des Jahres

Basti beim Training mit RSV KindernMit einem glanzvollen Festakt ist Olympiasieger Sebastian Biederlack am Montagabend in der Hamburger Handelskammer zum Sportler des Jahres 2008 in der Hansestadt gekürt worden.

Der ehemalige Rissener und jetzige Alsteraner ist der dritte Hockeyspieler nach Torben Gottschau (Alster, 1999) und Moritz Fürste (UHC, 2006), dem diese Ehre zuteil wird. Mehr als 15.000 Leser der Zeitung hatten ihre Stimmen abgegeben und Biederlack noch vor den Handballern Bertrand Gille und Johannes Bitter (2./4.) sowie Fußballer Piotr Trochowski (5.) auf Platz eins gewählt. Moritz Fürste kam auf Rang drei. EHL-Champions UHC wurde allerdings noch vor den HSV-Fußballern (2.), -Handballern (3.) und Alster-Herren (4.) Mannschaft des Jahres. Johannes B. Kerner hielt die Laudatio.

Aufstieg in die 1. Bundesliga

„Was lange währt, wird wirklich gut“

Nach drei mehr oder weniger erfolgreichen Jahren in der 2. Bundesliga Halle haben wir, die 1. Hockeyherren, das große Ziel erreicht. In der Hallensaison 2009/2010 dürfen wir in der 1. Bundesliga ran und offiziell um die Deutsche Meisterschaft mitspielen (auch wenn das große Ziel wohl eher der Klassenerhalt sein wird). Nachdem wir mit unserem damals neuen Trainer Büdi Blunck in der Saison 2003/2004 den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hatten, spielten wir in den drei darauf folgenden Jahren regelmäßig oben mit, konnten aber nie über die komplette Saison auf dem nötigen Niveau spielen, um am Ende ganz oben zu stehen. Das war in dieser Spielzeit anders. Durch starke Spiele – wenn auch mit enttäuschenden Ergebnissen – aus der Feldsaison waren wir als Mannschaft hochmotiviert und wurden unter den Ligakonkurrenten als Topfavorit für den Aufstieg gehandelt. Als einziger wahrer Konkurrent um den Aufstieg galt der Klipper THC, der zur Hälfte der Saison auch tatsächlich mit fünf Punkten davon gezogen war. Nur durch die herausragenden spielerischen Leistungen, die immer wieder gezeigt wurden, durch gute taktische Entscheidungen von Büdi und durch den unglaublich guten Mannschaftsgeist, der immer wieder durch unseren Athletiktrainer Heiko befeuert wird, war es möglich, nach dieser etwas enttäuschenden Hinrunde die Hoffnung nicht aufzugeben. Und so wurde Sieg um Sieg eingefahren und Klipper tat uns den Gefallen, nicht nur gegen uns zu verlieren (das kann ja mal passieren) sondern auch gleich noch zweimal zu patzen. Und so ist schon vor dem letzten Spiel gegen Braunschweig alles klar. Wir möchten uns bei unseren Fans für die starke Unterstützung bedanken, die insbesondere im Spiel gegen Rahlstedt enorm wichtig war. Außerdem an dieser Stelle auch noch ein großer Dank an unser Trainerteam Büdi und Heiko, die einen riesigen Anteil an unserem Erfolg haben und natürlich ein großer Dank an alle, die am Sonntag mit uns gefeiert haben (ein paar Bilder weiter hinten). Es war eine riesige Freude. Wann die offizielle Aufstiegsfeier stattfinden wird ist noch nicht geplant, der Termin wird bekannt gegeben. Vielleicht gibt es ja eine größere zusammengelegte Aufstiegsfeier, denn unsere 2. Damen schauen Richtung 1. Verbandsliga und die 2. Herren haben beste Chancen, den Sprung in die Oberliga zu schaffen. Wir drücken die Daumen!

Aufstiegsfeier ins Oberhaus

Am Sonntag um 18 Uhr ging in Windeseile eine brandheiße Nachricht um und ließ die nach dem schwer erkämpften Sieg über Rahlstedt erschöpften 1. Herren schlagartig hellwach sein: Klipper hat verloren! Die Niederlage der Klipperaner führt die Rissener an die nicht wieder einzuholende Spitze der 2. Liga und damit schon vor dem letzten Spiel ins kaum zu erträumende Oberhaus der Hockeyspieler, die 1. Bundesliga!

Die Begeisterung kannte keine Grenzen und spontan verabredeten sich die 1. Herren ins Bolero zu einem kleinen Bierchen. Doch die Nachricht vom Aufstieg blieb nicht lange geheim und die ganze Fangemeinde wollte die Freude der 1. Herren teilen und sie beglückwünschen. Der Wirt, der sich eigentlich schon auf einen gemütlichen Feierabend freute, hatte viel zu tun und machte wohl das Geschäft seines Lebens. Pitches kreisten in rauhen Mengen, keiner konnte richtig glauben, dass das Unmögliche wahr geworden ist. Irgendjemand kramte eine Schere heraus und Heikos Zopf wurde dem Hockeygott geopfert, um ihm zu danken.

Wir Fans von Euch 1. Herren danken Euch, dass Ihr so großartig Hockey spielt, dass Ihr so unermüdlich trainiert, so diszipliniert (na ja, meistens!) die Spiele bestreitet mit uneingeschränktem Einsatz Eures ganzen Könnens, dass Ihr uns solch spektakuläre Siege präsentiert und dass wir mit Euch an Eurem Erfolg teilhaben dürfen! Es macht uns riesig Spaß, Euch zuzuschauen und wir freuen uns mit Euch auf die 1. Bundesliga!

Trina

Sonntag, 18. Januar 2009 :: Braunschweiger THC – Rissener SV   13:13 (6:6)

Ein lockeres Spiel, mit vielen schönen Kombinationen und schönen Toren ohne konsequente Deckung. Die Braunschweiger Torleute Frank Chruscinski (44) und Björn Billmann (32) absolvierten beide ihr Abschiedsspiel (jeder eine Halbzeit), wobei Chruscinski einen Siebenmeter zum 1:0 verwandelte und sich damit ein außergewöhnliches Abschiedsgeschenk machte. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten, sich auszuzeichnen.

Letztlich war es ein Spiel, welches den Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Selbst den Torleuten. Denn bei den vielen Schusskreisszenen auf beiden Seiten hätten noch weit mehr als 26 Treffer fallen können, wenn nicht die Torhüter manch gute Parade gezeigt hätten. Erstaunlich, dass nahezu alle Treffer aus dem offenen Spiel heraus fielen. Die mit nur sieben Spielern angereisten Rissener Aufsteiger hatten in der gesamten partie überhaupt keine Strafecke.

Tore BTHC: Nicolas Wilmshöfer (5), Jörg Schaller (2), Jonas Oetken (2), Frederik Baars, Olaf Kling, Leon Freiholz, Frank Chruscinski; RSV: Malte Pingel (8), Markus Pingel (2), Philipp Weber, Jonathan Reheis, Cord Rollinger. E: 3 (1)/0. 7m: 1 (1)/0 Schiedsrichter: Haußig | Tröllsch

Sonntag, 11. Januar 2009 :: Rahlstedter HTC – Rissener SV   6:11 (6:3)

Die rund 50 Zuschauer bekamen in dieser guten Zweitligapartie zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten zu sehen. Während es für Rahlstedt um nichts mehr ging (am Vortag wurde der Klassenerhalt klar gemacht), brauchten die Rissener die drei Punkte für das Aufstiegsrennen im Fernduell mit Klipper. So verlief die Partie dann auch: Die "Adler" spielten die Rissener ohne Druck und mit Rückkehrer Marc "Aldi" Ziehn schwindelig und führten schon nach zehn Minuten 4:0. Und auch als der Aufstiegskandidat auf 4:3 verkürzte, spielten die Rahlstedter hübsch anzusehen weiter und schossen zum Teil Traumtore (besonders Florian Laudon tat sich beim Schießen dieser hervor). Nach dem Wechsel mussten die dezimierten Rahlstedter (zwei Spieler waren erkrankt, einer verletzt) dann ihrem hohen Spieltempo, der dünnen Personaldecke und dem Doppelwochenende Tribut zollen und konnten keinen Treffer erzielen. Rissen dagegen schoss Tor um Tor, und auch die Herausnahme des Torwarts brachte dem RHTC nichts mehr ein.

Tore: RHTC: Florian Laudon (3), Marc Ziehn, Gunnar Hesse, Christian Baars; RSV: Philipp Weber (4), Malte Pingel (3), Jan Hebestreit (2), Marc Hausch, Kai Laatzen. Schiedsrichter: Pleißner | Bütschek

Samstag, 10. Januar 2009 :: Rissener SV – TTK Sachsenwald   10:2  (4:0)

Bei keinem der Teams bedurfte es vor diesem Spiel großer Motivationsarbeit. Denn für beide zählen nur noch Siege. Rissen braucht sie, um den Aufstieg zu packen, TTK muss dringend Punkte sammeln, um den Abstieg noch zu verhindern. Nach Anpfiff wurden die Rissener ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht, machten nicht den Fehler den Gegner zu unterschätzen und spielten diszipliniert. Schon nach zwei Minuten hatte der Aufstiegsaspirant drei Großchancen vergeben, während der Gast noch gar nicht ins Spiel gefunden hatte. Über die gesamte Spielzeit änderte sich an diesem Zustand im Prinzip wenig. Nur selten kamen die Männer vom TTK über ihre rechte Seite gefährlich in den Kreis der Rissener und hatten bei der ein oder anderen Entscheidung der ansonsten guten Schiedsrichter ein wenig Pech. Für Verwunderung sorgte die Tatsache, dass TTK bei Ballbesitz der Hausherren trotz des Rückstandes nur selten konsequent Druck aufbaute. So konnten sich die Rissener häufig die Kugel in aller Ruhe zupassen um auf die entscheidende Lücke zu warten oder einfach die Zeit herunterlaufen zu lassen. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg des Rissener SV vor toller Kulisse am Marschweg 75.

Tore: RSV: Malte Pingel (2), Markus Pingel (2), Cord Rollinger (2), Philip Weber (2), Tilman Laatzen, Jonathan Reheis. TTK: Christopher Hallberg (2). Ecken: 6(1)/4(1). Schiedsrichter: Hald / Siep. Zuschauer: 200.

Sonntag, 14. Dezember 2008 :: Marienthaler THC – Rissener SV   6:8 (3:4)

Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Braunschweig wollten die Marienthaler auch am Sonntag gegen Aufstiegs-Aspirant Rissen versuchen zu punkten. Man wusste, dass Rissen enorm unter Druck steht, sollte der Aufstieg noch gelingen. Doch zu Beginn der Partie lief alles glatt für die Mannschaft von Trainer Büdi Blunck. Unachtsamkeiten beim MTHC wurden von Rissen konsequent genutzt und eine 3:0-Führung herausgespielt. Allmählich wachte der MTHC auf und kam zu guten Chancen, die wenig später auch verwertet wurden. Mit einer knappen 4:3-Führung für den RSV ging es in die Pause. Die Marienthaler begannen dann die zweite Hälfte wesentlich druckvoller und engagierter. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit waren sowohl die Partie als auch das Ergebnis ausgeglichen (5:5). Bisweilen sah es sogar so aus, als würde den Spielern von MTHC-Coach Steikowsky heute eine Sensation gelingen. Doch in der stärksten Phase des MTHC sprach einer der Schiedsrichter eine Zeitstrafe für Jonas Mügge (MTHC) aus. Rissen konnte die Überzahl geschickt ausnutzen und zog auf 7:5 davon. In den letzten beiden Minuten nahm Steikowsky dann Torhüter Köhne vom Feld und ließ fortan mit sechs Feldspielern agieren. Auch dies konnte Rissen wiederum zu einem Treffer nutzen. Nach Ablauf der Spielzeit konnte MTHC-Kapitän Hannus lediglich einen Strafecken-Nachschuss zum 6:8-Endstand verwerten. Die 60 Zuschauer hatten eine spannende Partie auf gutem Niveau zusehen bekommen, in der sich das erfahrenere und letztendlich auch clevere Team durchsetzte.

Schiedsrichter: Schurig | Neideck, Tore RSV: Kai Laatzen (2), Malte Pingel (2), Marc-Christopher Hausch, Tilmann Laatzen, Markus Pingel, Philip Weber.

Samstag, 13. Dezember 2008 :: Rissener SV – Klipper THC  9:5 (6:1)

„Solche Endspiele sind geil. Das sind die Spiele, die richtig Spaß bringen!“, feuerte Trainer Christian Blunck sein Rissener Team vor dem wichtigen Match gegen den Klipper THC an. Und damit traf er wohl den Nerv der Mannschaft. Die Gäste wurden von den spielfreudigen Rissenern in der ersten Halbzeit vollkommen überrumpelt, und insbesondere Malte Pingel traf, wie er wollte. Vielleicht sorgte bei den Spielern des Tabellenführers die Tatsache, dass mit einem Sieg bei Verfolger Rissen der Aufstieg schon fast in trockenen Tüchern gewesen wäre, zu einer Blockade. Jedenfalls fanden die Gäste erst nach der Halbzeit besser ins Spiel, konnten aufgrund des hohen Halbzeitrückstands aber nicht mehr aufschließen, zumal auch Rissen weiterhin gutes Hockey zeigte. Erwähnenswert ist die Ruhe und Fairness, mit der diese wichtige Partie beiderseitig geführt wurde. Ein Umstand, der nicht selbstverständlich ist, und zu dem auch das starke Schiedsrichtergespann seinen Teil beitrug. Nun wird es spannend zu sehen, wie die Rivalen das Fernduell in den verbleibenden Rückrundenspielen bestreiten, und ob es für die Herren des Klipper THC noch zum psychologischen Nachteil wird, diesen wichtigen Matchball so klar vergeben zu haben.

Schiedsrichter: Schurig | Neideck , Tore: RSV: Malte Pingel (5), Jan Hebestreit, Markus Pingel, Lars Schirren, Philip Weber; Klipper: Christian Janck (2), Christoph Merl, Torben Schmid-Engelbertz, Sebastian Stracke, Ecken: 6 (0) / 7 (1), 7-Meter: 0 / 2 (2), Zuschauer: 70.

Sonntag, 7. Dezember 2008 :: Rissener SV – Braunschw. THC   9:6   (4:1)

Die Mannschaft des Rissener SV zeigte heute ihre bisher beste und vor allen Dingen disziplinierteste Saisonleistung. Gegen eine Braunschweiger Mannschaft, die erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel fand, zeigten die Gastgeber, die an diesem Sonntag erstmalig in voller Besetzung auflaufen konnten, von Anfang an gefällige Kombinationen. So freute sich Rissens Trainer Christian Blunck, dass er erstmalig in der Saison nie das Gefühl hatte, dass sein Team das Spiel aus der Hand geben könnte. Die Braunschweiger, bei denen Jonas Oetken aufgrund einer Schulterverletzung ausfiel, hatten Probleme, gegen die kompakt stehende Rissener Abwehr zum Abschluss zu kommen. Als die Herren vom BTHC in der zweiten Spielhälfte doch mal auf zwei Tore herankamen, hatte der Gastgeber immer gleich die richtige Antwort parat. Somit ein verdienter Start-Ziel-Sieg der Rissener, der ihnen vor dem wichtigen Spiel gegen den Klipper THC am nächsten Wochenende Auftrieb geben dürfte.

Schiedsrichter: Großmann-Brandis | Müller, P., Tore: RSV: Malte Pingel (2), Jonathan Reheis (2), Philip Weber (2), Marc-Christopher Hausch, Tilmann Laatzen, Markus Pingel; BTHC: Jörg Schaller (3), Leon Freiholz, Olaf Kling, Nicolaus Wilmshöfer. E: 1 (0)/5 (2), Z: 60

Samstag, 6. Dezember 2008 :: TTK Sachsenwald – Rissener SV   9:13  (4:6)

Das erste Rissener Tor konnte vom TTK zwar umgehend ausgeglichen werden, aber durch eklatante Stellungsfehler der Gastgeber stand es binnen kürzester Zeit 1:5. Diese Situation war natürlich nicht vorgesehen, aber die TTK-Mannschaft hatte auch schon in den vergangenen Spielen eine tolle Moral bewiesen, wenn es darum ging, Rückstände wieder aufzuholen. Die Löcher wurden nun konsequent gestopft, und vorne gingen die Dinger endlich mal rein. Auf einmal war man wieder auf ein Tor dran, und die Gäste schienen mehr und mehr Fehler zu machen. Zu diesem Zeitpunkt war aber klar, das Rissen der bisher stärkste Gegner in der Liga für den TTK werden würde. Der Halbzeitstand von 4:6 ging in Ordnung, und auch in der zweiten Hälfte sollte sich die Spielweise des TTK erst einmal bezahlt machen. Kapitän „Puffi“ Lange verkürzte auf 5:6, und Alexander Riedel stellte nach einem Rissener Treffer mit dem 6:7 den alten Abstand wieder her. Man war jetzt absolut auf dem gleichen Niveau wie der Gegner. Doch dann brach das Spiel auf einmal wieder zugunsten der Gäste. Binnen drei Minuten stand es auf einmal 6:10. Ein Rückstand, dem der Aufsteiger bis zum Ende trotz guter Torchancen vergeblich hinterher lief. Wieder einmal waren es eigene Fehler und die mangelnde Chancenverwertung der Reiher-Truppe, die den Gegner auf die Siegerstraße brachten, und so ging der Endstand von 9:13 auch irgendwie in Ordnung.

Schiedsrichter: Müller, P. | Wiarda, Tore: TTK: Sebastian Kording (2), Julius Marks (2), Alexander Riedel (2), Moritz Thauer, Jan Kulla, Christoph Lange; RSV: Malte Pingel (5), Philip Weber (4), Markus Pingel (2), Cord Rollinger, Lars Schirren.

Samstag, 29. November 2008 :: Rissener SV – Rahlstedter HTC   7:7 (3:5)

Die Mannschaft des Rissener SV begann an diesem Samstag sehr schnell, schoss in zwei Minuten zwei Tore, hörte aber genauso schnell wieder auf zu spielen. Danach erspielten sich die Gastgeber zwar weiter zahlreiche Chancen, die Tore fielen allerdings auf der anderen Seite. Die Zuschauer sahen ein über weite Strecken unattraktives Zweitligaspiel, in dem nur selten sehenswerte Kombinationen gezeigt wurden. Auch die etwas zu harte Linie der Unparteiischen war für den Unterhaltungswert der Partie nicht förderlich. Nachdem Rahlstedt aufgrund des effizienteren Spiels zur Halbzeit verdient in Führung lag, konnte Rissen in der zweiten Hälfte aus einer kompakten Defensive heraus noch zu einem leistungsgerechten Unentschieden kommen. So richtig glücklich war mit der Punkteteilung allerdings keiner. Rahlstedt erspielte sich das dritte Unentschieden im dritten Spiel, und auch Rissen hat nach drei gespielten Partien erst vier Punkte auf dem Konto. M.H.

Schiedsrichter: Behrens | Zysk, Tore: RSV: Philip Weber (3), Kai Laatzen, Tilmann Laatzen, Malte Pingel, Lars Schirren. RTHC: Marc Ziehn (4), Stefan Schilling (3). E: 6 (1) / 9 (4). Gelb: Florian Westphalen, Tilmann Laatzen (beide RSV)Z: 50.

Sonntag, 23. November 2008 :: Rissener SV – Marienthaler THC   8:4 (4:3)

Nach eklatanter Abschlussschwäche in der Auftaktbegegnung gegen Klipper hatten die Rissener vor dem ersten Heimspiel der Saison Besserung gelobt. Umgesetzt wurden die guten Vorsätze allerdings nicht. Der Gast hatte den besseren Start und führte nach sieben Minuten schon mit zwei Toren. Rissen blieb zunächst harmlos. Erst zur Mitte der ersten Halbzeit drehten die Gastgeber auf und nahmen das Heft in die Hand. Zwei verschossene Siebenmeter in Minute 17 und 19 bestätigten allerdings erneut, woran die Rissener in den kommenden Wochen zu arbeiten haben.
Nach knappem Rückstand zur Halbzeit (3:2) konnte Marienthal in Hälfte zwei noch einmal gleichziehen, bevor das stärker werdende Heimteam endgültig zum 8:4-Sieg davonzog. Die Vorentscheidung fiel, als Marienthals Mauri Beyer in der 47. Minute wegen Foulspiels für zehn Minuten vom Feld musste. Zwar kassierte auch Rissen noch eine Gelbe Karte, der MTHC machte allerdings schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr den Eindruck, noch an die Siegchance zu glauben. M.H.

Schiedsrichter: Siep | Lubrich, Tore: RSV: Philip Weber (3), Malte Pingel (2), Kai Laatzen, Markus Pingel, Jonathan Reheis. MTHC: André von Melle (2), Moritz Friedheim, Leonard Paterna. E: 6 (3) / 5 (1). 7m: 2 (0) / -, Gelb: Marc-Christopher Hausch (RSV), Mauri Beyer MTHC). Z: 60.

Samstag, 22. November 2008 :: Klipper THC – Rissener SV   8:6 (5:1)

Auftakt nach Maß für Erstliga-Absteiger Klipper THC. Das Heimspiel vor 250 begeisterten Zuschauern gegen den wohl schärfsten Aufstiegs-Rivalen gewann die Mannschaft von Trainer Björn Winkelmann nach 60 packenden Minuten. Während die Gastgeber den Spielbeginn verschliefen, fand Rissen besser ins Spiel – aber speziell im ersten Durchgang auch in Klipper-Torwart Borgmann seinen Meister. Während die Gäste aus allen Lagen scheiterten, zeigten sich die Hausherren ungewohnt kaltschnäuzig vor dem Tor, so dass der Halbzeitstand den Spielverlauf nicht annähernd wiedergab. Als Klipper nach der Pause auf 7:1 davonzog und Borgmann auch einen Siebenmeter von Weber parierte, schien die Partie entschieden. Doch ausgerechnet jetzt drehte sich das Blatt: Binnen 15 Minuten arbeiteten sich die Gäste durch bedingungsloses Pressing bis auf 7:5 heran, erst ein Siebenmeter in der letzten Minute durch Neuzugang Tanck zum 8:5 brachte die endgültige Entscheidung für Klipper.

Bericht Klipper, Schiedsrichter: Siep | Lubrich, Tore: Klipper: Christian Tanck (3), Christoph Merl (2), Torben Schmidt-Engelbertz (2), Johannes Dietz; RSV: Malte Pingel (2), Markus Pingel (2), Philipp Weber (2) E: 4 (0) / 11 (2). 7m: 2 (2) / 3 (2), Z: 250, Gelb: Kölln (Klipper), Hebestreit (Rissen)

Feld 2008/09 Herren 2. Bundesliga Nord :: Hinrunde

Samstag, 18. Oktober 2008 :: Rissener SV – RTHC Leverk.   2:3  (1:2)

Ungemütliches Herbstwetter mit Nieselregen und ein rutschiger Platz – nicht die besten Voraussetzungen für ein Hockeyspiel auf hohem Niveau. Und in der Tat schienen beide Mannschaften ihre Spielweise den äußeren Bedingungen an diesem Samstag anzupassen. Die Zuschauer bekamen zwar ein spannendes Spiel zu sehen, schöne Spielzüge oder Torchancen aus dem Spiel heraus hatten allerdings Seltenheitswert. Dabei fingen die Gastgeber gar nicht schlecht an. Schon nach vier Minuten spielte Rissens „Aussie“, Mark Crennan, Tilmann Laatzen vor dem Tor frei, der nur noch einschieben musste. Die Führung. Im Anschluss wurde das Spiel der Hamburger katastrophal. Leverkusen nutzte das aus und ging durch zwei schön heraus gespielte Eckenvarianten verdient mit einer 2:1 Führung in die Halbzeit. Nachdem Rissen in der zweiten Halbzeit ausgeglichen hatte, ergaben sich für die Lokalmatadoren sogar noch diverse Chancen, um in Führung zu gehen. Genutzt wurde keine. Besser machte es der RTHC, der in der zweiten Halbzeit nur durch Ecken gefährlich wurde. In der 68. Minute war es dann auch eine Eckenvariante, die Leverkusens Neuseeländer, Lincoln Churchill, mit schönem Stecher vollendete. Für Rissen eine bittere Niederlage, da man gerne einen größeren Vorsprung auf Leverkusen gehalten hätte. Und ein schwarzer Tag für den Australier Mark Crennan. Er hat nicht nur verloren. Er hat auch noch gegen einen Neuseeländer verloren.

Tore: Rissener SV: Tilmann Laatzen (4.), Philip Weber (47.). RTHC Leverkusen: Junaid Riad (15.), Björn Borgeding (33.), Lincoln Churchill (68.) E: 6(1) / 5(3). Gelb: Philip Weber (56.). Schiedsrichter: (Brust/Peters, S.). Zuschauer: 40.

Sonntag, 12. Oktober 2008 :: Hannover 78 – Rissener SV   2:4

Ärgerliche Niederlage für Hannover. Eine gute erste Halbzeit schlug sich nicht auf dem Scoreboard nieder, und als 78 dann gleich nach der Pause doch die Führung gelang, war dies eher ein Weckruf für die Gäste als Beruhigung für Hannover. Rissen drehte das Resultat von 1:0 auf 1:4. Die Hamburger profitierten davon, dass die Platzherren über weite Strecken der zweiten Halbzeit wegen dreier Zeitstrafen in Unterzahl spielen mussten. Rissen hatte in der ersten Hälfte zwei Gelbe Karten schadlos überstanden, vor allem auch wegen des starken Keepers Florian Westphalen. „Am Ende geht der Rissener Sieg in Ordnung, aber das wäre ganz anders gelaufen, wenn wir in unserer überlegenen ersten Halbzeit eine mögliche 3:0-Führung herausgeschossen hätten“, beschäftigte sich Hannovers Teammanager Jürgen Schnepel in seinem Fazit auch mit dem Wenn und Aber.

Tore: 1:0 Matthias Mühle (37.), 1:1 Hannes Wolff (49.), 1:2 Matthias Blöte (52.), 1:3 Hannes Wolff (7m, 59.), 1:4 Philipp Weber (68.), 2:4 Sascha Daeves (69.), Schiedsrichter: Wiarda/Zysk, Ecken: 6(0)/3(0), Gelb: Mark Reinhardt, Matthias Mühle, Fabian Heller, RSV: 2

Sonntag, 28. September 2008 :: Rissener SV – Gladbacher HTC   1:5 (1:2)

Im Vorfeld der Begegnung zwischen dem Rissener SV und dem Gladbacher HTC wurde Sebastian Biederlack, der seine komplette Jugend in Rissen spielte, für den Olympiasieg in Peking geehrt und mit der Ehrenmitgliedschaft ausgestattet. Danach blieb er noch, um seinen ehemaligen Mannschaftskameraden die Daumen zu drücken. Was er zu sehen bekam dürfte ihm allerdings nicht sehr gut gefallen haben. Der Gastgeber lies den Biss vermissen, den er noch am Vortag gegen Rheydt gezeigt hatte. Ganz anders der Gladbacher HTC, der das teils hektische Spiel der Rissener ausnutzte, um im Mittelfeld die Bälle zu erobern und immer wieder gefährlich nach vorne zu spielen. Erst nach 20 Minuten, als der Erstligaabsteiger schon mit 2:0 führte fing sich Rissen und kam besser ins Spiel. Gladbach kam allerdings über die komplette Spielzeit immer wieder gefährlich vor das Tor der Hausherren. Nach den vergebenen Chancen dieser Partie war das Ergebnis der Höhe nach sicherlich etwas zu heftig, ansonsten allerdings sehr verdient. Stark waren die Schiedsrichter Christian Breß und Patrick Ipsen, die in einigen Szenen ihr Fingerspitzengefühl bewiesen und es anstatt Karten zu zeigen bei Ermahnungen beließen.

Tore: Rissener SV: Cord Rollinger (30.). Gladbacher HTC: Julian „Bull“ Altenrath (9.), Stefan Voss (21.), Julian „Bull“ Altenrath (43.), Marcus Funken (50.), Lucas Teepe (54.). E: 2(0)/1(0). Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Breß/Ipsen

Samstag, 27. September 2008 :: Rissener SV – Rheydter SV   +2:2 (1:0)   P 3:2

Am Samstag gab es Nervenkitzel pur am Marschweg 75. Zu Gast war der Rheydter SV. Ihren Ambitionen entsprechend starteten die Gäste druckvoll in die Partie. Das ging allerdings nach hinten los. Schon nach zwei Minuten ergab sich dadurch eine Lücke, die die Rissener nutzten, um die erste Strafecke des Spiels herauszuholen. Und die nutzte Philip Weber in der dritten Wiederholung souverän zum 1:0 aus. Nach zahlreichen vergebenen Chancen auf beiden Seiten konnte Rheydt erst in der 48. Minute ausgleichen und kam wenig später durch einen berechtigten Siebenmeter zum 2:1. Rissen gab sich aber nicht auf und kam in der Folge zu guten Chancen. Weniger als drei Minuten vor Schluss war es schließlich Malte Pingel, der frei vor dem gegnerischen Tor die Nerven behielt und den verdienten Ausgleich erzielte. Im Penalty-Schießen ging es noch mal in die Verlängerung. Erst nach insgesamt 12 Schützen war die Entscheidung gefallen. Rissens Thomas Pottle legte vor, und Belal Enaba, der letzte Schütze der Rheydter, legte seinen Versuch mit einem gekonnten Heber unglücklich an die Latte.

Tore: 1:0 Philip Weber (E, 3.), 1:1 Philipp Steffen (48.), 1:2 Sebastian Meister (7m, 52.), 2:2 Malte Pingel (67.)
Penalty Shoot Out: Tore Rissen: Malte Pingel, Philip Weber, Thomas Pottle, Tore Rheydt: Thomas Krauß, Sebastian Meister, E: 3 (1) / 2 (0), 7m: 0 / 1 (1), Zuschauer: 70

Olympia Sieger mit Wurzeln im Rissener SV

Sebastian Biederlack

Am 23.08.2008 um 22 Uhr Ortszeit war es soweit. Die deutschen Hockeyherren gewannen als einzige deutsche Ballsportmannschaft eine Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Peking. Im Finale wurde, wie in der Vorrunde, die Mannschaft aus Spanien mit 1:0 bezwungen. Nach einer Strafecke in der ersten Halbzeit durch Christopher Zeller gingen die Deutschen in Führung und ließen sich Ihren Vorsprung bis zum Ende nicht mehr nehmen.

Ins Turnier startete die deutsche Mannschaft mit einem Sieg gegen China und zwei Unentschieden gegen Belgien und Südkorea. Wieder konnten die Deutschen die Belgier, gegen die sie das Spiel um Platz 3 bei der EM 2007 in Manchester verloren hatten und sich daher erst bei einem zusätzlichen Qualifikationsturnier Ende März in Malaysia für Olympia qualifizierten, nicht bezwingen. Es folgte das erste Spiel gegen die Spanier, welches gewonnen werden musste, um den zweiten Platz in der Gruppe hinter Spanien zu belegen und den Halbfinalplatz zu sichern. Moritz Fürste vom UHC gelang der Siegtreffer kurz vor der Pause. Im abschließenden Gruppenspiel langte der Deutschen Mannschaft ein 3:1 gegen Neuseeland für das Erreichen des Halbfinales in dem der Europameister Holland wartete.

In einem hochdramatischen Spiel gingen die Holländer fünf Minuten vor Spielende nach einer Strafecke mit 1:0 in Führung ehe Philipp Zeller 1:46 vor dem Ende, die Verlängerung für das Team um Bundestrainer Markus Weise mit seinem Treffer sicherte. Dort fielen keine Tore und so musste das 7 m schießen die Entscheidung bringen. Nachdem die Torleute jeweils zwei 7 m gehalten hatten, musste Tibor Weißenborn den letzten Treffer für die Deutschen im Tor unterbringen. Nicht wenige Rissener haben zu diesem Zeitpunkt an seinen verschossenen 7m gegen den RSV am Marschweg denken müssen. In Peking klappte es aber besser – er verwandelte sicher. Christopher Zeller traf im Anschluß ebenfalls, so dass der holländische Eckenspezialist Taeke Taekema, der bis zum Halbfinale 10 der 17 holländischen Tore erzielte, für die Oranjes treffen musste. Es war der erste Siebenmeter, bei dem Torhüter Max Weinhold nicht auf eine Ecke spekulierte und gleich Erfolg hatte. Er lenkte den Ball über die Querlatte. „Gegen Max habe ich in Köln den Siebener verwandelt“, freute sich der Rissener Philip Weber über den Einzug der Deutschen ins Finale. Die Spanier erkämpften sich ihr Finalspiel mit einem 3:2 gegen Australien. Der Ausgang vor mehr als 4 Millionen Fernsehzuschauern ist bekannt und sorgte für grenzenlosen Jubel. Für Markus Weise ist es bereits sein zweiter Olympiatitel. Vier Jahre zuvor hatte er mit den deutschen Damen das Finale sensationell gegen die Holländerinnen gewonnen.

Ein Spieler der erfolgreichen Olympiamannschaft 2008 ist Sebastian Biederlack, der bereits zwei Jahre zuvor mit dem Nationalteam im Mönchengladbach den Weltmeistertitel gewinnen konnte. Sebastian ist in Rissen aufgewachsen und spielte bis zur Jugend A in Rissen Hockey. Er hat mit dem RSV in seiner Jugend zahlreiche Hamburger Meistertitel gewonnen und an Norddeutschen- und Deutschenmeisterschaften teilgenommen. In der Jugend bliebt ihm jedoch ein großer Titel mit dem RSV verwährt. Im Finale 1998 scheiterte er mit seiner Mannschaft nach Verlängerung am Gegner Mühlheim. Trotzdem wurde er zum besten Spieler der Endrunde gewählt und hatte zu diesem Zeitpunkt schon seine ersten Länderspiele in verschiedenen Jugendmannschaften absolviert. Der Hockeysport stand in diesem Zeitraum absolut im Vordergrund, so dass Sebastian viel Freizeit aufwand und sich neben dem Training zusäzlich fit hielt und hart an seiner Fitness arbeitete.

Am Sonntag, den 28.09.2008 gab es den Olympiasieger und seine olympische Goldmedaille am Rissener Club hautnah zum Anfassen. Viele Kinder und Jugendliche hatten sichtlich Spass beim Sondertraining und anschliessendem Kleinfeldspiel mit Sebastian Biederlack. Auch beim Schreiben bis zur allerletzten Autogrammkarte musste er eine Extraschicht einlegen und die Goldmedaille wanderte von einer stolzen Kinderbrust zur anderen.

Die Ehrenmitgliedschaft im Rissener Sportverein wurde vom stellvertretenden Abteilungsleiter Sven-Erik Krüger in Form von einem symbolischen Schlüsselbund und einem goldenen handgefertigten Hockeyschläger-Schlüsselbrett überreicht. Interessantes von der Olympiade 2008, den Spielen, der Mannschaft, Trainingstipps für die Kleinen und den Zukunftsplänen von Sebastian Biederlack lockte im anschließenden Interview der Olympiasieger von 1992 Christian "Büdi" Blunck hervor.

Der Rissener Sportverein gratuliert dem Deutschen Olympiateam 2008 und ganz besonders natürlich Sebastian Biederlack zu gewonnenem Gold in Peking – Herzlichen Glückwunsch

Das Comeback des Klassikers :: GTHGC Flottbek – Rissener SV

Der Hockeyklassiker GTHGC vs. RSV endet mit einem Ergebnis von 5:3.

Flottbek: 1, Rissen: 0! Das ist die aus RSV-Sicht erschreckende Bilanz nach dem ersten Revivalmatch zwischen den frühen 80er Jahrgängen von Flottbek und Rissen. Das hatten wir Rissener uns ganz anders vorgestellt. Eine echte Klatsche für den GTHGC hatte es werden sollen. Daraus wurde aber leider nichts. Ein Riesenspass war dieses Spiel aber trotzdem für alle Beteiligten.

Egal ob Spieler oder Zuschauer, jeder genoss dieses Zusammentreffen mit alten Bekannten. Teilweise musste man zweimal hingucken, um Leute wiederzuerkennen, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Aber trotz des Spasscharakters dieses Spiels herrschte auf beiden Seiten ein unbedingter Siegeswille, der allerdings in der etwas ausgeglichener wirkenden Flottbeker Mannschaft konsequenter in zählbares umgesetzt wurde. Und so war der Sieg am Ende sicherlich verdient und wir Rissener müssen uns Fragen, wie wir es beim nächsten Mal besser machen können.

Denn ein nächstes Mal wird es geben und das schon im kommenden Jahr. Initiator Anton Pagendarm, der riesig für seine Rissener kämpfte, möchte die Veranstaltung dann noch etwas größer aufziehen. Am Partycharakter der 3. Halbzeit könne noch gearbeitet werden. Wir alle freuen uns jetzt schon auf die Wiederholung und hoffen, dass es gelingt, diese tolle Veranstaltung zur festen Institution werden zu lassen.

Und schon in einem Jahr wird es dann hoffentlich heißen: Flottbek: 1, Rissen: 1. Und wer die 3. Halbzeit gewinnt ist ja sowieso klar!

Samstag, 20. September 2008 :: GTHGC – Rissener SV   2:0 (0:0)

Zu einer Geduldsprobe wurde für den Großflottbeker THG das Heimspiel gegen den Rissener SV. Bis in die Schlussphase des hart umkämpften und daher selten schön anzuschauenden Hamburger Derbys musste der weite Strecken des Spiels überlegene Favorit warten, ehe die siegbringenden Tore fielen. Jeweils nach langen Seitenwechseln trafen Philipp Otte (62.) und Tobias Kalischer (67.). Flottbeks Spielertrainer Russell Garcia sah sich dafür belohnt, dass er seine Schützlinge zuvor auf eine zähe Angelegenheit eingestellt hatte. „Wir sind geduldig geblieben, haben Ruhe bewahrt, ohne die Konzentration zu verlieren“, lobte Garcia. Auch die überwiegend von Rissen verursachten Nickligkeiten und daraus resultierenden Spielunterbrechungen brachten Flottbek nicht aus dem Konzept. Die Gäste schwächten sich durch insgesamt fünf Zeitstrafen (vier davon in der zweiten Halbzeit) selbst.

Schiedsrichter: Müller N. | Wiarda Tore: 1:0 Philipp Otte (62.), 2:0 Tobias Kalischer (67.), Ecken: 4 (0) / 3 (0), Gelbe Karten: 0/5

Sonntag, 14. September 2008 :: Braunschweiger THC : Rissener SV   1:3 (0:0)

Nach der olympiabedingten, sehr langen Hockeypause für unsere 1. Herren, ging es am Sonntag endlich wieder mit den Punktspielen in der 2. Bundesliga los. Zum Eröffnungsspiel musste die Mannschaft von Trainer Christian Blunck zum Braunschweiger THC, einem der zwei Aufsteiger aus der Vorsaison. Drei Punkte aus diesem Spiel zu holen war die klare Zielvorgabe.

Rissen startete aggressiver in die Partie und versuchte die Braunschweiger früh unter Druck zu setzen, während der Aufsteiger, wie erwartet, mit einer Mittelliniendeckung in das Spiel startete. So hatten unsere 1. Herren zwar etwas mehr vom Spiel, mussten aber auch aufpassen, nicht blind in die Konter des Gegners zu laufen.

Nach den ersten 35. Minuten hatte noch keine der Mannschaft den Ball im gegnerischen Tor unterbringen können. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff viel dann endlich das erlösende 1:0 für unsere Herren. Nach einer schönen Kombination und Zuspiel durch seinen Bruder Tilmann, schloss Kai Laatzen in bester Stürmermanier ab, indem er den Ball im Rutschen über die Torlinie beförderte.

Die Mannschaft des BTHC blieb zunächst tief stehen und hatte dem Rissener Spiel in dieser Phase wenig entgegenzusetzen. Das wussten die Gebrüder Pingel auszunutzen. Wieder legte der jüngere (Malte) dem älteren Bruder (Markus) auf und damit stand es 2:0.

In der Schlussviertelstunde rannten die Braunschweiger gegen eine viel zu tief stehende Rissener Mannschaft an, die nur noch über hohe, lange Bälle zu Entlastungsangriffen kam. Als logische Konsequenz viel in der 60. Minute der verdiente Anschlusstreffer der Gäste nach einer Ecke.

Kurz vor Schluss und nach einer mehr als hektischen Endphase konnte Philip Weber einen von Mathis Freundl herausgeholten 7m noch zum 3:1 nutzen. Ein hart erarbeiteter und wichtiger Sieg für unsere Herren, die die Erkenntnis mitnehmen dürfen, dass man an der souveränen Verwaltung einer Führung vielleicht noch arbeiten muss.

Tore: BTHC: Jonas Oetken (60./E). RSV: Kai Laatzen (42.), Markus Pingel (55.), Philip Weber (70./7m). Ecken: 2 (1)/0. 7m: 0/1 (1).

Feld 2007/08 Herren 2. Bundesliga Nord :: Rückrunde

Sonntag, 8. Juni 2008 :: Rissener SV – Marienburger SC   6:2   (4:0)

Für die Rissener galt es an diesem Tag, den ehemaligen Club Ihres Vereinspräsidenten Ulf Holländer zu schlagen, der in seiner Jugend beim MSC aktiv war und vor kurzem seinen 50. Geburtstag feierte. Als nachträgliches Geschenk sollten also drei Punkte her. Der Gastgeber ließ auch keine Zweifel daran aufkommen, dass er trotz einer durchfeierten Nacht einen Sieg gegen den ebenfalls vom Hamburger Nachtleben etwas in Mitleidenschaft gezogenen Marienburger SC einfahren wollte. Nachdem der Gast früh eine Strafecke vergeben hatte, kam er die restliche erste Hälfte nur sehr selten gefährlich vor das Rissener Tor. Ganz anders der RSV. In der 12. Minute erzielte Rissen das 1:0 und dominierte fortan die Partie. In Durchgang eins kamen die Rissener noch zu drei weiteren Toren, wobei Matthias Blöte sein erstes Saisontor verzeichnen konnte. In der zweiten Hälfte fanden die Marienburger etwas besser ins Spiel, konnten den Rissenern aufgrund des hohen Halbzeitrückstandes aber zu keiner Zeit gefährlich werden. Letztendlich ein hoch verdienter Sieg bei einem netten Sommerhockeyspiel.

Tore: 1:0 Malte Pingel (12.), 2:0 Felix Schröder (22.), 3:0 Schröder (27.), 4:0 Matthias Blöte (31.), 4:1 Hari Prasad (49.), 5:1 Markus Pingel (51.), 6:1 Markus Pingel (58.), 6:2 Marienburg (64.). E: 8 (0)/7 (0). Z: 80. Schiedsrichter: Schurig | Wagner, M.

Samstag, 7. Juni 2008 :: Rissener SV – Blau-Weiß Köln   2:3   (0:1)

In diesem Spiel der beiden Tabellennachbarn ging es außer um den fünften Tabellenplatz nicht mehr um viel. Und so sahen die circa 90 Zuschauer eine relativ träge erste Halbzeit, in der beide Mannschaften nur wenige Akzente setzen konnten. Das einzige Tor vor der Pause erzielte Axel Schmitz von Blau-Weiß Köln. Nach Wiederanpfiff boten die Teams eine engagiertere Leistung, und beide Mannschaften konnten sich immer wieder Chancen herausspielen. Schließlich traf Markus Pingel mit einem Eckenableger zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Auch nachdem Blau-Weiß erneut erhöhte, konnte Rissen noch einmal herankommen, fing sich aber dann kurz vor Schluss durch eine Strafecke noch das entscheidende Tor ein. Bemerkenswert ist, dass alle Tore dieser Begegnung entweder von den Pingel-Brüdern (Rissen) oder den Schmitz-Brüdern (Köln) erzielt wurden. Nach dem Spiel durfte sich Rissens Trainer „Büdi“ Blunck aufgrund der anstehenden Feier des geschafften Klassenerhalts über eine Weizenbierdusche in bester Bayern-Manier freuen.

Tore: 0:1 Axel Schmitz (23.), 1:1 Markus Pingel (E, 41.), 1:2 Friedrich Schmitz (7m, 44.), 2:2 Malte Pingel (54.), 2:3 Friedrich Schmitz (E, 67.). E: 3 (1)/6 (1). 7m: 0/1 (1). Z: 90. Schiedsrichter: Schurig | Wagner, M.

Sonntag 1. Juni 2008 :: GTHGC – Rissener SV   0:0

Sie sind gekommen um zu bleiben. Und das haben sie geschafft! Unsere 1. Hockeyherren haben 2 Spieltage vor Saisonende sogar frühzeitig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga klarmachen können. Dazu reichten am vergangenen Wochenende ein 3:1 Sieg über den Marienthaler THC, der damit in die Regionalliga geschossen wurde und ein 0:0 gegen den Lokalrivalen Flottbek, der immerhin auf dem 2. Tabellenplatz steht. Beide Spiele waren wahre Hitzeschlachten und wurden mit einiger Härte geführt. Insbesondere den Flottbekern war nicht anzumerken, dass es für sie im Grunde genommen um nichts mehr ging. Die alte RSV – GTHGC – Rivalität keimte auf und die Mannschaften lieferten sich eine erbitterte Schlacht. Dabei war das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis, da der Gastgeber aus Flottbek zwar spielerisch überlegen war, gegen die starke Abwehrleistung der Rissener aber keine Mittel fand.

Nach einer insgesamt starken Saison können das Team und seine Unterstützer stolz auf sich sein. Denn nicht nur der Abstieg ist ausgeschlossen sondern mit zwei Siegen am kommenden Wochenende über Blau-Weiß Köln und den stark abstiegsgefährdeten Marienburger SC kann sogar noch der fünfte Platz und damit ein Platz in der oberen Tabellenregion erreicht werden. Allerdings müssen unsere Herren am kommenden Wochenende die Ausfälle von Tilmann Laatzen (Geschäftsreise), Philip Weber (anstehende Knie-OP) und eventuell auch des Duos Mark Crennan (Zerrung) und Cord Rollinger (Zerrung) verkraften, womit die Offensivabteilung erheblich geschwächt wäre.

Trotzdem sollen die Siege her und unsere Herren hoffen, dass sie dabei auch wieder auf die Unterstützung ihrer Fans setzen können, die über die gesamte Saison einfach großartig waren und so manches Auswärtsspiel zu einer gefühlten Heimpartie gemacht haben.

Unabhängig von den Ergebnissen an diesem Wochenende ist aber eines sicher: Es wird gefeiert werden. Ganz klar ist nur noch nicht, ob am Samstag oder am Sonntag. Stehen die Absteiger schon am Samstag, dem 07.06. fest, wird es wohl schon dann die Klassenerhaltsparty geben. Andernfalls aus Gründen der Fairness erst am Sonntag.

Ansonsten kann mit den Planungen für die Saison 2008/2009 begonnen werden, die aufgrund der Olympischen Spiele in China erst mitte September beginnen wird. Zumindest zur Hinrunde sind bisher aber noch keine Zu- oder Abgänge von Spielern bekannt.

Samstag 31. Mai 2008 :: MTHC – Rissener SV  1:3  (0:2)

80 Zuschauer fanden sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Anlage des MTHC ein. Die Ausgangslage versprach ein dramatisches Spiel. Marienthal musste, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, die drei Punkte bei sich behalten. Auf der anderen Seite konnte Rissen mit einem Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Gastgeber verschliefen die Anfangsminuten. Rissen nutzte dies, machte Druck und lag schon nach 10 Minuten 2:0 in Front. Beide Tore erzielte Phillip Weber per Strafecke. Durch eine Auszeit neu eingestellt, bekam der MTHC die Gäste danach sehr viel besser unter Kontrolle und entwickelte zusehends eine Dominanz. Mehrere Möglichkeiten wurden durch den ausgezeichneten RSV-Keeper vereitelt, so dass es mit 0:2 zum Pausentee ging. Anfang der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach 7 Minuten gelang Andre von Melle nach schönem Zuspiel von Timothy Krauss der Anschlusstreffer. „In der Zeit nach dem Anschlusstreffer hätten wir noch mehr Druck entwickeln müssen“, analysierte Defensivallrounder Jan-Moritz Graf zutreffend. Rissen stand in der Folge defensiv gut, holte durch einen Konter eine umstrittene Strafecke heraus und machte daraus abermals durch Weber das 1:3. Danach gelang es Marienthal nicht, noch einmal zurückgekommen.

Tore: 0:1 Phillip Weber (E, 4.), 0:2 Weber (E, 9.), 1:2 Andre von Melle (42.), 1:3 Weber (E). E: 3 (0)/4 (3). Z: 80.

Sonntag 18. Mai 2008 :: Rissener SV – Rheydter SV  5:4  (1:3)

Bei bestem Hockeywetter empfing der RSV aus Hamburg den RSV aus Gladbach. Nach einem Siebenmeter in der 20. Minute und einem Kontertor führte der Rheydter SV zunächst verdient mit 2:0. Noch vor der Pause erzielten die Hamburger den Anschlusstreffer, doch die Rheydter konnten kurz vor dem Abpfiff den alten Vorsprung wieder herstellen. Nach nur 12 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte hatten die Rissener das Spiel mit 4:3 gedreht. Erwähnenswert ist allerdings die Tatsache, dass die beiden Ecken, die zu diesen Toren führten, durchaus umstritten waren. Aufgrund der strittigen Entscheidungen zu dieser kritischen Phase des Spiels ließ sich Rheydt-Trainer Andre Schiefer zu einigen verbalen Attacken gegen Schiedsrichter Patrick Ipsen hinreißen, welche dieser mit einer Gelben Karte ahndete. Kurz nachdem die Rheydter wieder komplett waren, gerieten auch die Gastgeber aufgrund wiederholten Foulspiels in Unterzahl, konnten aber trotzdem durch Felix Schröder auf 5:3 erhöhen, was einer Vorentscheidung gleichbedeutend war. Der Anschlusstreffer der Rheydter zwei Minuten vor Spielende kam zu spät, um die Niederlage noch abzuwenden, Rissen holte nach einem verdienten Sieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Tore: Rissener SV: Philip Weber (2), Tilmann Laatzen, Markus Pingel, Felix Schröder; Rheydter SV: Felix Busch, Mathias Gräber, Max Höper, Mathis Steindor. E: 3 (2)/1 (1). 7m: 0/1 (1). Z: 80 Schiedsrichter: Bütschek | Ipsen

Samstag 17. Mai 2008 :: Rissener SV – Rot-Weiß Köln   1:6 (0:4)

Die abstiegsbedrohten Gastgeber starteten ersatzgeschwächt in das Spiel gegen den Ligaprimus. Die ersten zwei Minuten ließen die ca. 120 Zuschauer dann auch Schlimmes befürchten. Schon da lagen die Rissener mit zwei Toren hinten. Ein Traumstart aus Sicht der Westdeutschen. Danach wurden die Rissener sicherer, auch wenn sie sich sehr tief zurückdrängen ließen. Nur gelegentlich gab es einmal Entlastungsangriffe des Aufsteigers. Die Kölner griffen die Bälle früh ab und machten insbesondere über Tibor Weißenborn immer wieder Druck. Trotzdem konnte Rot-Weiß zur Halbzeit nicht mehr als einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen. Insbesondere die Ecken des Tabellenführers funktionierten in diesem Spiel überhaupt nicht, was nicht zuletzt der starken Eckenabwehr der Rissener geschuldet war. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Kölner schwächer, reichte aber trotzdem noch zu zwei Toren. Rissen konnte durch Kai Laatzen noch den Ehrentreffer erzielen. Nach dem Spiel waren beide Mannschaften zufrieden, wobei Rot-Weiß durch zwei Siebenmeter noch ein eindeutigeres Ergebnis hätte erzielen können.

Tore: RSV: Kai Laatzen; RWK: Marcel Meurer (3), Steffen Brandes, Tibor Weißenborn, William Wolfgramm. E: 1 (0)/6 (1). 7m: 0/2 (0). Z: 120 Schiedsrichter: Bütschek | Peters, R.

Vorschau 17./18. Mai 2008

Im kommenden Spiel empfangen unsere 1. Hockeyherren den Tabellenführer Rot-Weiß Köln. Es ist die erste Saison der Rissener 1. Hockeyherren in der 2. Bundesliga Nord. Unsere Mannschaft hat sich bislang achtlich geschlagen und im Kampf gegen den Abstieg weiterhin gute Chancen das Klassenziel zu erreichen. Am 17.05.2008 um 16.00 Uhr wird die Aufgabe jedoch etwas schwerer. Wir empfangen den Spitzenreiter Rot-Weiß Köln, der bislang nur zwei Punkte abgeben musste und die Tabelle souverän anführt. Von 10 Mannschaften aus der Liga tippten 8 Vereine vor Beginn der Rückrunde als Aufsteiger auf RW Köln. Die Mannschaft verstärkte sich im vergangenen Sommer mit zahlreichen Nationalspielern. So wechselte nicht nur der Kapitäin der Deutschen Nationalmannschaft Timo Wess, sondern ebenfalls der Torschützenkönig der vergangen Weltmeisterschaft 2006 und Finalsiegtorschütze Christopher Zeller an den Rhein. Die Mannschaft von RW Köln stellt mit den verschiedensten Spielern die Eckenformation der Nationalmannschaft, wovon nicht zuletzt der Bundestrainer Markus Weise im Sommer 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking profitieren wird. Das Hinspiel verlor Rissen nach einer 1:0 Führung und einem Halbzeitstand von 1:2 am Ende mit 5:1. Für unsere Mannschaft und die Zuschauer, welche im Herbst 2007 die Herren nach Köln begleiteten, war das Hinspiel ein großartiges Erlebnis. Nunmehr haben auch die seinerzeit Daheimgebliebenen die Möglichkeit, den Nationalspielern aus nächster Nähe bei Ihrer Freude am Hockeyspielen zuzuschauen. Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Jugendliche und einige Clubmitglieder haben sicherlich noch den Gutschein aus dem letzten Heimspielflyer um sich das Eintrittsgeld zu sparen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Match und das genügend Kraft für das Spiel einen Tag später, am Sonntag den 18. Mai ebenfalls auf dem Rissener Kunstrasen gegen den Rheydter SV übrig bleibt.

Sonntag, 4. Mai 2008 :: RTHC Leverkusen – Rissener SV   1:2 (0:2)

Spätestens nach diesem Spiel ist für den letztjährigen Tabellendritten klar, dass sie dieses Jahr gegen den Abstieg spielen müssen. Die Abgänge von Lietz und Churchill sowie die Langzeitverletzung des Kapitäns Flo Fischer können nicht kompensiert werden. Die Neuzugänge schlagen noch nicht ein, und somit wird Leverkusen um den Klassenerhalt spielen müssen. Bissig gingen die Hamburger in die Partie und führten bis zur 28. Minute verdient mit 2:0. In der zweiten Halbzeit hatten die Leverkusener die Not erkannt und kontrollierten die Begegnung. Jedoch war wieder einmal vor dem Schusskreis des Gegners Schluss. Nach dem 1:2 durch Felix Klein (40.) keimte noch einmal Hoffnung auf, jedoch blieben die Gastgeber ihrerseits genauso harmlos im Hamburger Kreis wie in der zweiten Halbzeit die Rissener, die nicht einmal die Leverkusener Viertellinie überschritten, aber dafür die drei Punkte mit nach Hamburg nehmen. RTHC-Trainer Oliver Voigt: „Ein absolut verdienter Sieg der Hamburger. Wir agieren im Augenblick in der Offensive einfach zu harmlos und zu umständlich. Mehr Sorgen macht mir die Einstellung des Teams. Spätestens nach dieser Niederlage ist Abstiegskampf angesagt."

Tore: 0:1 Tillmann Laatzen (23.), 0:2 Felix Schröder (28.). 1:2 Felix Klein (40.). E: 3 (0)/1 (0). Z: 150. Schiedsrichter: Hippler, P., Wiarda

Samstag, 26. April 2008 :: Hannover 78 – Rissener SV   7:1 (2:1)

Anfangs sah es noch nicht nach dem sehr eindeutigen Endresultat aus. Die unter Siegdruck stehenden Gastgeber agierten in der Anfangsphase sehr nervös. Dadurch begünstigt kam Rissen auch zur Führung, die Philip Weber per Siebenmeter gelang (19.). Zum Glück hatten die Hannoveraner Mark Reinhardt. Ihrem etatmäßig besten Torschützen konnten sie es verdanken, dass es noch vor der Halbzeit zur Wende kam. Per Ecke (24.,) und Konter (34.) führte Reinhardt sein Team mit 2:1 in die Pause. Wie eine Erlösung wirkte das 3:1 durch Nils Nesselmann (42.). „Danach haben wir alle Nervosität abgestreift gehabt und die Sicherheit gefunden. Da war der Drops dann wirklich gelutscht. Wir haben die Sache konsequent zu Ende gespielt, bei Rissen war irgendwann die Luft raus“, kommenterte 78-Manager Jürgen Schnepel den Verlauf. Als entscheidend betrachtete der Hannoveraner auch den Umstand, dass sein Team nur sehr wenige Chancen des Gegners zuließ.

Tore: 0:1 Philip Weber (7m, 19.), 1:1 Mark Reinhardt (E, 24.), 2:1 Reinhardt (34.), 3:1 Nils Nesselmann (42.), 4:1 Reinhardt (45.), 5:1 Sascha Daeves (E, 52.), 6:1 Jan-Philip Heuer (57.), 7:1 Heuer (7m, 69.). E: 4 (2)/1 (0). 7m: 1 (1)/1 (1). Z: 100. Gelb: Jendritzko (H78). Schiedsrichter: Haußig, Sohns

Samstag, 19. April 2008 :: Club Raffelberg – Rissener SV   4:1 (3:0)

Viel besser hätten die Herren vom Club Raffelberg nicht in die Rückrunde der 2. Bundesliga starten können. Nachdem das Team am Abend zuvor im Rathaus als Mannschaft des Jahres geehrt wurde, schickten die Mannen von Trainer Mark Spieker den Rissener SV klar und deutlich mit 4:1 (3:0) auf die lange Heimreise. Es war ein toller Start der Duisburger. Keine Minute war gespielt, als Martin Marquard den Ball im gegnerischen Kreis bekam, aufschaute und mit einem feinem Pass Steven Dühr bediente, der zur frühen Führung einschießen konnte. Keine drei Minuten später konnten die Gästespieler erneut den Ball aus dem Tor holen. Rissen konnte den Ball nicht klar aus dem Kreis spielen, und schließlich war es Neuzugang Frank Rollié, der zum 2:0 traf. Rollié zeigte genau wie der zweite Neuzugang, Max von Cossel, ein ansprechendes Debüt im Dress der Raffelberger. Die Gastgeber bestimmten die erste Hälfte nach Belieben. Folgerichtig der dritte Treffer, und was für einer. Marquard nahm einen langen Pass am Kreisrand an, setzte sich mit einem starken Antritt durch, und nagelte den Ball hoch in die Maschen. Fast hätte Kapitän Sebastian Barth noch für den vierten Streich gesorgt, sein Rückhandknaller verpasste das Gästetor nur um Zentimeter. Die zweite Halbzeit verlief etwas anders. Die Gäste aus Rissen hatten nun mehr Spielanteile, Chancen gab es jedoch so gut wie keine. Keeper Martin Schroeder hatten einen angenehmen Nachmittag. Auch nach vorne blieb vieles nun Stückwerk, um nachzulegen musste eine Standardsituation herhalten. Nachdem die ersten beiden Ecken noch verstoppt wurde, gelang die dritte Ecke besser. Patrick Haberland traf mit einem schönen Flachschuss zum 4:0 (52.) für die deutlich überlegenen Gastgeber. Rissen verkürzte erst in der vorletzten Minute auf 4:1, die einzige Unachtsamkeit in der CR-Defensive. Mit nun 18 Punkten haben die Raffelberger nun zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Beruhigend, wie auch Mark Spieker befand:,, Ich bin sehr erleichtert. Das waren wieder drei Punkte für den Klassenerhalt. Der Start war natürlich perfekt und kam uns entgegen. Genau wie die Spielweise der Rissener, die genau wie in der Vorrunde gespielt haben.“ Der Club wird mit gestärktem Selbstvertrauen in der nächsten Woche nach Hamburg zum Doppelwochenende reisen. Mit Selbstvertrauen und den beiden Indern, Vikram Pillay und Roshan Minz, die im Laufe der Woche in Duisburg eintreffen werden.

Tore: 1:0 Steven Dühr (1.), 2:0 Frank Rollié (4.), 3:0 Martin Marquard (24.), 4:0 Patrick Haberland (E, 52.), 4:1 Schröder (69.). Z: 300. S. M. Schiedsrichter: Knülle, Peters

Halle 2007/08 Herren 2. Bundesliga Nord

Pl Mannschaft Tore Pkt
1. DTV Hannover 95:67 27
2. Rissener SV 77:67 19
3. Rahlstedter HTC 73:57 18
4. Braunschweiger THC 56:75 11
5. Marienthaler THC 60:76 9
6. Club zur Vahr 56:75 4

 

Sonntag, 3. Februar 2008 :: BTHC – Rissener SV 7:7 (6:3)

Als ein „typisches Spiel, wenn es für beide um nichts mehr geht“ bezeichnete Braunschweigs Trainer Jost Miltkau diese Partie. Miltkau fand, dass es „auch hätte 16:16 ausgehen können, so viele Chancen gab es“. Erstaunlicherweise waren das fast nur Chancen aus dem offenen Spielverlauf heraus, die Zahl der Strafecken blieb überschaubar (2/2). Die beiden exzellenten Torleute hätten dafür gesorgt, dass das Ergebnis bei einem ständigen Hin und Her einstellig blieb. Ob 7:7 oder 16:16 – einen Punkt hatte jede Seite verdient. Für Schmunzeln sorgte bei Miltkau die Verhängung einer Gelbe Karte (gegen einen RSV-Spieler): Es war da genau noch eine Sekunde zu spielen.

Tore: BTHC: Michel Butschies (2), Frederic Baars (2), Olaf Kling, Leon Freiholz, Jan Ammon / RSV: Philip Weber (3), Lars Schirren (2), Malte Pingel, Cord Rollinger. E: 2/2. SR: R. Peters/Wolter.

Freitag, 1. Februar 2008 :: Rissener SV – MTHC 4:5 (2:2)

Am Freitagabend empfing der RSV in gut besuchter Halle den abstiegsbedrohten MTHC. Die ohne Spielertrainer Andreas Schanninger aber mit dem wieder genesenen Olaf Elling spielenden Gäste begannen forsch und gingen schon in der ersten Minute nach einem Abwehrfehler der Rissener in Führung. Der defensiv stehende MTHC ließ nur wenige Chancen zu und der Gastgeber tat sich äußerst schwer, flüssig zu kombinieren. Auf Seiten der Rissener versprühte neben dem dreifachen Torschützen Philip Weber einzig Cord Rollinger so etwas wie Torgefahr, traf allerdings auch nur den Pfosten. So konnten die Gäste in der 52. Minute nach gelungenen Ecken und Kontern auf 5:3 davonziehen. Ein Abstand, der für die an diesem Abend zeitweise desolat spielenden Rissener nicht mehr einzuholen war. Der MTHC machte mit diesem Sieg den Klassenerhalt, wie erhofft, bereits am vorletzten Spieltag perfekt.

Tore: RSV: Weber (3), Schirren. MTHC: Karsten (2), Mügge, Paterna, Jörn Schaudinn. E: 9/5 (2/2). 7m: 1/0 (0/0). Schiedsrichter: Bachmann / Pook (Klipper THC / HTHC), Zuschauer: 120.

Sonntag, 13. Januar 2008 :: Rissener SV – DTV Hannover 12:6 (5:2)

DTV-Siegeszug erstmal gestoppt. Hannovers erste Niederlage bringt neue Spannung

Neue Spannung im Titelkampf, da der Siegeszug des DTV Hannover erst einmal gestoppt ist. Nach sieben Siegen in Folge hätte Liganeuling DTV mit einem weiteren Triumph in Rissen bereits seinen Durchmarsch perfekt machen können. Doch die Hanseaten gewannen deutlich und haben nun selbst wieder gute Möglichkeiten auf den Erstligaaufstieg. Am Tabellenende fuhr Schlusslicht Club zur Vahr Bremen einen überlebenswichtigen Sieg gegen Marienthal ein, so dass auch am Tabellenende eine Entscheidung vertagt wurde.

Samstag, 12. Januar 2008

Samstag, 12. Januar 2008 :: Club z. Vahr Bremen – Rissener SV 5:6 (4:3)

Die Bremer gingen schnell mit 3:0 in Führung, ehe Malte Pingel den Gast aus Rissen mit zwei Toren wieder ins Spiel brachte. Die 4:3-Halbzeitführung der Bremer war dann gemessen an den Spielanteilen einfach zu wenig. Zumal die Eckenausbeute bei zehn erspielten Ecken und daraus nur zwei resultierenden Toren die Abschlussschwäche des Club zur Vahr deutlich aufzeichnete. Auf Rissener Seite war Philip Weber bei einem weiter verzogenen Siebenmeter (gefühlte vier Meter daneben) wenig glücklich. Ohne noch etwas ausrichten zu können, mussten die Bremer in der 59. Minute den Siegtreffer des Gegners zum 5:6 hinnehmen. RSV-Trainer „Büdi“ Blunck: „Wir sind froh, dass der Club zur Vahr ähnlich schlecht in der Chancenverwertung aussieht wie wir.“ Blunck und Vahr-Coach „Willi“ Willemsen einhellig nach dem Spiel: „Ein glücklicher Sieg für Rissen.“ Der RSV wahrte seine Chance zum Aufstieg.

Tore: CzV: Jens Burghardt (3), Lukas Grellmann, Constantin Albrecht / RSV: Malte Pingel (3), Philip Weber (2), Markus Pingel. E: 10 (2)/9 (2). 7m: 0/1 (0). GH

Sonntag 18.11.2007 :: Rissener SV – Club zur Vahr  5:4 (2:1)

Im Spiel zwischen Rissen und dem CzV Bremen hatten die Gäste den besseren Start. Schon nach sechs Minuten musste Rissens Torwart Florian Westphalen das erste Mal hinter sich greifen. Die Rissener fanden dann allerdings besser ins Spiel und führten zur Halbzeit verdient mit 3:2. Als die Hausherren ihren Vorsprung auf 4:2 erhöhten, entschieden sich die Bremer schon in der 40. Minute für die Auswechslung ihres Torhüters. Constantin Albrecht, der bei den Bremern die Position des Feldtorhüters einnahm, machte in dieser Phase ein sensationelles Spiel und glänzte mit sehenswerten Paraden. Die Gäste spielten die Feldüberzahl gekonnt aus und kamen so schließlich zum Ausgleich. Ausgerechnet als die Rissener aufgrund einer Gelben Karte wegen Meckerns nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz standen, konnten sie doch wieder in Führung gehen. Danach ließen die Gastgeber hinten wenig anbrennen und kamen so zu einem verdienten Sieg.

Tore: RSV: Kai Laatzen, Malte Pingel, Pottle, Schirren, Weber. CzV: Mühlmann (2), Grellmann, Kirr. E : 3 (1)/3 (0) . Z:100. SR: Großmann-Brandis/Müller. (mh)

Samstag 17.11.2007 :: Rahlstedter HTC – Rissener SV   6:7  (2:2)

Start in die Saison 2. Bundesliga Halle 07/08

Am Samstag, dem 17. November beginnt für unsere 1. Hockeyherren die Hallensaison mit einem Auswärtsspiel beim Rahlstedter HTC. Einen Tag später folgt dann das erste Heimspiel in der Halle am Marschweg 75. Dann geht es gegen Bremen. Das Saisonziel unserer Herren ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Um dieses Ziel zu erreichen müssen unsere Jungs am 3. Februar, wenn die letzten Spiele gespielt sind auf dem ersten Tabellenplatz stehen. Größte Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg dürften der Braunschweiger THC und Marienthal sein. Diesmal wollen sich unsere Herren die Chance aber nicht nehmen lassen auch einmal Erstligaluft schnuppern zu dürfen. Die Voraussetzungen sind nicht schlecht. Die Neuzugänge Hannes Wolff und Thomas Pottle wurden auf dem Feld bestens integriert und auch sonst zeigte sich die Mannschaft zuletzt in einer guten Verfassung. Einzig die Spieler Marc-Christopher Hausch und Tilmann Laatzen fallen aus bzw. drohen auszufallen. Die Fans dürfen sich jedenfalls wieder auf schnelle Spiele und viele Tore in der Rissener Halle freuen.

Feld 2007/08 Herren 2. Bundesliga Nord :: Hinrunde :: Fotos

1. Herren 2. Bundesliga Feld 07/08

Die 1. Hockeyherren haben die Hinrunde der 2. Bundesliga (Feld) beendet und werden nun mit der Vorbereitung auf die Hallensaison beginnen. Alles in allem ist das Team mit dem bisherigen Verlauf der Aufstiegssaison zufrieden. Unsere Herren stehen mit 10 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und haben somit drei andere Mannschaften hinter sich gelassen. Trotzdem ist es nach dem grandiosen Start mit neun Punkten aus den ersten drei Partien schade, dass man nicht noch ein paar mehr Punkte sammeln konnte. Zumindest hat sich aber gezeigt, dass man mit Ausnahme von Rot-Weiß Köln gegen keine der Mannschaften in der 2. Bundesliga chancenlos ist. Unsere Herren konnten somit das nötige Selbstvertrauen sammeln, um im nächsten Jahr gestärkt in die Rückrunde zu starten. Besonders zuversichtlich stimmt dabei die Tatsache, dass die zahlreichen Inder, die in der Hinrunde bei vielen der Konkurrenten eine tragende Rolle spielten, in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Die Mannschaft glaubt fest an den Klassenerhalt und wird alles dafür geben, nicht wieder in der Regionalliga spielen zu müssen.

Sonntag 21.10.2007 :: Marienburger SC – Rissener SV 1:1 (0:0)

Der Marienburger SC zeigte zum Vortag zwar eine Leistungssteigerung, dennoch war man nach dem 1:1 gegen Rissen mit der Wochenendausbeute total unzufrieden. Erneut mussten die Kölner einem Rückstand hinterherlaufen. Cord Rollinger hatte den Aufsteiger aus Hamburg fünf Minuten nach der Halbzeitpause in Führung geschossen. „Im Endeffekt müssen wir dann sogar froh sein, dass wir noch den Ausgleich machen“, so Trainer Batsch. Marinburg schnürte die Gäste aus dem Norden in deren eigenen Hälfte ein, hatte aber auch enormes Glück, dass Rissen eine riesige Konterchance nicht nutzte. Zudem fiel der Ausgleich erst zwei Minuten vor dem Abpfiff: Nico Sussenburger markierte nach einer verunglückten Ecke das 1:1.

Tore: 0:1 Cord Rollinger (40.), 1:1 Nico Sussenburger (E, 68.). E: 8 (1)/6 (0). Z: 50. G: Laatzen, Hebestreit (beide Rissen). SR: Horn/Menke.

Samstag 20.10.2007 :: Blau-Weiss Köln – Rissener SV 5:1 (2:1)

„Endlich haben wir das getroffen, was wir können“, fiel Blau-Weiß Kölns Trainer Andreas Dolge nach dem 5:1-Erfolg gegen den Rissener SV ein Stein vom Herzen. Stéphane Brömse hatte die Kölner nach acht Minuten
in Führung gebracht. Rissen konnte durch Cord Rollinger ausgleichen (19.), die Kölner Überlegenheit setzte sich dann letztlich aber
verdient durch. Friedrich Schmitz traf im Eckennachschuss noch vor der Pause (25.). Die Gäste kamen aber nicht mehr heran und in der zweiten Halbzeit schoss Daniel Montag mit einem lupenreinen Hattrick (36./39./
52.) dann den klaren Erfolg heraus. „Daniel hat insgesamt ein geniales Wochenende erwischt“, verdiente sich der Mittelfeldspieler auch ein Extra-Lob seines Trainers.

Tore: 1:0 Stéphane Brömse (8.), 1:1 Cord Rollinger (19.), 2:1 Friedrich Schmitz, (E, 25.) 3:1 Daniel Montag (36.), 4:1 Daniel Montag (39.), 5:1 Daniel Montag (52.). E: 3 (1)/0. Z: 70. SR: Winter/Aull.

Sonntag 14.10.2007 :: Rissener SV – GTHGC 2:3 (1:1)

Fast sieben Jahre liegt das letzte Punktspiel zwischen dem Rissener SV und dem GTHGC zurück. Damals war es das letzte Saisonspiel in der Regionalliga Nord und die Flottbeker stiegen aufgrund eines um ein Tor besseren Torverhältnisses in die 2. Bundesliga auf. Seither ist viel geschehen und von den damaligen Protagonisten sind nur wenige in den Mannschaften verblieben. Trotzdem war es für die beiden Teams aus dem Hamburger Westen ein ganz besonderes Spiel mit echtem Derbycharakter. Zunächst nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand und kauften den Flottbeker Herren durch ein aggressives Pressing den Schneid ab. Die Rissener spielten schneller und kombinierten flüssiger, so dass der Führungstreffer durch Malte Pingel (25.) durchaus verdient war. Die Flottbeker aber bewahrten einen kühlen Kopf und machten kurz vor dem Pausenpfiff den wichtigen Ausgleichstreffer. Auch die erneute Rissener Führung durch Malte Pingel (38.) konnten die Herren vom GTHGC durch ein Eckentor von Russel Garcia (53.) egalisieren. Ein fünfminütiges Überzahlspiel zehn Minuten vor Schluss konnten die Rissener nicht nutzen um sich noch einmal gegen die jetzt besser spielenden Flottbeker aufzubäumen. Bitter wurde es dann für den Aufsteiger, als Stefan Witte nach einer verunglückten Eckenherausgabe am schnellsten reagierte und den Sieg für Flottbek besiegelte (68.).

Tore: 1:0 (25./E) Malte Pingel, 1:1 (35.) Tobias Kalischer, 2:1 (38.) Malte Pingel, 2:2 (53./E) Russel Garcia, 2:3 (68./E) Stefan Witte, E: 3/5. Z: 200. SR: Benni Göntgen,  Petra Müller (Mühlheim/Ruhr, Delmenhorst). Gelb: Patrick Schmidt. mch

Samstag 13.10.2007 :: Rissener SV – MTHC 0:1 (0:0)

Hart und hitzig. Mit diesen beiden Worten lassen sich die zahlreichen Begegnungen zwischen dem Rissener SV und dem MTHC aus der Vergangenheit wohl am besten beschreiben. Das sollte sich auch in der ersten Zweitligabegegnung zwischen den beiden Teams nicht ändern. In der spielerisch fast zu jeder Zeit auf niedrigem Niveau geführten Partie waren es die Rissener, die sich in der ersten Halbzeit leichtes Oberwasser und die besseren Chancen erarbeiten konnten. Auf Tore warteten die Fans beider Seiten in der ersten Hälfte allerdings vergeblich. Dafür sorgte das  Schiedsrichtergespann, das sich an diesem Tag leider dem Niveau der beiden Teams anpasste in der 32. Minute für mehr Platz auf dem Rasen, als sie jeweils einen Spieler der Heim- und Gastmannschaft mit Gelb des Feldes verwiesen und in der 34. Minute Jan Hebestreit vom RSV aufgrund eines Fouls hinterherschickten. Die Gäste verstanden es besser mit der aufgeheizten Situation auf dem Spielfeld umzugehen. Während die Rissener Herren immer wieder mit Entscheidungen der Schiedsrichter haderten nutzten die Marienthaler die Gelegenheit, um das Spiel an sich zu reißen. Die logische Konsequenz war das Führungstor durch Andreas Schanninger (50.), der sich stark gegen die Rissener Abwehr durchsetzte. Am Ende ein verdienter Sieg für den besser kämpfenden MTHC.

Tore: 0:1 (50.) Andreas Schanninger. E: 3/5. Z: 100. SR: Benni Göntgen,  Petra Müller (Mühlheim/Ruhr, Delmenhorst). Gelb: Jan Hebestreit, Jonathan Reheis, Florian Scholz. mch

Zwischenbericht der 1. Herren

Wir sind deutlich erfolgreicher als wohl jeder von uns jemals erhofft hätte in unsere erste Zweitligasaison gestartet. Drei Spiele und drei Siege gegen den Mitaufsteiger aus Raffelberg, den Vorjahresvierten aus Hannover und den Vorjahresdritten vom RTHC Leverkusen. Die Ergebnisse bedürfen an dieser Stelle keiner weiteren Erläuterung. Klar ist jedoch, dass wir in den ersten drei Spielen jeweils auf heimischem Platz Siege gegen etablierte Zweitligamannschaften einfahren konnten, die uns im Abstiegskampf hoffentlich helfen werden.

Am vergangenen Wochenende ging es für uns das erste Mal auf weite Reise nach Köln. Wir haben am Samstag, den 06.10.2007 bei Rot –Weiß Köln respektabel abgeschnitten und gegen die mit deutschen Nationalspielern gespickte Mannschaft 1:5 (1:2) verloren. Da diese Niederlage vor Saisonbeginn bereits eingeplant war, galt die Konzentration dem Sonntagsgegner aus Rheydt. Die Mannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt 5 Punkte und stand auf dem 6. Tabellenplatz. Leider war der Kräfteverschleiß am Vortag zu groß, so dass dieses Spiel nach einer Anhäufung von individuellen Fehlern mit 10:4 verloren ging.

Am kommenden Samstag um 16 Uhr erwarten wir die Mannschaft vom MTHC, welche wir aus der zweiten Bundesliga in der Halle sehr gut kennen. Es ist eines dieser Spiele in welchem die Punkte gegen einen direkten Abstiegsmitkonkurrenten so gut wie doppelt zählen. Aus diesem Grunde freuen wir uns alle wieder sehr, wenn viele Zuschauer erscheinen.

In den ersten Spielen war de Resonanz überwältigend. Wir wissen nicht, ob es an den Plakaten liegt, welche in Rissen und an den Rissener Schulen unsere Spiele ankündigen oder an den Flyern, die wir ausgegeben haben oder einfach daran, dass Ihr euch für uns interessiert und die Spieltermine selber herausfindet. In jedem Fall habt Ihr einen Anteil an den ersten Heimpunkten der Saison. Wenn die Beine schmerzen und der Kopf nein sagt, sind es unter anderem auch die Zuschauer, welche die Mannschaft weiter nach vorne bringt. Dafür schon einmal herzlichen Dank!!! Ebenfalls möchten wir uns für de großartige Spendenbereitschaft bei euch bedanken. In den ersten drei Spielen sind mehr als 500 € zusammen gekommen.

Aus dem Grunde eurer treuen Anhängerschaft möchten wir euch kostenlos zum Derby am Sonntag um 12 Uhr gegen Flottbek einladen. Der Vorstand hat beschlossen ein Eintrittsgeld in Höhe von 5 Euro von jedem Zuschauer zu verlangen. Wenn Ihr allerdings am Sonntag mit einem am Samstag ausgegebenen Zettel in der Hand an die Kasse geht, erhaltet Ihr den gewohnt freien Eintritt. Die Hinserie schließen wir am 21.10. und 22.10.2007 mit Auswärtsspielen bei Blau-Weiß Köln und dem Marienburger SC.

Wir wünschen euch und uns ein schönes und erfolgreiches letztes Feldhockeywochenende am Rissener Club.

Sportliche Grüße von den 1. Hockeyherren und dem Hockeyvorstand

Sonntag 07.10.2007 :: Rheydter SV – Rissener SV 10:5 (4:1)

Ein Spiel, über das man aus Rissener Sicht nicht viele Worte verlieren möchte. Nur die ersten 5 Minuten waren ausgeglichen. Danach wurden unsere Herren insbesondere vom pakistanischen Offensivbollwerk der Rheydter überrollt. Nach 11 Minuten lag man 3:0 hinten und konnte sich davon nicht mehr erholen.

Samstag 06.10.2007 :: Rot-Weiß Köln – Rissener SV 5:1 (2:1)

Das lange erwartete Spiel gegen den mit Nationalspielern gespickten Kader von Rot-Weiß Köln begann für unsere 1. Herren besser als erwartet. Überraschend gingen sie sogar mit 1:0 in Führung. Irgendwann wurde der Druck der überlegenen Kölner dann aber doch zu groß. Mit dem 5:1 waren unsere Herren allerdings sehr zufrieden. Überragende Spieler auf Seiten der Rissener waren Kai Laatzen und Florian Westphalen. Großer Dank gilt auch den zahlreich mitgereisten Fans.

Sonntag 30.09.2007 :: Rissener SV – RTHC Leverkusen 3:2 (2:1)

Drittes Spiel der Saison, dritter Sieg? Diese Traumbilanz wünschten sich die Herren des Rissener SV selbstverständlich vor ihrem Heimspiel gegen Leverkusen. Entsprechend aggressiv war dann auch der Start der Gastgeber, die nach elf Minuten verdient mit zwei Toren führten. Daraufhin nahm Leverkusens Trainer Oliver Voigt die Auszeit, in der er Worte gefunden haben muss, die zu einer klaren Leistungssteigerung seines Teams führten. Der RTHC Leverkusen spielte von da an besser mit und kam zu guten Chancen. Nach der Halbzeitpause waren die Gäste drückend überlegen und kamen zu hochkarätigen Chancen. Trotzdem waren es die Rissener, die durch die konsequent durchgezogene „Argentinische“ von Jan Hebestreit (38.) erhöhen konnten. Die Leverkusener gaben sich nicht auf und kämpften, waren aber nicht in der Lage Ecken und beste Feldchancen in Tore zu verwandeln. Und so war nach 70 Minuten die Traumbilanz des Aufsteigers perfekt. Da konnte Rissen-Trainer Christian „Büdi“ Blunck nach dem Spiel auch fröhlich seine Spieler loben und feststellen, dass man manchmal eben auch ein bisschen Glück haben muss.

Tore: 1:0 (7.) Malte Pingel, 2:0 (11./E) Philip Weber, 2:1 (24.) Felix Klein, 3:1 (38.) Jan Hebestreit, 3:2 (52.) Julian Priebus. E: 2/5. Z: 100. SR: Stefan Wiarda, Andreas Zysk (Hamburg, Celle). Gelb: Christoph Mies (RTHC), Thomas Pottle RSV). mch

Samstag 22.09.2007 :: Rissener SV – Hannover 78   4:2 (2:1)

Die Hannoveraner kamen aufgrund starken Verkehrs erst kurz vor Spielbeginn in Rissen an. Entsprechend kurz fiel die Vorbereitungsphase der Gäste aus. Das wollten die Rissener ausnutzen. Von Beginn an wurde der Aufbau von Hannover 78 früh gestört. Das erste Tor schossen dann aber trotzdem die Gäste. Ein Stellungsfehler der Rissener Abwehr reichte aus, und Mark Reinhardt lupfte die Kugel gefühlvoll über den herauseilenden Rissener Keeper. Die Platzherren zeigten sich davon unbeeindruckt und drückten weiter auf das Tor ihrer Gäste. Mehrere gute Chancen und eine 2:1 Führung der Gastgeber zur Pause waren die Folge. Die erwartete Steigerung von Hannover 78 in der 2. Halbzeit blieb zunächst aus. Die besseren Chancen hatten die Gastgeber. Und so führte der Zweitliganeuling zum Erstaunen vieler mit 4:1, bevor die Hannoveraner noch mal richtig Druck aufbauen konnten. Zu diesem Zeitpunkt war es aber für die Wende im Spiel schon zu spät und der zweite Treffer durch Hannover blieb noch eine leichte Ergebniskorrektur. (mh)

Tore: 0:1 Mark Reinhardt (5.), 1:1 Tilmann Laatzen (10.), 2:1 Hannes Wolff (26.), 3:1 Kai Laatzen (41.), 4:1 Jan Hebestreit (49.), 4:2 Hannover 78 (58.). E: 4 (2)/5 (0). Z: 100. SR: Behrens/Ipsen.

Samstag 15.09.2007 :: Rissener SV – Club Raffelberg 3:2 (0:2)

Im Duell der beiden Aufsteiger nahmen die Herren vom Club Raffelberg schnell das Heft in die Hand. Die Gastgeber standen tief und gerieten früh unter Druck. So war die 2:0 Halbzeitführung für Raffelberg dann auch verdient. Nach der Pause wurden die Rissener mutiger und zwangen die Gäste durch frühes Angreifen zu Fehlern. Das höhere Engagement wurde schon bald mit dem Anschlusstreffer belohnt, der von den zahlreichen Rissener Fans frenetisch bejubelt wurde. Das anschließende Überzahlspiel aufgrund einer Gelben Karte für Rissen nutzten die Herren vom Club Raffelberg trotz einer Vielzahl von Chancen nicht, um ihre Führung auszubauen. Dies wurde in der Schlussphase bestraft, als Rissen in den letzten zehn Minuten aus der drohenden Niederlage noch den ersten Sieg in der 2. Bundesliga machte.

Tore: RSV: Malte Pingel (61.), Philip Weber (46./ 68.). Raffelberg: Martin Marquardt (14.), Probhodh Tirkey (31.). E: 2 (2)/5 (0). Z: 100. SR: Krach/R. Peters.

Über Schlamm, Kröten und Schnitzel

Wir, die 1. Herren mühten uns auf dem Rissener Kunstrasen einmal in ganz anderer Weise ab. Nicht nur die Mannschaft soll das Niveau der 2. Bundesliga erreichen. Auch optisch soll unser Platz die Zweitligatauglichkeit in Rissen unter Beweis stellen. Aus diesem Grunde haben wir uns aufgemacht den Platz und die Außenanlagen zu reinigen und den Wall abzumähen. Die Arbeiten wurden mit tatkräftiger Unterstützung weitere Mitglieder durchgeführt. Der Wall war gemäht, der Zaun soweit gerichtet, der Platz und die Drainage am Platz so weit nach mühevoller Arbeit gereinigt.

Leider gab es direkt einen Tag später den großen Regen in Rissen und die bekannte Überschwemmung auf dem Hockeyplatz, die unsere Arbeit als nutzlos darstellte. Nach der ersten Reinigung des Platzes haben wir erneut, mit der zweiten Reinigung der Drainage begonnen. Dabei stießen wir auf altbekannte Besucher. Neben der Mückenschar, welche uns ständig abends beim Training vernascht, guckte auch eine Kröte mit großen Augen den Mitspieler Philipp an, welcher sich vermutlich genauso erschrecke, wie die kleine Kröte selbst. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch die Drainage bekam er das Tier endlich zufassen und konnte es sicher aus der Enge befreien. Eine andere Version zur Kröte besagt, dass diese hübsche Kröte den lieben Florian küssen wollte - zu welchem Zweck wohl?

Der einzige Schönheitsmakel ist der noch fehlende Teppichboden hinter dem Westtor. Dieser ist bereits besorgt und soll dann auch zum ersten Heimspiel an seinem Platz hängen und ein Durchdringen der Bälle auf den Parkplatz verhindern.

Nach unserem Aufstieg in die 2. Bundesliga mussten natürlich neue Matrosen an Bord genommen werden und da dachte man sich, dass 2 doch eine schöne Zahl wäre ... zumal schon wegen der Liga in der wir spielen!! Nun hat das Team fieberhaft überlegt, wen man denn woanders loseisen könnte und nach ein paar Besprechungen war schnell klar: Wir brauchen einen Inder ... das ist gerade in Mode!!! Natürlich will man beim Rissener SV modisch korrekt auftreten und so war schnell klar: Wir holen Thomas Singh ... äh ... Pottle zu uns!!! Nun musste man sich schnell mit dem UHC über die Ablösesumme einigen ... aber auch das war kein Problem ... der Spieler wollte quasi uns!!! Und nun haben wir ihn ... einen technisch versierten Verteidiger, der im Sturm aufläuft und für eine wahre Torflut sorgen wird!!! Wir freuen uns!!!

Schon zur Abizeit entstand ein kleiner Mythos, der unseren zweiten Neuzugang Mitspieler Mr. Hannes Wolff wie folgt in Kürze umschreibt: Sein offiziellerer Titel war der, des Partyhengstes, der alle Frauen haben kann. Hifi Hannes der Mann der alles knacken kann. Mitschüler haben ihn wie folgt beschrieben: Schnitzel, Flachleger, Hochradboy, Starker Kerl. Im Hockey hat er eigentlich alles gewonnen, was man in Deutschland gewinnen kann. Mehrfacher Hamburger Meister - unter anderem in der Rissener Halle gegen Rissen - und mehrfacher Deutscher Meister mit Flottbek in seiner Jugend. Nachdem ein paar Jahre, immerhin sechs an der Zahl, ins Land gegangen sind, müsste man ihn aber dennoch etwas anders sehen. Um es nicht allzu lang zu treiben, kann man sagen, dass einige der oben genannten Attribute sich gehalten haben, einige nicht. Jeder darf dies selbst herausfinden. Dennoch hat ihn das Arbeitsleben auch erwischt und er steuert zielgerichtet Richtung Hafen. Genau wie er es mit uns in der zweiten Liga vollführen wird.

Die Rissener ersten Hockeyherren

Feld 2006/07 Herren Regionalliga Nord :: Rückrunde

Freudenfest beim HTHC

Geballte Torfreude gab es am Schlusstag der Regionalliga Nord, bei der bereits in der Vorwoche alle Entscheidungen gefallen waren. Den Vogel schoss dabei Meister und Aufsteiger Rissen ab, der Absteiger Harvestehude 15 Treffer einschenkte. Mit diesem fulminanten 15:3 bei der Erstligareserve des HTHC verabschiedeten sich die Rissener 1. Herren stilvoll aus der Regionalliga in Richtung 2. Bundesliga.

Pl Mannschaft Tore Pkt
1. Rissener SV 63:19 35
2. Klipper THC 36:24 31
3. Club an der Alster 2 48:38 26
4. Braunschw. THC 47:28 25
5. Uhlenhorster HC 2 31:33 14
6. Club zur Vahr 29:32 13
7. DHC Hannover 32:56 11
8. Harvestehuder THC 2 18:74 6

Samstag 23.06.2007 :: Rissener SV – Uhlenhorster HC 2:2

Jetzt ist der Aufstieg perfekt !

Nachdem der Regen dem Aufstiegspiel unserer 1. Herren scheinbar einen Strich durch die Rechnung machen wollte, konnten nach Abpfiff doch noch alle jubeln. Petrus hatte ein Einsehen und die Herren haben es geschafft. Durch das 2:2 Unentschieden auf dem heimischem Rasen gegen den UHC spielt der RSV in der kommenden Feldsaison in der Bundesliga mit. Wie im vergangenen Spiel ging Rissen mit 2 Toren in Vorsprung, kassierte aber bis zur Halbzeit zwei Gegentore. In der zweiten Hälfte vielen keine weiteren Tore mehr, so dass der eine Punkt reicht, um Klipper alle Aufstiegshoffnungen zu nehmen. Im letzten Spiel der Saison treffen die Herren auswärts auf den HTHC am Samstag, 30. Juni 2007 um 15:00 Uhr.

Samstag 16.06.2007 :: DHC Hannover – Rissener SV 2:7  (2:2)

Jetzt ist der Aufstieg 99,99% sicher

Nach dem Unentschieden im Mai gegen Bremen, nun schon der dritte Sieg in Folge. Damit ist der Aufstieg der Rissener 1. Herren so gut wie 100% sicher. Am letzten Samstag holte die Mannschaft auswärts beim DHC Hannover wieder drei Punkte und feierte zusammen mit vielen Freunden und Fans, die im eigenen Bus (gesponsort von Hausch & Partner) angereist waren, auf der Clubterrasse des Gastgebers den Aufstieg in die zweite Bundesliga. In der Partie selber wurde es noch einmal richtig spannend. Schnell gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung, wurden aber durch unkonzentriertes Spiel wieder mit dem Ausgleich zum 2:2 auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen. Aus der Halbzeitpause kam der RSV stark zurück und unter lautstarker Unterstützung der Fans wurde der Torreigen bis zum 7:2 Endstand eröffnet.

Fotos vom Spiel gibt es wie immer in unserer Galerie.

Die Mannschaft liegt jetzt 2 Spieltage vor Beendigung dieser Saison mit 6 Punkten vor dem Konkurrenten Klipper THC, der ebenfalls sein Spiel gegen den Tabellenletzten HTHC mit 4:1 gewann. Dank des hervorragenden Rissener Torverhältnis von 46:14 ist für Klipper aber nichts mehr zu machen. Würde Klipper beispielsweise die letzten beiden Spiele mit 10:0 gewinnen und Rissen beide Spiele mit 0:1 verlieren, dann hieße der Aufsteiger trotzdem alledem noch Rissener Sportverein.

Sonntag 10.06.2007 :: Club an der Alster 2 - Rissener SV 2:5  (0:2)

Die 1. Herren dem Aufstieg nah

Die Mannschaft liegt 4 Spieltage vor Beendigung der Saison mit 6 Punkten vor dem ärgsten Konkurrenten vom Klipper THC. Zusätzlich können die Herren auf ein mit 34-10 hervorragendes Torverhältnis zurück greifen. Welches als ein weiterer Punkt angesehen werden kann. Am kommenden Sonntag, 10.06.2007 um 13.30 Uhr soll beim Club an der Alster der nächste Schritt gemacht werden. Der Konkurrent Klipper bekommt es auf eigenem Platz mit dem Club zur Vahr Bremen zu tun, welche nach dem 6:3 am Wochenende sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Diese Begegung wird bereits am Samstag ausgespielt. Nach dem Alster Spiel steht ein Auswärtsspiel beim DHC Hannover auf dem Programm. Dieses ist für Samstag, den 16.06. um 14.00 Uhr angesetzt. Im letzen Heimspiel der Saison erwarten die Herren am 23.06. um 16.00 Uhr die Mannschaft vom UHC. Sollten bereits in den näcshten beiden Spielen die notwendigen Punkte gesammelt werden, wäre der Aufstieg perfekt und Rissen auf einer großen Bühne im Deutschen Hockeysport angelangt!

Sonntag 03.06.2007 :: Rissener SV – Braunschweiger THC 3:1 (1:1)

In der Begegnung zwischen dem Tabellenersten (RSV) und -viertem (BTHC) merkte man schon früh, dass es um viel ging. Um dem Aufstieg in die 2. Bundesliga näher zu kommen mussten für beide Teams unbedingt Punkte her. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Das 1:0 erzielten allerdings die Rissener nach einem 7m. Der Ausgleichstreffer, vor der Pause, für die stark spielenden Braunschweiger viel absolut zu Recht. In der zweiten Halbzeit waren es nur die Gastgeber, die ihre Chancen nutzen konnten und somit ein verdienter Sieg für Rissen.

Tore: RSV: Weber (2), Malte Pingel

Sonntag 20.05.2007 :: Club zur Vahr – Rissener SV 0:0

Kein großer Unterschied war beim Aufeinandertreffen zwischen Spitzenreiter Rissen und dem Tabellenvorletzten Bremen zu sehen. In einer hektischen und zerfahrenen Begegnung war auf beiden Seiten wenig Brauchbares zu sehen. Je zwei Strafecken blieben ohne Effekt. Kritisch wurde es für die Gastgeber, als sie für fünf Minuten mit nur neun Spielern auskommen mussten, als mit Jan Neumann (wegen „Textens“) und Niklas Cartsburg (wegen Stockschlagens) gleich zwei Spieler mit Gelb auf der Bank saßen. Rissen konnte die Feldüberlegenheit nicht ausnutzen. Beide Trainer meinten übereinstimmend, dass keine Mannschaft den Sieg verdient gehabt hätten. Für Bremen war es ein ganz wichtiger Punkt.

Tore: -. E: 2/2

Sonntag 13.05.2007 :: Rissener SV – Klipper THC 5:0 (1:0)

In der Begegnung zwischen Tabellenerstem (RSV) und -drittem (Klipper THC) merkte man schon früh, dass es um viel ging. Um dem Aufstieg in die 2. Bundesliga näher zu kommen, mussten für beide Teams unbedingt Punkte her. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die Gäste die besseren Chancen. Das 1:0 machten allerdings die Rissener nach einer Ecke kurz vor der Pause. Für die Spieler aus Rissen offenbar eine Initialzündung. Denn nach der Pause waren es die Gastgeber, die das Spiel beherrschten und die Tore machten. Für die Herren des Klipper THC war dieses Ergebnis eine herbe Enttäuschung, der Aufstieg ist aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar.

Tore: Weber (2), Hebestreit, Tilmann Laatzen, Rollinger. E: 5(3)/5(0)

Samstag 05.05.2007 :: Rissener SV – HTHC II 7:0 (4:0)

Die Zuschauer, die sich bei bestem Wetter am Kunstrasen des RSV eingefunden hatten, bekamen ein munteres und faires Spiel zu sehen. Für die Spieler waren die sommerlichen Temperaturen eher unangenehm, zumal der Platz trotz mehrmaliger Bewässerung praktisch trocken war. Trotzdem erarbeiteten sich gerade die Gastgeber zahlreiche Chancen, die auch bald in Tore umgemünzt wurden. Die spektakulärste Szene hatte allerdings Rissens Spielertrainer Christian „Büdi“ Blunck, als er eine schon gezogene gelbe Karte wegen Meckerns wieder abwenden konnte. Sein trockener Kommentar: „Das war ein Missverständnis“, sorgte für Belustigung nicht nur unter den Zuschauern.

Tore: RSV: Weber (3), Blunck, Malte Pingel, Rau, Reheis. E: 5 (3) / 3 (0)

Samstag 21.04.2007 :: Rissener SV – DHC Hannover   7:0 (3:0)

Bei schönstem Hockeywetter empfingen die 1. Herren den Hallenabsteiger DHC Hannover im ersten Feldpunktspiel des Jahres 2007. Der aktuelle Feldzweite aus Rissen spielte von Beginn an druckvoll auf das Tor der Hannoveraner. Nach der einzigen Chance für Hannover und einem schnellen Konter des RSV fiel das verdiente 1:0 nach knapp 20 Minuten. Von diesem Zeitpunkt an war die Partie einseitig geführt und somit stand es zur Pause bereits 3:0 für die Gastgeber. Direkt nach Wiederanpfiff gelang das 4:0, wonach der Durck ein wenig nachließ und Hannover zu zwei erwähnenswerten Chancen gekommen ist. Am Ende gewannen die Rissener diese faire Partie, in der es keine einzige Karte gab überlegen.

Tore: RSV: Tilmann Laatzen (3), Blunck (3), Weber. E: 0 (0) / 0 (0).

Samstag 14.04.2007 :: Hamburger Pokalfinale :: Rissener SV – DHC Hannover   2:3 (0:2)

Am Samstag, den 14.04.2007 um 16:00 Uhr hatten es unsere ersten Herren in der Hand, den Hamburg-Pokal zu verteidigen. Doch die Klipperaner waren in der ersten Halbzeit die Aktiveren und gingen mit 2:0 in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Rissener Herren mit Toren aus kurzen Ecken heraus ausgleichen, hatten auch einige Chanchen in Führung zu gehen, doch dann waren es die Gäste, die den Siegtreffer zum 3:2 für sich erzielen konnten.

Halle 2006/07 Herren 2. Bundesliga Nord

Besuch der Hockey-Nationalmannschaft von Trinidad & Tobago im RSV

Am 14.02.2007 begann in Wien die Hallenhockeyweltmeisterschaft der Herren. Auftaktgegner der Deutschen Mannschaft war die Auswahl von Trinidad & Tobago. Die Mannschaft bereitete sich in Hamburg auf die Titelkämpfe vor. In diesem Zuge wurde auch ein Testspiel in Rissen bei den Hockeyherren absolviert. Für alle Akteure war es in der gut besuchten Halle am Marschweg ein besonderes Erlebnis, in welchem der Gastgeber dem WM Teilnehmer viele Geschenke machte und das Spiel mit 8:3 verlor. Der Mannschaft von Trinidad & Tobago wünschen wir für die WM alles Gute auch wenn es leichtere Auftaktgegner gibt.

Hallensaison 2006/2007

Am Ende der Hallensaison 2006/2007 der 2. Bundesliga Nord wurde in unserer Halle der Aufstieg in die 1. Bundesliga gefeiert. Schade war nur, dass es nicht unsere 1. Herren waren, die den Aufstieg feierten sondern die des Klipper THC.

Dabei hatte die Saison sehr viel versprechend begonnen. Nach drei Spielen stand Rissen mit neun Punkten ganz oben in der Tabelle. Die Verfolger Marienthal und Rahlstedt hatten erst sechs Punkte auf dem Konto. Am erfreulichsten dabei war die Tatsache, dass dies bis zu diesem Zeitpunkt auch verdient war. Unsere Herren spielten schnelles und ansehnliches Hallenhockey. Insbesondere das Auswärtsspiel gegen Marienthal war mal wieder ein absoluter Klassiker und an Spannung und Intensität kaum zu überbieten, so dass man sich um die Gesundheit unseres stressgeplagten Athletiktrainers Heiko Lehmann zeitweise ernsthafte Sorgen machen musste.

Enttäuschend war allerdings der weitere Saisonverlauf. In den verbleibenden Spielen konnte nur selten an die zuvor gezeigte Leistung angeknüpft werden. Aus sieben Spielen holten unsere 1. Herren nur sieben Punkte. In der Folge war zur Mitte der Saison zeitweise sogar der ängstliche Blick auf den Abstiegsplatz nicht unberechtigt. Am Ende bleibt ein Platz in der unteren Mitte der Tabelle, der verdient ist, mit Blick auf das Potential des Kaders aber nicht nötig gewesen wäre.

Jetzt, da die Hallensaison abgeschlossen ist, blicken unsere 1. Herren wieder voller Vorfreude auf die Rückrunde der laufenden Feldsaison. Dann werden auch Rückkehrer Moritz Engelhard und Neuzugang Philip Weber, der in der Hallensaison seine Stärken schon unter Beweis stellen konnte, mit von der Partie sein. Die Ausgangslage ist mal wieder viel versprechend. Mit neun Punkten stehen unsere 1. Herren gemeinsam mit Klipper an der Tabellenspitze. Es bleibt zu hoffen, dass das kein schlechtes Omen ist.

Bedanken möchten sich unsere 1. Herren bei ihrem Publikum, das immer zahlreich erschienen ist und auch während der Schwächephasen sehr präsent war. Man wird versuchen, während der Feldsaison spannendes und auch schönes Hockey zu zeigen. Für das Publikum und für die Mannschaft selber.

mch

Gesamt

Heim

Auswärts

Mannschaft

Sp

Pkt

Tore

Diff

g

u

v

Sp

Pkt

Tore

Diff

g

u

v

Sp

Pkt

Tore

Diff

g

u

v

1.

Klipper THC

10

22

58:50

8

7

1

2

5

12

29:23

6

4

0

1

5

10

29:27

2

3

1

1

2.

Marienthaler THC

10

20

79:51

28

6

2

2

5

7

35:30

5

2

1

2

5

13

44:21

23

4

1

0

3.

Rahlstedter HTC

10

15

49:63

-14

5

0

5

5

9

25:29

-4

3

0

2

5

6

24:34

-10

2

0

3

4.

Rissener SV

10

14

63:61

2

4

2

4

5

7

30:27

3

2

1

2

5

7

33:34

-1

2

1

2

5.

Club zur Vahr

10

10

49:59

-10

3

1

6

5

4

27:29

-2

1

1

3

5

6

22:30

-8

2

0

3

6.

DHC Hannover

10

6

50:64

-14

2

0

8

5

6

30:34

-4

2

0

3

5

0

20:30

-10

0

0

5


Samstag 03. Februar 2007 Rissener SV – Klipper THC 4:7 (2:3)

An diesem Samstag waren die Herren des Rissener SV nur Gast in der eigenen Halle. Die massenhaft angereisten Fans des Klipper THC wollten mit ihrem Team den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga feiern und sorgten für die entsprechende Kulisse. Die Spieler von Klipper dankten es ihnen mit einem sicheren Sieg. Die Begegnung war zur Halbzeit noch offen, doch in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte lud die Rissener Hintermannschaft den Gegner immer wieder zum Tore schießen ein. Die individuellen Fehler seitens des Gastgebers häuften sich. In der Konsequenz führte Klipper nach 41 Minuten mit 7:2. Zwar versuchten die Herren vom RSV sich noch einmal aufzubäumen, es fehlte aber an Ideen im Spielaufbau und der Sicherheit im Abschluss. So konnten die Spieler vom Klipper THC nach Abpfiff mit ihren Fans jubeln und dürfen sich jetzt darauf freuen, in der nächsten Hallensaison im Oberhaus des deutschen Hockeys zu spielen.

Tore: RSV: Malte Pingel, Rau, Rollinger, Schirren. Klipper: Justus Kölln (2), Merl (2), Pinck (2), Johannes Dietz. E: 7/6 (2/2). Z: 300. SR: Schneider, Prill (Düsseldorf, Hamburg). Gelb: Hebestreit. mch

Sonntag 28. Januar 2007 Club zur Vahr – Rissener SV 5:5 (3:4)

Die rund 180 Zuschauer sahen ein sehr kampfbetontes, aber immer faires Spiel. Beide Mannschaften verstanden es sehr gut, die jeweiligen Führungen des Gegners sofort auszugleichen, so dass sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Eckenausbeute war bei beiden Mannschaften wenig befriedigend. Während der Bremer Fabian Grellmann in der 28. Minute einen Siebenmeter sicher verwandelte, konnte Keeper Alexander Lüllmann in der 38. Minute einen Rissener Penalty parieren. Während der RSV damit am letzten Spieltag nur noch um die „Goldene Ananas“ spielt, muss Vahr in Hannover mindestens ein Remis holen, um die Kasse zu halten.

Tore: CzV:Harbich, F.Grellmann, von Cossel, Neumann, Cartsburg/Rissen: Rau, Hebenstreit, Schirren, Malte Pingel, Weber. E: 6 (2) / 8 (2). 7m: 1 (1) / 1 (-). Z: 200. SR: Sohns/Müller-Wiedenhorn.

Samstag 21. Januar 2007 :: Rissener SV – DHC Hannover 3:5 (7:6)

Für beide Mannschaften war diese Begegnung ein Spiel gegen den Abstieg. Entsprechend verkrampft wirkte auch das Spiel beider Teams. Die Herren aus Hannover schienen mit dem Druck zunächst besser umgehen zu können und führten zur Halbzeit verdient mit zwei Toren Vorsprung. Nach der Pause steigerten sich allerdings die Rissener und drehten das Spiel. Ob die schwächere Phase der Hannoveraner damit zusammenhing, dass zum Amüsement der gesamten Halle die Spielerbank der Gäste unter ihnen zusammenbrach ist nicht bekannt. Verletzt wurde bei diesem Vorfall allerdings niemand. In der Schlussphase übten die Herren des DHC noch einmal starken Druck aus, konnten ihre zahlreichen Ecken allerdings nicht in Tore verwandeln. Einziger Wehrmutstropfen für die glücklichen Rissener war an diesem Tag die Tatsache, dass sich Abwehrspieler Jonathan Reheis in einem Zweikampf die Nase brach.

Tore: RSV: Rollinger (2), Malte Pingel, Markus Pingel, Rau, Schirren, Weber. DHC: Bobzien (2), Nesselmann (2), Alex, Lessmann. E: 5/8 (1/2). Z: 90. SR: Sohns, Müller-Wiedenhorn (Hannover, München). mch

Freitag 19. Januar 2007 :: Rissener SV – Marienthaler THC 6:6 (4:4)

Die Begegnung zwischen dem Rissener SV und dem Marienthaler THC war beidseitig von einer gewissen Inkonstanz geprägt. So hatten beide Teams starke Phasen, während derer schnelles Hockey gespielt und schöne Tore herausgespielt wurden. Es gab aber auch Momente, in denen die eine oder andere Mannschaft konzeptlos wirkte. Stark war das Defensivverhalten der Rissener Herren, die nicht eine einzige Ecke für die Marienthaler zuließen. Zufrieden war mit dem Unentschieden am Ende niemand, da es keinem so recht weiterhalf. Besonders ärgerlich aus Marienthaler Sicht war die unzureichende Chancenauswertung. So schoss man zweimal knapp am leeren Tor der Hausherren vorbei. Die Rissener haderten, wohl nicht ganz zu Unrecht, mit der streitbaren Leistung der beiden Schiedsrichter, die zwei ihrer Tore nicht gaben.

Tore: RSV: Rau (2), Hebestreit, Tilmann Laatzen, Malte Pingel, Reheis. MTHC: Jörn Schaudinn (2), Schanninger (2), Elling, Siegmann. E: 3/0 (0/-). 7m: 1/0 (0/-) Z: 100. SR: Ipsen, Wiarda (Hamburg, Hamburg). mch

Sonntag 14. Januar 2007 :: Rahlstedter HTC – Rissener SV 8:7 (4:2)

In der ersten Partie nach der Weihnachtspause konnte Rahlstedt die herbe Niederlage aus dem Hinspiel wieder wettmachen. Erst nach 15 Minuten fiel, nach einer Einzelleistung von Christian Baars, das erste Tor der Partie. Rahlstedt konnte auf 2:0 erhöhen, ehe Rissen mit zwei schnellen Toren den Ausgleich schaffte. Vor der Pause zog Rahlstedt abermals mit zwei Toren davon. In Hälfte zwei erhöhte Rissen den Druck, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Erst in der Schlussphase kam Rissen bis auf zwei Tore heran, kurz vor dem Schlusspfiff gelang nur noch der Anschlusstreffer. Auf Seiten Rahlstedts überzeugten vor allem Torwart Bruhns und Abwehrrecke Scholz.

Tore: RHTC: C.Baars (3), Ziehn (2), Büsing, Laudon, Melchert / RSV: Weber (4), Laatzen, Pingel, Rollinger. E: 3 (0) / 6 (3). 7m: 1 (1) / - SR: Wiarda/Prill

Samstag 16. Dezember 2006 :: Klipper THC – Rissener SV 6:3 (4:3)

Klipper begann sehr konzentriert und führte schnell mit 2:0. Unachtsamkeiten der Gastgeber brachten die Gäste jedoch wieder zurück ins Spiel, so dass sie plötzlich sogar in Führung lagen. Doch Klipper konnte die Partie schon vor der Halbzeit wieder zu seinen Gunsten drehen. Nach dem Wechsel behielt der Gastgeber zwar seine Eckenschwäche bei, traf aber noch zweimal aus dem Feld heraus. Gegen Ende der Partie versuchte Rissen noch durch einen sechsten Feldspieler den Anschlusstreffer zu erzielen, doch Klipper stand defensiv kompakt und ließ keinen Gegentor mehr zu.

Tore: Klipper: Merl (2), J. Dietz, Alex, F. Pink, J. Kölln/ RSV: Weber, Pingel. E: 5 (0)/4 (2). Z: 150. SR: Ipsen/ Prill.

Sonntag 10. Dezember 2006 :: Rissener SV – Club zur Vahr  5:6 (4:2)

Für beide Teams ging es in dieser Partie um sehr viel. Die Rissener Herren wollten die Position an der Tabellenspitze behaupten, die Bremer mussten nach drei punktlosen Spieltagen endlich die ersten Punkte sichern. In der Anfangsphase wurden die Rissener ihrer Favoritenrolle gerecht und gingen früh mit zwei Toren in Führung. Nach einer spielerisch eher durchschnittlichen ersten Halbzeit stand es 4:2. In der zweiten Spielhälfte erhöhten die Bremer den Druck und kamen so zu Chancen und in der Folge auch zum Ausgleich. Nach einem erneuten Rückstand waren die Bremer mit sechs Feldspielern noch zweimal vor dem Rissener Tor erfolgreich, wobei der Siegtreffer, der aus einem nicht gegebenen Siebenmeter und dem daraus resultierenden Konter entstand heftig umstritten war.

Tore: RSV: Malte Pingel (2), Markus Pingel, Weber, Schirren. CzV: Glander (2), Neumann (2), Carlsburg, Grellmann. E: 7/6 (2/2). Z: 120. SR: Sohns, Menke (Hannover, Mönchengladbach).

Samstag 9. Dezember 2006 :: DHC Hannover – Rissener SV  7:9 (1:4)

Eine verkorkste erste Hälfte war der Grund für die Hannoveraner Niederlage. Beide Teams zeigten in den ersten 30 Minuten, dass Hockey nicht immer attraktiv sein muss. Tabellenführer Rissen setzte die Gastgeber zwar unter Druck und kam zu einigen guten Chancen, doch das erste Tor erzielte der DHC. Danach fehlte allerdings bei Hannover das Konzept und Hamburg wurde zum Tore Schießen förmlich eingeladen. Erst nach der Pause spielte der DHC wieder mit und erhöhte das Tempo. Doch die Strafecken von Rissens Phillipp Weber machten die DHC-Aufholjagd zunichte. Auch wenn der Ausgleich für den DHC in der 58.Spielminute nur durch ein ungeahndetes Fußspiel auf der Hamburger Torlinie verhindert werden konnte, geht das Ergebnis voll in Ordnung.

Tore: DHC: Martin Blankenstein (3), Jan Alex (2), Bodo Nesselmann, Tobias Salzmann/ RSV: Weber (5), T.Laatzen (3), Rebeis. E: 2 (1)/9 (5), Z: 100. SR: Peters/Albiez.

Freitag 01.12.2006 :: Rissener SV – Rahlstedter HTC 8:2 (5:0)

In der Auftaktpartie der 2. Bundesliga Nord hatten die Rissener den besseren Start und gingen früh mit 1:0 in Führung. Das Heimteam übte starken Druck aus, so dass es für die Rahlstedter schwierig war, das eigene Spiel aufzuziehen. Die Gäste lagen zur Halbzeit bereits mit 5:0 zurück. Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Herren des RTHC den Druck, konnten die zahlreichen Ecken die ihnen in dieser Phase zugesprochen wurden allerdings nicht in einen Torerfolg umwandeln. Zum Ende der zweiten Halbzeit nahmen die Hausherren beim Stand von 7:2 das Heft wieder in die Hand. Die Rahlstedter versuchten zwar durch die Auswechslung ihres Torwarts noch einmal heranzukommen, konnten den verdienten 8:2 Sieg am Ende aber nicht verhindern. Einer der herausragenden Spieler dieser Begegnung war Tilmann Laatzen, der an drei Toren aus dem Spiel maßgeblich beteiligt war.
Tore: RSV: Markus Pingel (2), Tilmann Laatzen (2), Weber (2), Malte Pingel, Rau. RTHC: Ziehn (2). E: 6/8 (5/0). 7m: 0/1 (0/1). Z: 100. SR: Ipsen, Prill (Hamburg, Hamburg); souverän.

Das war ein Auftaktwochenende nach Maß für unsere ersten Herren. Am Freitagabend gewannen sie vor heimischem Publikum gegen Rahlstedt souverän mit 8:2 (5:0) Toren, um dann am Sonntag auswärts 3 wichtige Punkte mit einem 9:8 (4:3) Sieg über den MTHC einzufahren. Damit führen Sie sogar die Tabellenspitze vor Klipper an. Das war ein ganz starkes Auftreten einer geschlossenen Mannschaft - super Jungs, weiter so und allen Verletzten gute Besserung.

Aber was sind denn das für Trikots? Rissen spielt jetzt in Rot-Gold? In einigen Zuschauerecken machte sich doch ein wenig Verwunderung über diese, zwar als Auswärtsersatz bekannten Farben, breit. Wie steht es doch so schön auf unserer Website: „Grün ist die Farbe der Hoffnung und des gepflegten Rasensportes. Vor allem aber ist Grün die Farbe des RSV.“

Feld 2006/07 Herren Regionalliga Nord :: Hinrunde

Samstag 14.10.2006 :: Rissener SV – Club an der Alster II   2 : 1

Die erste Hälfte des Spiels zwischen Rissen und Alster II fand auf schwachem Niveau statt. Die Herren von der Alster waren stärker und das Rissener Publikum äußerte seinen Unmut darüber. Erst spät in der ersten Halbzeit gingen die Gastgeber durch ein Eckentor in Führung und hätten diese nur Sekunden vor dem Pausenpfiff nach einer Großchance noch ausbauen müssen. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Alsteraner zunächst den Ausgleich, bevor die Rissener durch ein etwas glückliches Tor den 2:1 Endstand herstellten.

Tore: RSV Blunck, Markus Pingel. DCadA Schulte. E: 4 (1) / 4 (1).

Samstag 30.09.2006 :: Rissener SV – Club zur Vahr   2:1 (2:0)

Wegen einer Überschwemmung des Platzes wurde das Spiel mit Verspätung angepfiffen. Beide Teams konnten sich in der ersten Hälfte nur wenige Chancen erarbeiten. Ihre leichte Überlegenheit konnten die Herren des RSV gegen Mitte der ersten Halbzeit nutzen und mit 1:0 in Führung gehen. Nach einer umstrittenen 7m Entscheidung konnte der Gastgeber kurz vor der Halbzeit auf 2:0 ausbauen. Die Bremer erhöhten nach der Pause den Druck und konnten sich einige Torchancen erarbeiten. Nachdem beide Mannschaften aufgrund gelber Karten nur noch zu zehnt auf dem Platz standen, fiel der Anschlusstreffer. Der Sieg des RSV geriet allerdings nicht mehr in Gefahr.

Tore: RSV: Rau, Sahlmann. CzV: Harbich. E: 1 (0) / -. 7m: 1 (1) / -

Samstag 23.09.2006 :: Rissener SV – Klipper  1:2

Zu Beginn der recht rustikal geführten Partie ging Klipper schnell per Stecher in Führung. Rissen zog sich in die eigene Hälfte zurück und konzentrierte sich meist auf die Defensive. Per Ecke, die einzige in Hälfte eins, glich Rissen vor der Halbzeit aus. In der zweiten Hälfte war Klipper stärker um die Offensive bemüht, konnte aber nur aus einer von fünf Ecken Kapital schlagen.

 

Feld 2005/06 Herren Regionalliga Nord :: Rückrunde

Freitag, 23. Juni 2006   Rissener SV – Club an der Alster  2:4

5:2 Sieg beim UHC

Rissen geht schnell mit 1:0 (Blunck) in Führung und läßt in der gesamten 1. Spielhälfte nur ein Großchance zu, doch Westphalen hält diesen Ball mit etwas Glück. Den Pausenstand von 2:0 schießt Schröder Mitte der ersten Halbzeit fast auf der Grundlinie stehend.

Nach der Pause erzielt der UHC den Anschlusstreffer, jedoch wird fast im direkten Gegenzug der alte Abstand von Tilmann Laatzen wieder hergestellt. Etwas länger dauert es nach dem 3:2 bis das vorentscheidende 4:2 durch Büdi Blunck und mit dem Schlusspfiff das 5:2 von Malte Pingel für Rissen fällt.

Halbfinale!!!

Die Rissener 1. Herren sind Hamburger Hockey Pokal-Sieger

In einem torarmen Finalspiel und bei teilweise heftigem Regen setzten sich unsere ersten Herren zum Spielende mit einem 1:0 Sieg gegen den GTHGC erfolgreich durch. Trotz der Witterung hielten zahlreiche Zuschauer die Stellung und auch die Abwehr der Risserner hielt den Angriffsbemühungen der Flottbeker stand. So konnten den Herren nach der zweiten Halbzeit zum Sieg gratuliert werden, denn der verwandelte Siebenmeter von Jonathan Reheis brachte den Pokalgewinn.

Herzlichen Glückwunsch wünschen alle im RSV.

THC Horn Hamm – Rissener SV 2:1

Am vergangenen Sonntag hat die Truppe um Spielertrainer Büdi Blunck beim THC Horn Hamm leider mit 2:1 verloren. Damit steht vor dem letzten Spieltag der Aufsteiger MTHC fest. Auch Klipper ist jetzt vor den Rissenern an zweiter Stelle der Tabelle und unsere Herren müssten schon das letzte Spiel, am morgigen Freitag, 23. Juni 2006 um 20:30 Uhr auf heimischen Rasen gewinnen und Klipper auswärts gegen Braunschweig verlieren, damit sich die RSVler den 2. Platz noch zurückerobern. Das Spiel wurde von Samstag 16:00 Uhr auf Freitag 20:30 Uhr vorverlegt, da die 2. Herren vom Club an der Alster Ihre 1. Herren zur DM nach Gladbach begleiten möchten.

Sonntag 28.05.2006 :: Mäßiges Spiel reicht zu deutlichem Ergebnis

Rissener SV – Harvestehuder THC 4:1

Ein schwaches Spiel in dem der HTHC nach dem ersten Tor für Rissen durch Büdi Blunck das Spiel hätte drehen können, aber das Tor nicht trifft. Nach der Halbzeitpause gab es einen umstrittenen Siebenmeter für Rissen, den Jorgen Rau erfolgreich verwandelte. Nach kurzer Ecke durch Blunck zum 3:1 war die Vorentscheidung gefallen, der HTHC drängte noch, traf aber den Kasten von Westphalen nicht und auch zahlreiche Strafecken halfen den Harvestehudern nicht mehr. Nach einem Schlenzer von Jorgen Rau in den Kreis erzielte Felix Schröder ein sehenswertes 4:1 zum Abschluss. Damit verkürzen die 1. Herren des RSV den Abstand zum führenden MTHC auf nur noch 4 Punkte bei drei noch ausstehenden Partien gegen die Tabellenletzten.

Sonntag 21.05.2006 :: Hektische Partie um Platz 2 in der Tabelle

Rissener SV – Klipper THC 2:1

Und noch ein Sieg für die 1. Herren vom RSV. Nachdem die Damen ja schon gewonnen hatten, konnten sich auch die ersten Herren erneut durchsetzen. Es war ein hektisches Spiel, geprägt von Kurzen Ecken und den guten Torhüterleistungen. Klipper hatte bestimmt 7 Strafecken und Rissen nur vier von denen zwei aber zu Toren verwandelt werden konnten. Torschützen für Rissen waren Büdi Blunck und Clemens von Oertzen. Das Spiel war ausgeglichen, aber die Klipperaner haben sich mehr Chancen erarbeitet. Die wenigen Chancen für Rissen waren besser, nur leider haben es die Herren nicht geschafft, mehr Tore zu schiessen. Felix Schröder über das Tor, Markus Pingels Ball wird vom Keeper gehalten und direkt nach der Pause nach einer schönen Kombination ist Schröder leider erneut gescheitert. Trotzdem reichte es zum hart erarbeiteten 2:1 Endstand und zum Platz 2 in der Tabelle.

Die eigentlichen Gewinner des Wochenendes aber heissen Malte Pingel, Cord Rollinger, Clemens von Oertzen und Jonathan Reheis die sich auch noch über ihre bestandenen Abiturprüfungen freuen können. Herzlichen Glückwunsch an alle und viel Spass beim Feiern.

Samstag 13.05.2006 ::

Rissener SV – Braunschweiger THC 4:3

Die ersten Herren sind auf dem Weg nach oben. Mit einem 4:3 Sieg über den Braunschweiger THC am Samstag wollen sie es jetzt wohl wissen - vielleicht der Angriff auf die Tabellenspitze denn Marienthal spielte unentschieden und Klipper hat verloren? Rissen steht nun Punktgleich (16Pkt) mit Klipper hinter dem MTHC (22Pkt) bei noch fünf ausstehenden Spielen. Beim Spiel in Braunschweig waren die Herren in Führung gegangen, doch musste die schwach besetzte Truppe später einen Rückstand wieder aufholen. In der zweiten Hälfte wurden nur wenige Torchancen zugelassen und Jonathan Reheis gelang in der 69. Minute der Siegtreffer erneut durch Siebenmeter wegen Stockfoul. Torschützen: Cord Rollinger, Büdi Blunck, Marc Hausch, Jonathan Reheis.

Samstag 06.05.2006 :: Schöner Sieg gegen den Tabellenführer

Rissener SV – Marienthaler THC 4:2 (3:1)

An diesem Wochenende konnten die ersten Herren früh durch einen glücklichen Treffer gegen Marienthal in Führung gehen und den Vorsprung sogar auf zwei Tore ausbauen, bis ein strittiges Tor dem Tabellenführer gegeben wurde -- es ließ sich nämlich kein MTHC-Spieler finden, der die Kugel im Kreis berüht haben wollte und dennoch wurde das Tor gegen Rissen gewertet. Davon unbeirrt ging es mit 3:1 in die Halbzeitpause. Der MTHC kam nochmal heran, bis Mathis Freundl mit seinem ersten Treffer "argentinisch" den Sack zumachte. Ergebnis 4:2 Super gemacht, Jungs - so kann's weitergehen!. Ein paar Fotos ...

Samstag 23.04.2006 :: Punkteteilung im vorgezogenen Spiel der Gruppe Nord

Club an der Alster 2 – Rissener SV 3:3 (1:1)

Alster und Rissen trennten sich im vorgezogenen Spiel 3:3. Im vorgezogenen letzten Spiel der Feld-Rückrunde versäumte es Alster, sich vom Tabellenkeller abzusetzen. Nach der Pause erhöhte die Bundesligareserve auf 3:1, verpasste es aber, den Sack zu zumachen. Nach dem Anschlusstreffer kam Rissen in Überzahl letztendlich noch durch eine kurze Ecke von Büdi Blunck zum Ausgleich.

Tore: Alster: Schwebel (2), Schulte/RSV: Bechler, Hausch, Blunck. KEs: n.b. Z: n.b. SR: Hachmann/Prill.

Halle 2005/06 Herren 2. Bundesliga

Samstag 11.02.2006 :: Letztes Saisonspiel zum Klassenerhalt

Hannover 78 – Rissener SV   7 : 5   (2 : 1)

Die Gastgeber aus Hannover standen drei Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger fest. 78 tat nur das nötigste und konzentrierte sich auf die Defensivarbeit. Der Gegner aus Hamburg dagegen. benötigte dringend Punkte gegen den Abstieg und ging dementsprechend hochmotiviert in die Partie. Der Tabellenführer hielt dagegen und steigerte seine Laufbereitschaft nach der Pause, so dass die 250 Fans am Ende doch noch Grund zum Jubeln hatten. „Das war heute nicht leicht sich zu motivieren. Wir haben uns durchgequält, es war einfach kein schönes Spiel. Ich bin froh, dass wir zwei der letzten drei Spiele gewonnen haben. Ansonsten hätten wir eine weniger fröhliche Aufstiegsfeier gehabt”, so 78-Trainer di Carlo erleichtert.

Tore: 78: 1:0 Dennis Bobatz (12.), 2:0 Mark Reinhardt (14.), 2:1 n.b. (19.), 3:1 Bobatz (40.), 3:2 n.b. (41.), 3:3 n.b. (42.), 3:4 n.b. (43.), 4:4 Philipp Rheis (44.), 5:4 Rheis (45.), 6:4 Bobatz (46.), 6:5 n.b. (52.), 7:5 Rheis (58.). KEs: H78: 7 (3 Tore) / RSV: 3 (2). Z: 250. SR: Breß/Gerwig.

Samstag 04.02.2006 :: Verpasste Chance

Rissener SV – DHC Hannover   5 : 6   (5 : 4)

Rissen verpasste die Chance, sich vorzeitig dem Abstiegskampf zu entziehen. Der RSV war leicht überlegen, aber der DHC nutze seine Strafecken konsequent. Dem Tabellenzweiten gelang nach der Pause kein Tor, die Ecken wurden schwach geschossen und die Überlegenheit nicht genutzt. Der DHC konterte clever und verwandelte zwei Ecken zum Sieg. (MG)

Tore: 1:0 Malte Pingel (23.), 1:1 Bobzien (3.) 1:2 Blankenstein (10.), 1:3 Lessmann (12.), 2:3 Malte Pingel, 3:3 Markus Pingel (18.), 3:4 Bobzien (24), 4:4 Malte Pingel (25.), 5:4 Drescher (29.), 5:5 Bobzien (33), 5:6 Salzmann (38). KEs: RSV 4 (1 Tor) / DHC 7 (5). Gelb: Salzmann (DHC). Z: 60. SR: Peters/Brieschke

Samstag 28.01.2006 :: Hannoveraner drehen das Spiel

DTV Hannover – Rissener SV   12 : 9   (3 : 4)

Nach verschlafenem Spielbeginn konnten die Gastgeber bis zur Halbzeitpause den Rückstand gegen den RSV fast wett machen, mussten aber am Anfang von Hälfte zwei erneut einem Drei-Tore-Rückstand hinterher laufen. Doch die Hannoveraner bewiesen große Moral. Mit einem Zwischenspurt (von 3:6 auf 9:6) brachte sich der DTV auf die Siegerstraße. Zwar blieben die Hamburger dank der stets gefährlichen Pingel-Brüder auf Tuchfühlung, zum erhofften Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr. Damit bleiben beide Mannschaften weiterhin im Abstiegskampf stecken.

Tore: DTV: Gabeler (2), King, Müller, Kellner (3), Rest n.b. RSV: Markus Pingel (4), Malte Pingel (2) Rollinger, Reheis. KEs: n.b., Z: 100. SR: Wolter / Zysk.

Samstag 21.01.2006 :: Starkes Spiel mit knappen Ende in Marienthal

Marienthaler THC – Rissener SV    7 : 8   (2 : 5)

Als die Gäste aus Rissen schon wie die sicheren Sieger aussahen, bewiesen die Hausherren Moral, und hätten den Tabellenzweiten beinahe noch abgefangen. Doch die Mannschaft von Trainer „Büdi” Blunck präsentierte sich gewohnt stark und setzte zehn Minuten vor der Pause den Grundstein zum Erfolg. Rollinger brachte die Grün-Weißen mit 2:3 in Front (19.), Hausch erhöhte (20.) und Markus Pingel (30.) baute die Führung auf 2:5 aus. In den letzten acht Minuten setzte der MTHC ohne Torwart alles auf eine Karte, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 7:8 durch Schanninger (59.) gelang dem Tabellenvierten nicht. Zwar konnte der Tabellenzweite RSV mit dem Sieg Boden auf den Spitzenreiter aus Hannover gut machen, der Zug Richtung Aufstieg dürfte aber bei acht Punkten Rückstand bereits ohne die Hamburger abgefahren sein.

Tore: 0:1 Rau (6.), 1:1 Dose (8.), 1:2 M. Pingel (10.), 2:2 Falcke (15.), 2:3 Rollinger (19.), 2:4 Hausch (20.), 2:5 M. Pingel (30.), 3:5 A. Schanninger (43.), 3:6 M. Pingel (47.), 3:7 Rau (52.), 4:7 A. Schanninger (55.), 4:8 Rollinger (56.), 5:8 Schanninger (58.), 6:8 Schanninger (58.), 7:8 Schanninger (59.). KE: 12 (4), 8 (4). Z: 100, SR: Bachmann/Ypsen.

Freitag 13.01.2006 :: Platz 2 in der Tabelle

Rissener SV – Rahlstedter THC     6 : 4 (1 : 2)

Der Gastgeber geriet zu Beginn unter Druck und lag mit 0:2 hinten. Markus Pingel konnte Mitte der 1. Halbzeit verkürzen. Das mäßige Spiel wurde fortan spannender, obwohl Torszenen ausblieben. Rissen gehörten die ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit, aber Rahlstedt glich immer wieder aus. In den letzen fünf Minuten konnten Jonathan Reheis und Tilmann Laatzen Rissens Sieg sicherstellen.

Tore: 0:1 Tolasch (3.), 0:2 Scholz (12.) 7m, 1:2 Markus Pingel (19.), 2:2 Malte Pingel (33.), 3:2 Rau (40.), 3:3 Scholz (42.) 7m, 4:3 Malte Pingel, 4:4 Baars (50.), 5:4 Reheis (56.), 6:4 T. Laatzen (60.). Z: 120. KEs: Rissen: 7/0, RTHC: 3/0, 7m: RTHC 2/2, Gelb: Tolasch (RTHC). SR: Ipsen/Müller.

Sonntag 18.12.2005 :: Rissen Chance nicht genutzt!

Rissener SV – Hannover 78     5 : 7 (4 : 5)

Wie in den beiden vergangenen Heimspielen auch, konnte das junge Rissener Team seine optische Überlegenheit nicht nutzen. Für die Mannschaft von Büdi Blunck ist dies um so ärgerlicher, da der Tabellenführer aus Hannover an diesem Sonntag schlagbar war. Die Rissener sind in dieser Saison einfach zu harmlos im gegnerischen Teich und nicht zwingend in den Zweikämpfen. „Wir spielen nicht abgeklärt genug. Nach der ersten Minute hätten wir schon mit 2:0 führen müssen!“ resümierte Blunck. Halbzeit Eins war ausgeglichen, in der zweiten Halbzeit konnte Rissen teilweise schön kombinieren und war besser als Hannover. 78 stand jedoch clever in der Defensive und brachte so das Spiel über die Runden. Kai Laatzen (Rissen) und Mark Reinhard (Hannover 78) waren die überragenden Akteure in der guten Partie. Sehr stark in der Abwehr spielte Hannovers Routinier Matthias Oelkers.

Tore: Rissen: K. Laatzen, T. Laatzen, Rau, Reheis, Rollinger; Hannover 78: Reinhard (4), Nesselmann (2), Büchner; E: 2/9 (1/2). 7m: 1/0 (1/0). Z: 100, SR: Patrick Ipsen (Hamburg), Andreas Zysk (Celle); Gelb: T. Laatzen (Rissen)

Sonntag 04.12.2005 :: Rissen klar überlegen hält mit viel Glück einen Punkt fest

Rissener SV – DTV Hannover   6 : 6   (3 : 1)

Hannovers Westermann wird auf der Rückfahrt von Hamburg nach Hause schlechte Laune gehabt haben. Hatte er doch 5 Sekunden vor dem Abpiff der Partie den Sieg für DTV sichern müssen. Aber er nagelte die Kugel an dem total offenen Tor von Torwart Westphalen vorbei. Das es überhaupt dazu gekommen ist im Duell der Olympiasieger von 1992, Christian Blunck und Oliver Kurtz, haben sich die Rissener selbst zuzuschreiben. Eine Chance nach der anderen wurde ausgelassen -– DTV war harmlos. „Wir hätten zur Pause bereits uneinholbar führen müssen“ ärgerte sich Rissen Trainer Büdi Blunck. So reichten Hannover nach einem Rückstand von 3:6 zehn starke Minuten von Kurtz, um noch zum Ausgleich zu kommen. „Wir haben als Aufsteiger 4 Punkte aus den Spielen gegen die 3 Spitzenteam der vergangenen Saison geholt und sind somit im Soll“ freute sich Oliver Kurtz über das Ergebnis. Gut bei Rissen: Fehling, Drescher; bei Hannover: Schütz.

Tore: Rissen: Malte Pingel (2), Rollinger (2), Rau, Reheis; DTV: Okroy (2), Kurtz (2), Schütz, Müller; E: 4/6 (4/2). 7m: 0/1 (0/1). Z: 80, SR: Ipsen (Hamburg), Bachmann (Hamburg)

Sonntag 20.11.2005 :: 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord. Rissen bei Rahstedt.

Rahlstedter HTC – Rissener SV   5 : 6   (4 : 2)

Mit dem ersten Spiel kam der erste Sieg. Mit 6:5 wurde in fremder Halle gepunktet. Der Siegtreffer fiel mit der Abpfiffecke durch eine Ablage von Kai Laatzen. Malte Pingel macht die Ecke sehr stark 3 Sekunden vor Schluss. Nach dem zwischenzeitlichen 5:2 für den Gastgeber kämpfte sich die Manschaft wieder ran und gewann gegen sehr defensiv und nur auf Ecken spielende Rahlstedter am Ende verdient.

Feld 2005/06 Herren Regionalliga Nord :: Hinrunde

Sonntag 09.10.2005 :: 2 Ecken und einen Siebenmeter gegen Horn Hamm

Die 1. Herren vom RSV nutzten hingegen ihre Chancen am Sonntag im Spiel gegen Horn Hamm. Durch zwei Ecken und einen Siebenmeter wurde das Spiel mit 3:2 gewonnen. Vor vollem Haus zeigten die Rissener eine kämpferische Leistung bei der die Gebrüder Malte und Markus Pingel zum zweiten Mal an diesem Wochenende die besten Spieler auf dem Platz waren. Dieses Wochenende gab es 6 von 6 Punkten, die die 1. Herren einfahren konnten und stehen jetzt zum Abschluss der Hinserie mit 9 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz.

Samstag 08.10.2005 :: Gegen den Club zur Vahr Bremen per 7 Meter

Am Samstag wurde das Auswärtsspiel in Bremen mit 1:0 gewonnen. Den goldenen Treffer erziehlte Jorgen Rau mit einem Siebenmeter nach 45 Sekunden. Danach passierte wenig und die Chancen der Bremer durch Kurze Ecken wurden nicht genutzt.

Samstag 01.10.2005 :: Rumpfmannschaft trifft zuhause auf den HTHC

Eindrücke eines verzweifelten Fans

Im Spiel gegen HTHC trat unsere 1. Herren mit einer Rumpfmannschaft an. Um die Mannschaft spielfähig zu bekommen wurden Freddi Ness, Griffel, Büdi ( wie schon fast immer ) und "Baumi" Baumann aktiviert. In der ersten Halbzeit spielte diese recht zusammengewürfelte Mannschaft gut mit, brach aber in der 2. Halbzeit ein und verlor am Ende 0:3. Leider war Tille nicht spielfähig (Spielerpass), Marc-Christopher mit Bänderriss ausgefallen und Ducki schickt sich an, in Budapest zu studieren. Somit sieht die Mannschaft einer ganz schweren Saison entgegen.

1. Herren verlieren gegen HTHC 2 mit 0:3

Dem schlechten Wetter vom Samstag passte sich die Rissener Mannschaft relativ schnell an. Nach vereinzelten Torchancen zu Beginn des Spiels gerieten die Rissener immer mehr ins Hintertreffen, aus welchem das 0:1 durch eine sehr blöde Strafecke resultierte. Es wurden sich das gesamte Spiel über zu wenig Torchancen auf dem nassen Rissener Rasen erarbeitet, sodass die junge Truppe vom HTHC mit zwei Kontern das Spiel entscheiden konnten. Mit nunmehr 3 Punkten aus 4 Spielen geht es am Samstag um 17.30 Uhr zum Tabellenletzten aus Bremen und am Sonntag empfängt der RSV zum Abschluss der Hinserie um 16.00 Uhr Horn Hamm.

Samstag 17.09.2005 :: Zweiter Spieltag zuhause gegen Braunschweig

Die 1. Herren gewinnen am zweiten Spieltag ihr erstes Spiel in der neuen Saison mit 1:0 gegen den Braunschweiger THC. Das einzige Tor der Partie erziehlte Christian Blunck Mitte der ersten Hälfte. Das ausgeglichene Spiel, in dem beide Mannschaften vor dem Tor sehr harmlos agierten, wurde so vom Trainer persönlich entschieden.

Leider ließ einmal mehr die Eckenausbeute zu wünschen übrig und verhinderte so eine deutlichere Führung und eine vorzeitige Entscheidung in diesem Spiel. Nach dem 0:1 in Marienthal letzte Woche stehen die 1. Herren somit auf auf einem geteilten und noch wenig aussagenden 5. Tabellerang und müssen nächste Woche am Samstag um 14.00 Uhr beim Absteiger Klipper THC um die Punkte kämpfen.

11.09.2005 :: Auftaktmatch beim MTHC in neuem Dress

Die 1. Herren verlieren in einem unangenehmen Auftaktmatch mit 0:1 gegen Marienthal. Zur neuen Saison waren die 1. Herren die ersten, die in den neuen Rissener Trikots spielen konnten.

 

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